Archiv

           
                 
                 
  Schuljahr 2009/10          
             
  Werkrealschule            
                 


 

Berufswegeplanung aktuell

         
 

Fünf Schülerinnen und Schüler der Klassen 9 nehmen gerade am Matching-Projekt der IHK Ludwigsburg teil. Ziel dieser Maßnahme ist es, mit der IHK als Vermittler Schüler und ausbildungsbereite Betriebe passgenau zusammen zu bringen. Dazu wurden zunächst mehrtägige Tests und Einzelgespräche geführt um die Stärken der Schüler zu ermitteln. Im Augenblick befinden sich die Schüler in der Bewerbungsphase, wobei sich gezielt auf bestimmte Berufe bewerben bzw. sich an ausgewählte Betriebe wenden. Es wäre schön, wenn diese Bemühungen in das eine oder andere Ausbildungsverhältnis münden würden.

 
  Noch nicht so weit sind die Schüler der Klasse 8. Sie informieren sich gerade intensiv über Berufe. Dazu besuchten sie das Ausbildungszentrum Bau in Geradstetten. In dieser überbetrieblichen Ausbildungsstätte boten sich die Möglichkeiten zum Mauern, Nageln, Pflastern oder zum Baggerfahren. In Form eines Lernzirkels konnten sie sich über die vielfältigen Tätigkeiten in den Bauberufen informieren.  
Auch Mädchen trauen sich auf schweres Gerät
 
               
    Vielleicht hat diese Veranstaltung dazu beigetragen, das Interesse bei dem Einen oder Anderen an einem Bauberuf zu wecken.    
  Ob die Mauer wohl gerade wird?              
 

 

             

 

                 
 

Lara Live Ludwigsburg

         
                 
  Am Mittwoch, 18.11.2009 machte sich die Klasse 8 der Flattichschule auf den Weg zum Landratsamt Ludwigsburg. Lara Live bedeutet, das Landratsamt selbständig zu erkunden. Als wir ankamen, begrüßte uns Frau Maucher, ein Lehrerin und auch eine Mitarbeiterin des Kreismedienzentrums, die eine Woche zuvor unsere Klasse besucht hatte, um uns wichtige Dinge zu unserem Tag im Landratsamt zu erklären. Danach machten wir uns in Kleingruppen auf um die verschiedenen Ämter und Arbeitsbereiche zu erkunden. KFZ-Zulassung, Fahrerlaubnis, Jugendzahnpflege, Kreispolizei , Kreismedienzentrum, Gewerbeaufsicht, Ausländerbehörde, Katastrophenschutz, Bußgeldstelle, Ernährungszentrum und Abfall waren unsere Anlaufstationen.3 Medienteams (Video, Foto und Tonaufnahme) begleiteten die Gruppen und dokumentierten ihre Besuche bei den Ämtern.    
                 
    Vor der Mittagspause konnten wir die Solaranlage auf dem Dach anschauen und Herr Sorg erklärte uns ihre Funktion. Um 11.30 traf sich die ganze Klasse erschöpft und hungrig zum kostenlosen Mittagessen im Kasino des Landratsamtes. Gestärkt vom leckeren Essen machte sich eine Gruppe auf den Weg zur Schule am Favoritepark, einer Schule für behinderte Kinder, die vom Landratsamt betrieben wird. Die anderen gingen mit GPS Geräten in den Wald und suchten verschiedene Punkte mit den Navigationsgeräten.  
  Am Ende trafen wir uns alle wieder im Schulungsraum. Anschließend präsentierten die Medienleute ihre Zusammenfassungen über den interessanten und abwechslungsreichen Besuch im Landratsamt in Ludwigsburg. Gegen 15.15 Uhr machten wir uns auf den Heimweg nach Münchingen.  
                 
 

Klasse 8

             
                 

 

                 
 

Die Klasse 9a der Flattichschule ist in Aktion

         
   

Da wir, die Klasse 9a, zur Abschlussfahrt nach Berlin wollen, überlegten wir uns gemeinsam mit unseren Eltern zwei Aktionen mit denen die Abschlussfahrt finanziell unterstützt werden kann.

