Archiv

           
                 
                 
  Schuljahr 2011/12          
             
  Werkrealschule            
                 


 

Die Abenteuer an der Flattichschule

             
 

Ich hatte gerade im Musiksaal einen Platz gefunden, da begann schon die Begrüßungsfeier für die neuen Fünftklässler. Schüler der höheren Klassen haben für uns Neue an der Werkrealschule ein unterhaltsames Programm vorbereitet. Ein Theaterstück auf Englisch und das Lied „Probier´s mal mit Gemütlichkeit“ sorgten für Stimmung. Ganz aufgeregt und gespannt folgte ich den Worten von Herrn Schoner, dem Rektor der Schule, der uns alles Gute für unseren Start wünschte.

 
  Mit meiner neuen Klassenlehrerin und meinen Mitschülern durfte ich dann ins Klassenzimmer gehen. Dort verabschiedeten wir die Eltern, die uns bis dahin noch begleitet hatten und lernten die Schulsozialarbeiterin kennen. Sie hat uns mit tollen Spielen das Kennenlernen leichter gemacht. Schon am ersten Tag habe ich viel Spaß gehabt und einige Namen meiner Mitschüler gelernt. Mit einer Schulhausrallye erkundeten wir am folgenden Tag das Schulgelände. Die Streitschlichter aus der achten Klasse standen uns dabei als Helfer zur Seite.  
                           
  Ein aufregendes Ereignis war der plötzliche Feueralarm. Da sind wir alle total erschrocken! Zum Glück war es nur eine Übung gewesen. Auf den Schreck hin haben wir es uns bei einem gemeinsamen Essen in der Mensa dann aber schmecken lassen. Da gehen wir nun gerne in der Mittagspause hin. Am Ende der Woche waren noch unser Frühstück im Klassenzimmer und auch die Stadtführung durch Münchingen ganz toll. Im Ort gibt es einige schöne alte Fachwerkhäuser. Das Rathaus mit dem alten Feuerwehrauto, der Dorfbrunnen und das Schloss haben uns sehr beeindruckt. Im Backhaus durften wir sogar ein Feuer machen. Das war spannend.  
                           
  Die erste Woche verging wie im Flug und bekam von allen meinen Mitschülern einen „Smiley“, da wir uns alle wohlgefühlt haben. Obwohl nun schon drei Wochen Schule sind, finden wir alles noch ganz aufregend und freuen uns auf die Ganztagesangebote an den Nachmittagen, den Computer- und Technikunterricht. Ich wünsche auch allen anderen Schülern einen guten Start in das Schuljahr.

Rebecca, Klasse 5b
 
                           
                         
                           

 

 

 

Innovationspreis für Flattichschule und Bäckerei Trölsch GmbH

           
  Die Flattichschule erhält gemeinsam mit ihrem Bildungspartner Bäckerei Trölsch GmbH den diesjährigen Innovationspreis für eine erfolgreiche Bildungspartnerschaft von der Industrie- und Handelskammer Ludwigsburg
 
                           
 

Am 19. Oktober 2011 wurde das Freiberger Tagungs- und Begegnungszentrum"Prisma" in einen Markt der Möglichkeiten verwandelt: Insgesamt 14 Schulen unterschiedlicher Schularten stellten sich selbst und herausragende Projekte vor, die sie gemeinsam mit ihren Bildungspartnern im Laufe des letzten Schuljahres durchgeführt hatten. Die Flattichschule präsentierte ihr Berufsbildprojekt "Film ab", das letzten März in Klasse 7 stattgefunden hatte. Ebenso wurde die seit einigen Jahren an der Flattichschule verankerte Schülerfirma "Sommerbäckerei" vorgestellt. Beide Projekte wurden und werden tatkräftig von der Bäckerei Trölsch GmbH in Münchingen unterstützt, die seit zwei Jahren fester Bildungspartner der Flattichschule ist.

 
         
 

Außergewöhnliches Engagement der Schulen und der Betriebe waren ebenso gesucht wie herausragende Projekte. So konnte sich die Flattichschule gemeinsam mit ihrem Bildungspartner eine Auszeichnung sowie einen innovativen Preis, ein Fotoshooting, sichern. Verliehen wurde der Preis von der Industrie- und Handelskammer Ludwigsburg.

Beeindruckt hat die Flattichschule zum einen durch ihr breit gefächertes Angebot rund um das Bäckerhandwerk, das sie im Laufe des Schuljahres gemeinsam mit Denise Trölsch für die Schülerinnen und Schüler vorbereitet und durchführt. Zum anderen beeindruckte auch Denise Trölsch mit ihrem Engagement und ihrem Herzblut, mit dem sie unsere Partnerschaft stets unermüdlich vorantreibt.