Unsere erste Aktion fand am Adventsmarkt in Münchingen statt. Dort wollten wir einen Stand betreiben, den wir schon am Samstagmittag am Stiegelplatz aufbauen mussten. Starke Jungs und starke Mädchen packten gekonnt an.
 
                 
 

An unserem Stand konnte man Flammkuchen, Apfelsaft und Apfelpunsch kaufen. Da unser Klassenlehrer nicht die ganze Zeit am Stand sein konnte, halfen unsere Eltern natürlich gerne mit.

Mit einem Dienstplan regelten wir unsere Arbeitszeiten. Dann ging es am Sonntagmorgen um 8:00 Uhr weiter. Da es uns allen so viel Spaß gemacht hatte Flammkuchen zu verkaufen, hätten wir am liebsten noch am Montag weiterverkauft.

An diesem Morgen besprachen wir aber in der Schule die ganze Aktion und unseren sensationellen Betrag, den wir eingenommen hatten. Die Aktion war ein voller Erfolg.

Wir danken allen die uns am Adventsmarkt unterstützt haben.

   
                 
 

Die zweite Aktion begann am Freitagnachmittag um 15:00 Uhr. Wir trafen uns am Schulparkplatz wo uns unsere Eltern mit ihren Autos zum Real- Markt nach Gerlingen fuhren. Dort wies und der Stellvertretende Marktleiter Herr Bolat in die Arbeit ein. Wir sollten als Einpackhilfe an den Kassen arbeiten. Da wir uns als Bedienstete zu erkennen geben mussten, trugen wir alle rote Oberteile. Natürlich gab es auch ein paar „No-Go's“ die wir zu beachten hatten wie: Handyverbot, keine Streitigkeiten, Kunden belästigen oder auslachen usw.

 
    Dann ging es richtig los! Insgesamt verteilten wir uns auf 14 Kassen. Die Nervosität war am Anfang sehr groß. Doch nach den ersten Kundenkontakten wurden wir immer sicherer. Wir halfen nach Wunsch für eine kleine Spende beim Einpacken. An den Kassen war viel Freundlichkeit und Teamarbeit gefragt. Insgesamt arbeiteten wir 4 Stunden, da taten gegen Ende schon manche Füße weh. DieSpenden wurden im Kassenraum automatisch gezählt. Wir waren alle erstaunt über so viel Geld. Wieder eine Aktion mit vollem Erfolg!  
 

Um 20:00 Uhr gingen wir dann erschöpft an die Autos der Eltern, die uns dann nach Hause fuhren. Es hat uns allen viel Spaß gemacht.

Jetzt haben wir uns auf jeden Fall eine Erholung in Form einer Abschlussfahrt nach Berlin verdient.

Von: Ines, Stella, Filomena und Claudio

 
                 

 

                 
 

Flattichschule hat Streitschlichter ausgebildet

         
 

Unter Applaus der Gesamtlehrerkonferenz durften 5 Schüler der Flattichschule ihre Urkunde zur erfolgreichen Ausbildung als Streitschlichter in Empfang nehmen.

Die Ausbildung lief über das vergangene Schulhalbjahr und wurde von Frau Richter, Schulsozialarbeiterin, und Frau Van den Bogaert, Lehrerin, durchgeführt. Ab sofort dürfen diese Streitschlichter aus der 6. und 8. Klasse im Streit zwischen jüngeren Schülern vermitteln. Dabei sind die Streitenden selbst dafür verantwortlich, eine Lösung für ihren Streit zu finden. Die Streitschlichter führen „lediglich“ durch das Gespräch.

Dieses Konzept der Vermittlung im Konflikt ist ein Baustein der Gewaltprävention an der Flattichschule und stärkt die Selbstverantwortung der Schüler, ihre Konflikte auch ohne die Hilfe von Erwachsenen zu lösen.

   
 

Um bekannt zu werden, stellten sich die Streitschlichter in den Klassen der Grund- und Werkrealschule, an den Elternabenden und in der Gesamtlehrerkonferenz vor.

Die Streitschlichter hoffen nun, dass ihr Angebot gut von den Schülern wahrgenommen wird.

 
                 

 

                       
 

Berufswegeplanung der Achtklässler auf vollen Touren

         
                       
   

Bereits seit Anfang Februar befinden sich 26 Schüler/innen in der mitentscheidenden Phase ihrer Berufswegeplanung. In der ersten Februarwoche wurde das einwöchige Betriebspraktikum mit großem Eifer und viel Engagement absolviert. Dank sei den vielen Betrieben und Einrichtungen gesagt, die bereit waren einen Praktikumsplatz zur Verfügung zu stellen.

   
                       
 

Am Freitag, 19. März besuchten wir zusammen mit den Schülern des Praxiszuges aus den beiden Klassen 9 die „bam“in Ludwigsburg. Auf dieser Berufsausbildungsmesse für den Kreis Ludwigsburg konnten wir uns über das vielfältige Angebot regionaler Betriebe und Einrichtungen informieren und Fragen zu unseren Wunschberufen bei den einzelnen Firmen stellen.

Am vergangenen Dienstag, 16. März haben wir mit unserem Tagespraktikum begonnen. An 10 Dienstagen in den kommenden Wochen gehen wir nicht zur Schule sondern „zum Arbeiten“ wie die Erwachsenen. Auch hier sollen uns nähere und vertiefende Einblicke in die von uns angestrebten Ausbildungsberufe gegeben werden.Wir sind alle sehr gespannt und freuen uns auf diese schulfreie Zeit. Zu einem späteren Zeitpunkt werden wir ausführlich darüber berichten.

 
   
Am vergangenen Dienstag, 16. März haben wir mit unserem Tagespraktikum begonnen. An 10 Dienstagen in den kommenden Wochen gehen wir nicht zur Schule sondern „zum Arbeiten“ wie die Erwachsenen. Auch hier sollen uns nähere und vertiefende Einblicke in die von uns angestrebten Ausbildungsberufe gegeben werden.
   
     
 

Wir sind alle sehr gespannt und freuen uns auf diese schulfreie Zeit. Zu einem späteren Zeitpunkt werden wir ausführlich darüber berichten.

Klasse 8 der Flattichschule in Münchingen

 
     

 

  Windschutz an den Pavillons im Sinnesgarten:          
  Ein Projekt der Flattichschule, von Türen-Mann und des Förderkreises Spitalhof          
                   
 

Am 1. März trafen sich vier vom Werklehrer Michael Vogt handverlesene Schüler/innen (Stefanie Fehrmann, Lisa Herfurth, Graziano Gellotta und Claudio Loscalzo) zum ersten Mal mit zwei der 11 Azubis von Türen-Mann (Nadja Hentschel und Adem Caliskan) unter Leitung des Ausbildungsleiters von Türen-Mann Michael Schmid in der Cafeteria des Spitalhofs, um mit der Heimleiterin Frau O'Rourke und uns, dem Förderkreis Spitalhof, die Projektgestaltung und die Durchführung zu besprechen.

Als ersten Schritt des Ausbaus "Sinnesgarten" wollten wir die beiden Pavillons "wind- und wetterfest" machen. Zur Umsetzung bekamen sie vom Rektor der Flattichschule eine Woche lang frei, um in der Werkstatt von Türen-Mann unter der Aufsicht des Ausbildungsleiters die notwendigen Teile herzustellen. Bei strahlender Frühjahrssonne wurden am 25. März termingerecht die Elemente im Sinnesgarten montiert. Schon am nächsten Tag konnten die Jugendlichen im Strohgäu-Teil der Stuttgarter Zeitung einen Bericht über ihre Arbeit und ihren wichtigen gesellschaftlichen Beitrag lesen. Bei der offiziellen Einweihung der Bauten am Freitag wollte uns der Himmel offensichtlich nochmal beweisen, wie wichtig ein guter Regen- und Sturmschutz an den Pavillons im Demenzgarten war, denn es begann zu stürmen und zu regnen, weshalb wir die Feier und die Übergabe weitgehend im Inneren des Spitalhofs durchführen mussten.