Wir danken unserem Bildungspartner noch einmal ganz herzlich und freuen uns weiterhin auf die sehr verlässliche und kreative Zusammenarbeit.

Miljana Marijanovic

 
         
  > Die Klasse 7b der Flattichschule als Filmteam bei der Bäckerei Trölsch        
                           
  > Film "Bäcker"   > Film "Bäckereifachverkäufer/in"   > Infos zu dem Projekt  
                           

 

 

 

Flattichschule nimmt an der Jugendwoche des Landkreises Ludwigsburg teil

     
 

„Lebenskunst – fit für die Zukunft“ war der Titel der diesjährigen Jugendwoche, die kreisweit von der Kreisjugendpflege und dem Kreisverband der Jugendzentren durchgeführt wurde. Die Klasse 9a nahm dabei an zwei Projekten teil, die für Jugendliche immer wieder interessant sind.

In Projekt „fit for sex“ der Beratungsstelle „pro familia“ in Ludwigsburg informierte Frau Wächter die Mädchen über den weiblichen Zyklus, Verhütungsmethoden und Aidsprophylaxe. Die Jungen der Klasse sprachen mit einem Referenten der Aidshilfe Stuttgart über „Das erste Mal“ und wichtige Verhütungsmethoden. Beide Veranstaltungen fanden großen Anklang bei den Jugendlichen. Die Mädchen lobten vor allem die genauen und anschaulichen Erklärungen von Frau Wächter. Die Jungen waren begeistert, dass sie in ihrem Referenten auf einen Mann getroffen waren, der auf ihre jugendliche Ausdrucksweise einging.

Das Projekt diente letztendlich auch dazu, den Schülern eine adäquate Sprache zum Thema Sexualität an die Hand zu geben.

Heike Richter, Schulsozialarbeit

 
                 

 

 

„Infotag Bauausbildung“ in Geradstetten

         
 

Am 26. Oktober 2011 besuchten wir – die Schüler des Wahlpflichtfaches „Natur und Technik“ der Klasse 8a/b – mit unseren Lehrern Frau Nied und Herrn Vogt den „Infotag Bauausbildung“ im „Ausbildungszentrum Bau“ in Geradstetten.

Dort wurden wir von Auszubildenden in Empfang genommen, die uns zuerst den bevorstehenden Rundgang durch die verschiedenen Bauberufe erklärten. An den verschiedenen Stationen gab es viel zu tun. Für jede absolvierte Aktion erhielt man Sticker, die gesammelt und am Ende abgegeben werden sollten.
 
             
 

Wir teilten uns in Gruppen ein und ran ging es an die Arbeit: Bei der Station „ Gerüstbau “ durften wir auf ein 6 m hohes Gerüst klettern. Außerdem konnten wir einen Bagger bedienen und damit einen Stab in verschiedene Eimer versenken. Eine andere Station hieß „ Baggersimulator am Computer “. Das war ganz schön schwierig. An der Station „ Fliesenleger “ setzten wir Fliesenstücke zu einem Mosaik zusammen. Unsere Fliese durften wir mit nach Hause nehmen, genauso wie unseren Handabdruck, den wir an der Station „ Betonbauer “ angefertigt hatten. Weiter ging es noch zum Zimmermann . Dort klopften wir Nägel in einen Balken. Später bearbeiteten wir Schlüsselanhänger aus Metall, in die wir unsere Namen einhämmerten. Nach all dieser Arbeit gaben wir das fertige Sticker-Puzzle ab und bekamen dafür ein Mäppchen. Zusätzlich durften wir uns in der Cafeteria noch einen Hot Dog mit Getränk abholen.

 
 

Es hat uns sehr gut gefallen, dass wir an diesem Tag so viel selbst machen konnten. Vielen Dank nochmals an die Mitarbeiter des Ausbildungszentrums, die sich so viel Mühe mit uns gegeben haben.

Klasse 8a/b Wahlpflichtfach „ Natur und Technik“
 
                       

 

 

 

Besuch bei RITTER SPORT

 
 

Wir, Schüler der Klassen 5 und 6 der Flattichschule, waren am 10.11.11 im Museum „RITTER SPORT“ in Waldenbuch. Als erstes machten wir einen Rundgang durch die Ausstellung und schauten einen Film über die Familie Ritter an.

 
  Danach ging's in die Schoko-Werkstatt. Uns wurde erklärt, wo der Kakao wächst und wie Schokolade entsteht und in den Laden kommt. Aber das Schönste an der Sache war, dass wir selbst Schokolade machen durften. Das ging so: Wir zogen zuerst Kittel an, damit wir unsere Kleider nicht schmutzig machten. Danach bekamen wir flüssige Schokolade, die wir mit drei verschiedenen Sorten Süßigkeiten mischen durften. Die Schokoladenmischung musste 15 Minuten in den Kühlschrank, damit sie aushärten konnte.
                           
  In der Zwischenzeit durften wir unsere eigene Schokoladenverpackung herstellen. Als wir die Schokolade fertig gemacht hatten, durften wir etwas Schokolade naschen. Das war lecker! Danach verpackten wir die Schokolade in Folie, sie wurde verschweißt und wir nahmen sie mit nach Hause. Es hat uns allen Spaß gemacht.

nach Joannis (Kl. 6b) und Christian (Kl. 6a)
                           

 

 

 

Stolpersteinverlegung

             
                 
 
 
 
Bild: Sonja Bub, Klasse 9b
 
                 
 

Es passierte vor der Haustür der Eisgasse 9 in Hemmingen. Ein grauer Bus holte Julie Feucht am 13.12.1940 ab. Einen Tag später war sie tot, ermordet, vergast in Grafeneck, einem idyllischen Ort auf der Schwäbischen Alb. Diese Verlegungen wurden im Rahmen des nationalsozialistischen Euthanasieprogramms bis 1940 in Grafeneck durchgeführt.

Gespannt lauschten die Teilnehmer der Gedenkfeier für Julie Feucht den Worten des Künstlers Gunter Demnig, dem Mann mit dem Hut, wie er in seinem Kunstprojekt zu dem Kleindenkmal, zu den Stolpersteinen fand. 27 000 Stolpersteine habe er schon verlegt, von Oslo bis Rom, von Warschau bis Barcelona und jetzt in Hemmingen.

                           
 

Schüler und Schülerinnen der Klasse 9b der Flattichschule wirkten bei dem Totengedenken, bei der Stolpersteinverlegung mit, organisiert von der Hemminger Kirchengemeinde und Frau Herrmann von der Stadtbücherei.

 

Nach einzelnen Redebeiträgen trugen zwei Schüler selbst verfasste Gedichte vor:

 
     
 

 

Das Grauen kam mit einem grauen Bus

Das Grauen kam mit einem grauen Bus
13.12.1940

Das Grauen kam mit einem grauen Bus
Massenmord

Das Grauen kam mit einem grauen Bus
10654 Morde

Das Grauen kam mit einem grauen Bus
darunter Julie Feucht

Das Grauen kam mit einem grauen Bus
damals 30 Jahre alt

Das Grauen kam mit einem grauen Bus
Letzte Station – Grafeneck

Karoline Armbruster, Klasse 9b

 
         
 

... doch sind wir alles Menschen

Menschen mit Behinderung ,
sind sie denn so anders?
Ja, sie haben etwas anderes!
Und doch sind wir alles Menschen

Die Nazis bezeichneten sie als lebensunwert.
Aber waren sie so anders?
Ein Leben weniger, was soll`s?
Und doch waren sie alles Menschen

Ein Leben ist wertvoller als ein Diamant.
Trotzdem wurden die Diamanten kaputt gemacht,
von einer Nazigasindustrie.
Wer sind jetzt diese Menschen?

Jeder Mensch ist lebenswert,
auch mit seinen Fehlern
Niemand ist perfekt
Wir sind alles Menschen.

Julia Nickel, Klasse 9b

 

 

 
                           
   

Melanie Gruhn (Kl. 9b) spielte zum Schluss der Veranstaltung berührend und gekonnt mit ihrer Querflöte das Lied „Morning has broken“.

Dagmar Müller-Buchalik

> Film Stolpersteinverlegung Hemmingen
von Sonja Bub, Kl. 9b

 
  Der Künstler Gunter Demnig mit Klasse 9b      
                         

 

 

 

Alles im Lot?!

                 
  Büsra aus Klasse 7b lässt die Schnur, an der ein Metallgewicht angebracht ist, behutsam und interessiert so lange hin- und herschwingen, bis diese senkrecht nach unten fällt. Tatsächlich! Es funktioniert! Zum ersten Mal hält sie solch ein Senklot in der Hand und erfährt, dass damit kontrolliert werden kann, ob eine Mauer senkrecht gebaut wurde. Aber auch Wasserwaage, Maurerkelle und Maurerhammer wandern an diesem Vormittag in der Flattichschule von Schülerhand zu Schülerhand.    
                           