Zunächst sangen die Chorkinder der Flattichschule unter Leitung von Frau Vogt ein wunderschönes Lied. Dr. Otto Koblinger bedankte sich bei der Flattichschule und erinnerte nochmals an die großzügige Geldspende der Schüler der Flattichschule, die zu Weihnachten über 500 € für den Förderkreis Spitalhof gesammelt hatten. Und natürlich bedankte er sich bei Türen-Mann für die umfassende Unterstützung und die Durchführung des Projekts im Spitalhof. Geschäftsführer Ralph Werner gratulierte dem Spitalhof zu einer so engagierten Truppe und überreichte den Teilnehmern Urkunden für "vorbildliches handwerkliches und soziales Engagement", welche in Zukunft die Bewerbungsmappen der beteiligten Jugendlichen besonders gut schmücken werden. Und auch Rektor Werner Schoner bedankte sich bei allen Schülern seiner Schule und bei Türen-Mann für dieses hervorragend gelungene Projekt. Es ist ein großer Gewinn für die Jugendlichen, sich in kurzer Zeit in ein Team einzufinden, Arbeiten gemeinsam anzugehen, und diese gut und zeitnah erfolgreich umzusetzen.

 

 

 

  Papieraktion Juni 2010          
             
       
             
       
             
       
             
       
             
           
             

 

 

 

 

Bundesjugendspiele Leichtathletik Wettkampf

         
   

Bei bestem Wetter haben 311 Schüler und Schülerinnen ihr Bestes in der Leichtathletik gegeben um sich eine Urkunde zu erkämpfen. Davon schafften 151 Teilnehmer eine Siegerurkunde und 39 Schüler und Schülerinnen schafften eine Ehrenurkunde. Leider konnten die Ehrenurkunden noch nicht überreicht werden, da Bundespräsident Köhler just zu Bundesjugendspielzeiten zurückgetreten ist und alle von ihm unterzeichneten Urkunden vernichtet werden mussten. Bis es die von dem neuen Bundespräsidenten Wulff unterschriebene Urkunden gibt, dauert es noch ein bisschen. Für die besten Grund- und HauptschülerInnen gab es vorerst einen Buchpreis (siehe Bild) und die Urkunden können hoffentlich bald nachgereicht werden.

 
                       
 

Die Top-Twenty der Flattichschule sind:

Lukas Tschentscher (Buchpreis - bester Grundschüler), Julia Krökel (Buchpreis - beste Grundschülerin), Jonas Leilich, Beke Nikolai, Niko Staudinger, Yannic Wieland, Marie Mitrakis, Deniz Akkaya, David Andric, Emma Gera, Hamza Yilmaz (Buchpreis - bester Werkrealschüler – fehlte bei der Ehrung leider), Alicia Lattuch, Mehmet Arslan, Nicolas Körner, Lorena Begic, Lorenzo De Nobile, Loreta Basile (Buchpreis - beste Hauptschülerin), Enes Becovic, Marika Küchle, Julia Tschentscher

 
                       
                       

 

 

 

Präsentationsabend der Berufswegeplanung

             
 

Am vergangenen Donnerstag, am 8. Juli 2010, veranstaltete die Flattichschule zum zweiten Mal einen Präsentationsabend, bei dem die Praktika der Schüler der 8. Klasse im Mittelpunkt standen.

Die Schüler der Klasse 8 freuten sich sehr, nicht nur ihre Eltern, sondern auch ihre Betreuer aus ihren Praktika wieder zu sehen und an der Schule empfangen zu dürfen. Weitere Gäste waren Vertreter der Bildungspartner, der Arbeitsagentur, Lehrer sowie weitere Personen, die mit der Berufswegeplanung der Flattichschule verbunden sind. Um 19 Uhr wurden die circa 100 geladenen Personen mit einem selbstgebackenen Flachswickel in der Aula begrüßt.

 
    Der offizielle Teil fand im Musiksaal statt und wurde von Herrn Schoner mit einer kurzen Ansprache begonnen. Das Tagespraktikum in der 8. Klasse, das sich über 10 Wochen erstreckt, ist ein fester Bestandteil der Berufswegeplanung der Flattichschule . Eine Musikshow mit Fotos, die Carolin aus Klasse 8 professionell erstellt hatte, zeigte die einzelnen Schüler in ihren Partnerbetrieben. Herr Werner stellte weitere Module der Berufswegeplanung vor. Die Berufswegeplanung beginnt an der Flattichschule mittlerweile schon in der Grundschule, um Schülern erste Einblicke in die Berufswelt zu gewähren. An der Hauptschule wird diese intensiviert, z.B. durch ein Kommunikationsprojekt mit den Münchinger Landfrauen in der 6. Klasse.  
 

Bei diesem Zusammentreffen von Jung und Alt stand die Verständigung in verschiedenen Situationen im Vordergrund. In Tandems nahmen Schüler eigenständig Kontakt mit den Landfrauen auf, planten gemeinsam ein Koch- oder Backprojekt und führten dies auch durch. Beide Parteien hatten große Freude daran. Die 7-Klässler gründeten eine Schülerfirma und setzten sich im Kleinen mit unternehmerischem Handeln auseinander. Sie mussten sich mit Vertrags­unterzeichnung, Kapitalbeschaffung, Produktion sowie der anschließenden Auflösung der Firma beschäftigen. An drei Terminen gab es Flattichbrot auf dem Wochenmarkt, Unterstützung bekam die Schülerfirma von unserem Bildungspartner, der Bäckerei Trölsch.

Vier Schüler der Vorklasse, also der Klasse 9 mit Zulassung zur Werkrealschule, nahmen an einem Azubi-Projekt der Firma Türenmann GmbH und Co. KG aus Stuttgart teil. Zusammen mit zwei Azubis bauten die Schüler Windschutzwände an Pavillons, die nun im Spitalhof in Münchingen stehen. Von der Planung bis zur Endmontage arbeiteten die Schüler und die Azubis gemeinsam, begleitet wurde das Projekt von Herrn Vogt, Flattichschule , und Herrn Schmidt, Firma Türenmann. Viele weitere Projekte der Berufswegeplanung wurden von den Bildungspartnern, dem Hotel Abacco und der Bäckerei Trölsch , begleitet. Alle Projekte wurde nicht nur vorgestellt, sondern waren auch im Eingangsbereich der Aula ausgestellt.

Aber an diesem Abend sollte ja die Klasse 8 im Vordergrund stehen und so präsentierten zwei Schülerinnen fachpraktische Aufgaben aus ihrem Praktikum. Stephanie leitete die Gäste dazu an, einen Tisch perfekt und dem Anlass entsprechend einzudecken. Jetzt kann nichts mehr schief gehen und jeder weiß, wie weit das Messer von der Tischkante entfernt liegen muss und wie man schnell und geschickt eine repräsentative Serviette faltet. Lena beeindruckte durch einen Fachvortrag über den Personalausweis und erklärte den Zuhörern genau, was von der Beantragung, über die Erstellung bis zur Ausgabe durch die Kommune alles zu beachten ist. Die Beiden präsentierten vor den vielen Gästen sehr souverän, was mit viel Beifall belohnt wurde.

 
  Am Ende der Vorträge sollten auch noch ein paar Fakten sprechen: Von 22 Schülern der Klassen 9, die die Schule verlassen, haben 14 Ausbildungsverträge. Davon ist einer im kaufmännischen, zwei im sozialen Bereich. Ein Schüler kommt in der Industrie unter, drei im Einzelhandel und sieben im Handwerk.  
 