   

Ausbildungskoordinatorin Heiderose Sailer-Mahr und Ausbildungsbetreuerin Evelyn Anschütz vom bundesweit vertretenen Bauunternehmen Wolff & Müller waren gemeinsam mit dem Auszubildenden Eugen in die Flattichschule gekommen, um den Schülern der Klassen 7a und 7b im Rahmen des Schulcurriculums „ Berufswegeplanung “ das Berufsbild des Maurers vorzustellen. Eugen war selbst Schüler unserer Schule und hat nach eigenem Bekunden die für ihn genau richtige Ausbildungsentscheidung getroffen.

 
                           
  Jede Menge Fragen, die die Schüler bereits im Unterricht vorbereitet hatten, prasselten gleich zu Beginn auf die drei Fachleute vom Bau ein. Anschaulich, abwechslungsreich und sehr praxisnah wurde geantwortet, wurden Fachbegriffe erklärt, Inhalte vermittelt und Vorgänge gezeigt: Einen Kalksandstein mit dem Maurerhammer zu bearbeiten, war - wie die Zuschauer feststellen mussten - gar nicht so einfach und ohne Schutzbrille wäre dies für den Auszubildenden sogar gefährlich geworden.    
                           
   

Hochkonzentriert und motiviert waren die Jugendlichen bei der Sache und als sie gegen Ende noch selbst Hand anlegen durften, war die Begeisterung groß: Es galt einen Nagel mit möglichst wenig Schlägen in einen dicken Holzbalken zu treiben. Alle gaben ihr Bestes und schließlich ging Marvin mit nur fünf Hammerschlägen als stolzer Sieger aus diesem kleinen „Wettbewerb“ hervor.

 
                           
 

Wir danken dem engagierten „Wolff & Müller-Team“ für diesen informativen Vormittag sowie Wolfgang Werner für die Organisation der Veranstaltung.

Brigitte Wutsch, Klassenlehrerin Klasse 7b
   
                         
                           
                           

 

 

  „Ready-Steady-Go... ab in den Job!”          
                           
 

Im Herbst 2011 fand in den Räumen des Rathauses Korntal das achte und neunte Planspiel zur Berufsbildung und Lebensplanung statt.

Konzipiert und organisiert wird dieses für Schüler im Übergang von der Schule in den Beruf wichtige Projekt von den Jugendhäusern Korntal-Münchingen unter der Trägerschaft des Trägervereins Jugendhäuser 70825 e.V. in Kooperation mit der Flattichschule Münchingen.

48 Neuntklässler der Flattichschule fanden im Rathaus Korntal ein ihnen unbekanntes Setting als Übungsfeld vor. So wurden viele Inhalte, die üblicherweise nur verbal vermittelt werden, für die Jugendlichen konkret erlebbar und unter sehr realistischen Bedingungen in der Praxis trainiert.

 
  Los ging es für die überwiegend schick gekleideten Schüler/innen bereits morgens um 8.00 Uhr. Manch einer fühlte sich noch etwas unwohl im bewerbungstauglichen Outfit und wurde sich erst dadurch aber auch der Ernsthaftigkeit des bevorstehenden Trainings bewusst. 22 Mädchen und 26 Jungen absolvierten insgesamt acht Stationen: Ein Assessmentcenter, ein Bewerbungsgespräch, ein Teamkompetenztraining, die Beurteilung von Bewerbungsunterlagen auf dem „Chefsessel“ und die Beantwortung der Frage „Wie viel Geld benötige ich für meinen Lebensunterhalt?“ Weitere Stationen bildeten die Berufsberatung durch eine Vertreterin der Bundesagentur für Arbeit sowie eine Informationsbörse zum Thema „Weiterführende Schulen“.  
                           
  Für die größte Aufregung sorgte bei den SchülerInnen wie immer das simulierte Vorstellungsgespräch. Je nach Interesse ging es dabei um Berufe aus Industrie, Handwerk sowie um kaufmännische oder soziale Berufe. Hier saßen die Schülerinnen und Schüler echten „Personalern“ von Unternehmen aus der Region gegenüber. Die Vorstellungsgespräche wurden zur späteren Reflexion per Videokamera aufgezeichnet und werden zu Beginn des zweiten Schulhalbjahres an zwei weiteren Vormittagen mit den Schülern im Einzelnen ausgewertet.  
                           
 

Gegen Ende der Veranstaltung erhielten die Jugendlichen noch viele nützliche Rückmeldungen von allen Stationsbetreuern und konkrete Hilfsangebote für die weitere Ausbildungsplatzsuche oder für den Besuch weiterführender Schulen.