Von diesen 14 Verträgen befinden sich sieben vor Ort und sieben Verträge kamen aufgrund direkter Praktikumskontakte zustande. Darin wurde deutlich, dass der hohe Praxisbezug an der Haupt- und Werkrealschule ein entscheidender Faktor für eine gelingende Vermittlung der Schulabsolventen in einen Ausbildungsbetrieb ist. Auch die Kooperation und Mithilfe der Eltern ist hierzu unabdingbar, betonte Herr Werner. Er und seine Kollegen sind froh, dass viele örtliche Betriebe seit langem zu den zuverlässigen Partnern der Schule zählen. Kurze Wege zum Ausbildungsbetrieb sind ein Kriterium für die Azubis, eine Ausbildung auch erfolgreich abzuschließen.

   
   

Der Präsentationsabend sollte dazu dienen, diesen Kooperationspartnern zu danken, weiterhin mit ihnen im Gespräch zu bleiben und vor allem den Schülern die Gelegenheit zu bieten, ihre Erfahrungen aus den Praktika zu präsentieren. Und so standen alle Schüler der 8. Klasse im zweiten Teil des Abends vor anschaulich gestalteten Plakaten den Besuchern Rede und Antwort über ihre Praxisstelle. Neben anregenden Gesprächen sorgten auch ein buntes Büffet und kühle Getränke für einen gelungenen Abend. Ein Dankeschön gilt natürlich alle Gästen, die trotz hoher Temperaturen kamen, aber auch den vielen fleißigen Helfern, die in toller Teamarbeit diesen Abend gestaltet haben.

Richter/ Luib

 
                           

 

 

 

Abschlussfeier mit Jubiläum 250. Werkrealschulabschluss

 
   
             
 

Im Rahmen einer großen Feier konnte Rektor Werner Schoner am Freitagabend, 23. Juli 2010, in der von Eltern jahreszeitlich geschmückten und sehr gut besuchten Albert-Buddenberg-Halle in Münchingen den Prüfungsjahrgang 2010 der Flattichschule verabschieden. Gleich zu Beginn animierte die Schulband der Flattichschule unter Leitung von Michael Vogt die Anwesenden mit „We will rock you“ zum Mitklatschen. Ein weiterer Titel „Still haven't found what I'm looking for“ traf allerdings nicht auf die anwesenden Schülerinnen und Schüler zu. Denn die hatten gefunden, was sie gesucht hatten: nämlich ihren Hauptschul- bzw. Werkrealschulabschluss. Alle 63 Prüflinge bestanden die anspruchsvollen Prüfungen. Davon konnten dreizehn eine Belobigung und zehn sogar einen Preis in Empfang nehmen. Eine sehr beachtliche Leistung! Diese erfolgreiche Arbeit war nicht zuletzt auch ein Verdienst der Klassenlehrerteams Michael Vogt (9a), Wolfgang Werner (9b) und Ursula Nied (9a, 9b), sowie Jürgen Peters und Alexandra Luib (10).

 

Nach einer sechswöchigen, oft nervenaufreibenden Prüfungszeit hatten folgende Schüler ihre Hauptschulabschlussprüfung bestanden:

Klasse 9a: Gentiana Avduli, Rosa Gambuto, Graziano Gullota, Eda Kablan, Stiliani Karaolani, Michael Lehecka, Claudio Loscalzo, Jasemi Malamitska, Shqiponje Maxhuni, Emre Porsuklu, Cansu Sarisoy, Vildan Sis und Alexa Weil.

Eine Belobigung erhielten: Mehmet Ates und Sezer Bekar.
Mit einem Preis ausgezeichnet wurden: Filomena Di Clemente, Sandra Köhler, Ines Pfeiffer und Jana Retsch.