Sylvia Donato, Jugendhaus Korntal

 
                           
  > zur Bildergalerie                    
                         
                           

 

 

 

 

„Zwei vor – hinter eins...?“

         
  Was sich für unkundige Ohren wohl äußerst seltsam anhören muss, war für unsere Schülerinnen und Schüler aus den Klassen 7a und 7b die Grundlage einer für sie bis dato völlig unbekannten handwerklichen Tätigkeit: Korbflechten aus Peddigrohr. „Zwei vor – hinter eins“ war nur der Anfang. Viele weitere Flecht-Anweisungen sollten noch folgen, bis ein richtig schöner Korb entstanden war.  
     
  Drei Dezembervormittage lang durften die Siebtklässler unter Anleitung von angehenden Ergotherapeuten und ihren Lehrern und vor allem weit weg von Unterricht, Hausaufgaben und Klassenarbeiten in der „ Schule für Ergotherapie “ in Stuttgart-Weilimdorf handwerklich arbeiten. Begeistert und hochmotiviert waren die Schüler beider Schulen bei der Sache. Die einen leiteten an – eine wichtige Erfahrung für ihre zukünftige Tätigkeit als Ergotherapeuten - die anderen fühlten sich perfekt betreut und arbeiteten mit Hochdruck an ihren Werken.    
         
  Neben wunderschönen Körben wurden in diesen Tagen viele interessante Tonarbeiten und – mit Hilfe ganz unterschiedlicher Drucktechniken - effektvolle Kunstkarten hergestellt: Der Renner war hier eindeutig die sog. „Encaustik“-Technik: Erhitztes flüssiges Wachs in verschiedenen Farben wurde mit speziellen kleinen „Bügeleisen“ aufgetragen und im Nu entstanden individuelle, leuchtende Kunstwerke.  
     
 

„Alles war toll, aber das Korbflechten war gar nicht so einfach, weil mir nach einer Weile die Hände weh getan haben“, meinte Pascal. „Hand“-Werk – im wahrsten Sinne des Wortes.

Herzlichen Dank an Schulleiterin Karla Keßler sowie an ihr gesamtes Team für die engagierte und liebevolle Betreuung während dieser schönen Projekttage.

Brigitte Wutsch, Klassenlehrerin Kl. 7b

 
                   
  > zur Bildergalerie          

 

 

 

Flattich kriegt die Kurve(n)...

         
  ... und dreht Runde um Runde in der „Eiswelt Stuttgart“.          
                   
 

Begleitet von einigen Schneeflocken hatten sich am Montag vor den Weihnachtsferien alle Klassen unserer Werkrealschule „aufs Glatteis“ begeben, um ihre Eislaufkünste in der frisch renovierten und erst kürzlich wiedereröffneten Eissporthalle in Stuttgart-Degerloch zu testen. Im Nu waren beide Hallen in Beschlag genommen und die sportliche Eis-Party nahm ihren Lauf. Ermattet, erhitzt aber zufrieden mit sich und der Welt ließen sich die Eiskunstläufer dann gegen Mittag in die Sitze der U-Bahn fallen.

Brigitte Wutsch

 
                 
  > zur Bildergalerie              
                 

 

 

 

Unser Berufspraktikum

         
  Wir, die Klassen 8a und 8b der Flattichschule, absolvierten unser Blockpraktikum vom 6.02. bis zum 10.02.2012. Wir putzten, servierten und schraubten und durften noch viele andere Tätigkeiten ausprobieren. Es gab Schülerinnen und Schüler, die ihr Wunschpraktikum in einer Zahnarztpraxis, in einem Hotel oder in Autohäusern durchführten. Ziel dieses Blockpraktikums war es, dass wir Kenntnisse für das spätere Berufsleben sammeln. Es gab sehr viele verschiedene Aussagen von uns Schülern, wie zum Beispiel, dass die Mitarbeiter nett waren, dass man selbständig arbeiten konnte oder dass ein gutes Arbeitsklima herrschte. Die meisten von uns waren mit ihrem Praktikum sehr zufrieden.  
                   
 

Wir bedanken uns daher auch im Namen der Schulleitung und der Klassenlehrer bei allen Firmen, Betrieben, Unternehmen und Behörden für diese tolle Praktikumswoche.

Lisa, Janine, Tim und Luca, Kl.8a

 
  > zur Fotogalerie              
                   
  > zur Liste aller am Praktikum beteiligten Firmen, Betriebe, Unternehmen und Behörden  
                   
                 
                   

 

 

Flattichschule Münchingen goes Abacco Hotel: Das Projekt „Flattichbrunch“

 
 

Am 26. Februar war es so weit: Alle Vorbereitungen für den Brunch im Abacco Hotel Münchingen waren getroffen, die letzten Instruktionen entgegengenommen und wir waren startklar für den großen Tag, den Tag des lang ersehnten „Flattichbrunches“. Zehn Wochen lang hatten die Schülerinnen und Schüler der achten Klassenstufe des Wahlpflichtfaches „Gesundheit und Soziales“ die Phasen der Planung und Gestaltung des Brunch-Projektes durchlaufen, das gemeinsam mit unserem Bildungspartner Abacco Hotels GmbH in Münchingen stattfinden sollte.