Klasse 9b: Bahar Coban, Georg Diterle, Gökhan Duran, Carsten Goll, Sandro Kurtovic, Vanessa Lutz, Giovanna Muni, Francesca Peschgens und zwei weitere Schüler.

Eine Belobigung erhielten: Berivan Aktas, Umut Calik, Monika Haas, Svea Reiher, Tatjana Theurer und Angela Vaccaro . Mit einem Preis ausgezeichnet wurden: Zoi Antoniadou, Stefanie Fehrmann und als Jahrgangsbeste der Neuner und Zehner Lisa Herfurth.

Den Werkrealschulabschluss der Klasse 10 erhielten: Genc Avduli, Erna Baster, Andreas Bindschädel, Michael Bodor, Nadine Bösemann, Marco Brunauer, Maximilian Deisser, Jennifer Domhan , Sandra Jaiser, Atessa Lagler, Kevin Maier , Sindya Mogus, Ferhat Özkurt, Sebastian Rädge, Kai Schauerhammer, Vanessa Schönauer und Can Solmaz.

Eine Belobigung erhielten: Harun Askin, Celvin Hieber, Salvatore Militano, Nancy Sebrek und Hamza Ylmaz. - Mit einem Preis ausgezeichnet wurden Tim Bücking, Pia Emunds und Bedirhan Kirgiz .

Sezer Bekar (Klasse 9a) und Bedirhan Kirgiz (Klasse 10) erhielten zusätzlich einen Sozialpreis für ihr großes Engagement innerhalb und auch außerhalb ihrer Klasse zum Wohle ihrer Mitschüler und der Flattichschule .

 

Bei dieser Abschlussfeier galt es ein besonderes Jubiläum zu feiern. In den 14 Jahren der Werkrealschule hatten es nun insgesamt 253 Schülerinnen und Schüler geschafft, nach dem Hauptschulabschluss in einem freiwilligen 10. Schuljahr ihren Werkrealschulabschluss abzulegen, ein bundesweit anerkannter Mittlerer Bildungsabschluss, der dem Realschulabschluss gleichwertig ist. Deshalb galt es, den 250. Schüler mit mittlerem Bildungsabschluss in einem Losverfahren zu ermitteln. Maximilian Deisser hieß der glückliche Gewinner.

Mit einem lang andauernden großen Beifall applaudierten die anwesenden Eltern, Geschwister, Freunde und Lehrer den nach bestandener Abschlussprüfung entlassenen Schülern. Rektor Werner Schoner wünschte ihnen alles Gute für ihre weitere berufliche wie auch schulische Zukunft. Zugleich drückte er den an der Flattichschule verbleibenden dreizehn Schülern der neunten Klassen den Daumen, dass sie in einem Jahr ebenfalls an dieser Stelle den Werkrealschulabschluss entgegennehmen können. Zusammen mit 5 weiteren Schülern aus Korntal bilden diese im kommenden Schuljahr die zehnte Klasse der Werkrealschule an der Flattichschule .

Daran anschließend ließen es sich die Schüler der neunten und zehnten Klasse nicht nehmen, ihren Klassen- und Fachlehrern mit kleinen Aufmerksamkeiten zu danken. Nach einem reichhaltigen und vielfältigen Büfett starteten elf abwechslungsreiche Programmpunkte, die die Abschlussschüler vorbereitet hatten. Stimmungsvolle Bilder und Filme der Abschlussfahrten nach Berlin und München belegten eindrucksvoll den Spaß, den die Beteiligten dabei hatten. Überzeugende Tanzszenen wechselten sich ab mit sportlichen Vorführungen. Beeindruckend auch die Darbietung von Lisa Herfurth mit Gesang und Akustikgitarre. Aber auch der Klassiker Fragespiele mit Lehrern, Eltern und Schülern durfte nicht fehlen. Bemerkenswert auch die Laufstegparodie der Neuner. Wehmutsvoll verabschiedeten sich die Neuner und Zehner mit „I am sailing“ von ihrer Flattichschule.