 
 

Fleißige Schülerinnen und Schüler arbeiteten bei der Herstellung einzelner Gerichte mit, bedienten flink und gekonnt die rund fünfzig Gäste des Brunchs und betreuten deren Kinder im Alter zwischen eineinhalb und fünf Jahren. Am Ende des Tages waren auch die Kräfte am Ende und die Jugendlichen um viele wertvolle Erfahrungen reicher.

Die zehn Achtklässler freuten sich über das positive Feedback der stellvertretenden Hoteldirektorin Katrin Baur und Verkaufsassistentin Katja Cheema, über die verliehenen Teilnehmerurkunden – und natürlich auch über das erhaltene Trinkgeld.

   
                   
 

Wir bedanken uns ganz herzlich bei Katrin Baur, Verkaufsleiterin Antje Warthmann und besonders bei Katja Cheema für die intensive Zusammenarbeit während des Projekts. Sie alle haben es diesen Jugendlichen möglich gemacht, wichtige praktische Erfahrungen in der Berufswelt zu sammeln.

Miljana Marijanovic

 
  > mehr Bilder              

 

 

 

Ein Vormittag im Hospiz St. Martin in Stuttgart-Degerloch

       
 

Am Dienstag, 14. Februar 2012 besuchten wir, die Ethik-Gruppe der 9. und 10. Klasse mit unserer Lehrerin Frau Engelhardt das Hospiz St. Martin in Stuttgart-Degerloch.

a wir das Thema Leben und Tod “ seit einiger Zeit im Unterricht thematisiert haben, war es ein aufregendes Erlebnis, einen Einblick in diese Einrichtung zu bekommen.
 
                   
 

Von weitem sahen wir schon die außen braun-rot und innen weiß gestrichenen Gebäudeteile. Frau Gremmelspacher, eine ehrenamtliche Mitarbeiterin, begrüßte uns freundlich und erklärte uns erst ein paar architektonische Besonderheiten. Die Farbe symbolisiert den Mantel von St. Martin, der Schutz und Geborgenheit bieten soll. Zur Straße hin zeigt ein Fenster, an dem eine Kerze steht, die immer angezündet wird, wenn jemand gestorben ist.

 
                   
 

Nachdem Frau Gremmelspacher unsere Fragen beantwortet hatte, hörten wir uns das Lied „An alle Hinterbliebenen“ von Thomas D. an. Dieses Lied machte uns alle sehr betroffen. Nachdem wir auf einen Zettel schreiben sollten, was wir einem Hinterbliebenen sagen könnten, legten wir diese verdeckt in die Mitte. Sie sollen in einem Ordner gesammelt werden, in den Hinterbliebene schauen dürfen, um Trost zu finden.

Frau Gremmelspacher holte einen Koffer heraus und fragte uns, welche Dinge wir mitnehmen würden, wenn unsere letzte Station das Hospiz wäre. Die meisten antworteten: Bilder unserer Familien und elektronische Geräte wie Handys oder CD-Player.

Im anderen Gebäude, in dem bis zu acht Gäste leben können, beeindruckte uns die enger werdende Treppe zum stationären Bereich. Der Architekt wollte damit die Enge im Herzen der Angehörigen veranschaulichen, die diese Treppe betreten müssen.

Zum Abschluss besuchten wir die Kapelle, die ganz weiß gestrichen war. In der Mitte stand der Altar, ein weißer Block, der viele Lücken aufwies. Diese Lücken sollen die Lücken symbolisieren, die Menschen hinterlassen, wenn sie sterben. An der gesamten Wand der Kapelle fanden sich die fehlenden Teile des Altars wieder, um zu verdeutlichen, dass die Verstorbenen trotzdem noch bei uns sind.

 
 

Im Hospiz hat uns beeindruckt und nachdenklich gemacht:

•  dass es so viele ehrenamtliche Leute gibt (Irfan)

•  Das letzte Zimmer: die Kapelle bzw. der Aufbahrungsraum. (Aysel)

•  dass dort alles so familiär ist (Sonja)

•  dass auch Moslems in christliche Hospize gehen dürfen (Serdal)

•  dass die Menschen noch schöne Momente vor dem Tod erleben dürfen (Christina)

•  die abschließende Geschichte (Meltem)

•  die Kerze im Fenster zur Straße (Maria)

Am Ende erzählte uns Frau Gremmelspacher noch eine Geschichte mit folgender Weisheit, die sich jeder von uns vielleicht zu Herzen nehmen sollte:

„Erinnere dich jeden Abend an die schönen Momente des Tages, mache dir keine Gedanken über schlechte Erlebnisse und genieße das Leben .“

Ethikgruppe Klasse 9/10

 
     
   

 

 

 

Malen mit Senioren

             
 

Am einem Dienstagnachmittag im März 2012 trafen sechs Flattichschüler aus den Klassen 7a und 7b auf neun Schüler der Schule für Ergotherapie Weilimdorf und einige Bewohner des Seniorenwohnheims Spitalhof in Münchingen, um ein gemeinsames „Malprojekt“ durchzuführen.

Alle ließen sich auf dieses Abenteuer ein. Keiner wusste, wie es ausgehen würde...
 
                           
 

Auf drei großen Tischen lagen jeweils ein großer mit Leinwand bespannter Keilrahmen, zahllose Farbpaletten, Pinsel, Schwämme und Zahnbürsten. Aufgabe war nun, gemeinsam ein kunterbuntes Bild zu gestalten und einfach so - ohne nachzudenken - die Farben auf der Leinwand miteinander spielen zu lassen. Mit viel Freude und Ausdauer entstanden bald wunderschöne Formen und Schattierungen, die sich zu fantasievollen Gemälden vermischten. Nach einer knappen Stunde fiel es allen Beteiligten schwer, das Werkzeug aus der Hand zu legen und das Kunstwerk für vollendet zu erklären.

   
 

Zum Abschluss dieses kreativen Nachmittags konnte jeder von seinen Eindrücken berichten, und das gemeinsame Erlebnis endete in dem Konsens, dass dies nicht die letzte Begegnung der verschiedenen Generationen gewesen sein sollte.

Andrea Reichert mit Loreta (Kl. 7b) und Emanuele (Kl. 7b)

 
  > zur Bildergalerie                    

 

 

 

„9 Leben“

         
 

Neun Jungen zwischen 12 und 20 Jahren, neun verschiedene Charaktere, neun Leben: Die großartige Tanztheaterproduktion „9 Leben“ des „Jungen Ensembles Stuttgart“ (JES) fesselt das Publikum im ausverkauften Theatersaal von der ersten bis zur letzten Minute. Auch die Schülerinnen und Schüler der Klasse 7b können sich dem Feuerwerk von Emotionen und Bewegungen nicht entziehen, betrifft sie das Geschehen auf der Bühne doch irgendwie mitunter auch ganz persönlich: Stress in der Schule, häusliche Pflichten, Geschwisterstreit, Verliebtsein, Auflehnung gegen die alleinerziehende Mutter, Versöhnung, Abschied, Tränen, Träume. Wenige Worte dafür umso mehr Musik und energiegeladener Tanz vermitteln scheinbar unmerklich die Auseinandersetzung der neun Jungen mit dem manchmal so anstrengenden Erwachsenwerden.

 
     
                 
 

Gut vorbereitet und hochmotiviert waren die Siebtklässler zu dieser bemerkenswerten Aufführung erschienen, denn sie hatten im Musikunterricht bereits selbst eine kleine Choreographie zum Thema „Streit“ erarbeitet und auf diese Weise sprichwörtlich am eigenen Leib erfahren, wie Tanztheater funktioniert. Und so ließen sich alle Schüler bereitwillig in diese für sie ungewohnte Welt entführen. Die hervorragend ausgewählte Musik – von Pop bis Klassik war alles vertreten – tat ihr Übriges.

„Am liebsten würde ich das Stück gleich noch einmal anschauen“, bemerkte Carmelina am Schluss.

Brigitte Wutsch, Klassenlehrerin Klasse 7b

Fotos: Tom Pingel

 
               

 

 

 

Zahltag für junge Börsianer aus Münchingen

     
  Kreissparkasse Ludwigsburg ehrt und belohnt erfolgreiche Jungbroker        
                   
 

Strahlende Gesichter gab es jetzt bei der Preisübergabe zum Planspiel Börse 2011 in der Flattichschule Münchingen.

 
  Denn Preise der Kreissparkasse gab es nicht nur für die Gesamtsieger im Kreis Ludwigsburg, sondern auch für das beste Team jeder Schule. Diese erhielten als Preis die erwirtschafteten fiktiven Euro-Gewinne in realen Cents ausbezahlt. Die Preisgelder in Höhe von insgesamt 8.061,98 Euro verteilten sich diesmal auf 38 Schulen aus dem ganzen Landkreis.
Bestes Team der Flattichschule in Münchingen war die Spielgruppe „ DJ.MAD“ aus der Klasse 9a. Sie erhielt ihren Gewinn von Sven Burr (Leiter der Geschäftsstelle Münchingen) und Michaela Gauß (Beraterin Junge Erwachsene der Regionaldirektion Ditzingen).„Wie erfolgreiche Jungbroker habt ihr sehr geschickt euer fiktives Kapital vermehrt“, lobte Sven Burr die jungen Börsianer. Mit dem Endstand von 51.208,27 Euro haben die Nachwuchsfinanzprofis ihren anfänglichen Depotwert um 1.208,27 Euro gesteigert. Damit erreichten sie Platz 47 in der Gesamtwertung.

 

(von links): Gruppe DJ.MAD aus der 9a, Rektor Werner Schoner, Michaela Gauß (Beraterin Junge Erwachsene), Dagmar Müller-Buchalik (AG Planspiel Börse), Sven Burr (Leiter der Geschäftsstelle Münchingen)

 
         
 

Bei Europas größtem Internet-Börsenspiel, dem Planspiel Börse des Deutschen Sparkassen- und Giroverbands, waren die von der Kreissparkasse Ludwigsburg betreuten 281 Spielgruppen aus dem Kreis zehn Wochen lang in die internationale Finanzwelt eingetaucht. Nach der Rückkehr vom virtuellen Parkett hat nun ein ganz realer Gewinn auf die Jungbroker gewartet.

 
         

 

 

 

Neue Streitschlichter der Flattichschule erhalten ihr Zertifikat

             
 

Am Dienstag, den 20. März 2012 übergaben Herr Schoner, Rektor der Flattichschule und die Schulsozialarbeiterinnen, Christiane Bungert und Heike Richter in der Gesamtlehrerkonferenz elf Schülern der sechsten bis neunten Klasse ihr Streitschlichterzertifikat. Der Rektor lobte das große Engagement der neuen Streitschlichter und wünschte ihnen unter dem Applaus des Lehrerkollegiums gutes Gelingen bei den gewaltfreien Schlichtungen der Grund- und Werkrealschüler. Bereits fünf erfahrene und aktive Streitschlichter freuen sich, dass ihr Team jetzt wieder vollzählig ist.

 
                           
 

Im Rahmen der Präventionsarbeit der Flattichschule „Stark – Stärker – Wir“ unterrichteten Frau Bungert und Frau Richter die Schüler in mehren Ausbildungsblöcken in den Grundlagen der Mediation. Krönender Abschluss der Ausbildung war ein zweitägiger Aufenthalt im „CVJM Lebenshaus“ im Schloss Unteröwisheim bei Bruchsal, der von der Stadt Korntal-Münchingen aus Mitteln für die Gewaltprävention finanziert wurde. Dort konnte jeder Einzelne noch einmal sehr intensiv am Schlichtungsverfahren arbeiten. Die Streitschlichter stellten sich nach ihrer Ausbildung in ihren Klassen vor und freuen sich nun darauf, von den Kindern auch einmal in der Pause angesprochen zu werden. Künftig werden die Schüler zu zweit mit den jeweiligen „Streithähnen“ nach Lösungen für ihre Konflikte suchen, aus denen beide „Kontrahenten“ als Gewinner hervorgehen werden.

Für die finanzielle Unterstützung dieser wichtigen Arbeit bedanken wir uns an dieser Stelle noch einmal recht herzlich bei der Stadt Korntal-Münchingen.

Heike Richter, Schulsozialarbeiterin

 
                           
                           

 

 

 

Klasse 9b siegt beim Fußballturnier der Flattichschule

         
 

Bis zuletzt war fraglich, ob das heiß ersehnte Fußballturnier der Flattichschule am Freitag, den 27.04.2012 würde stattfinden können. Aber der Wettergott belohnte die teilnehmenden 8 Mann­schaften mit Sonne im Überfluss. So waren beste äußere Voraussetzungen gegeben für einen spannenden und sehr fairen Turnierverlauf.

Schüler im Mittelpunkt als Spieler, als Schiedsrichter und als Mitorganisatoren – das sorgte für gute Laune und es gab zu keiner Zeit Grund zum Protest.

 
 
Das Siegerteam

Sportlich zeigte die Klasse 9b allen anderen Teams, wer in diesem Jahr die beste Mannschaft war. In einem ausgeglichenen Endspiel besiegte diese Klasse die 9a im Siebenmeterschießen mit 3:1 Toren; übrigens war dies das einzige Tor, das die 9b im ganzen Turnier hinnehmen musste.

Im kleinen Finale um Platz 3 behielt das Überraschungsteam der Klasse 7a die Oberhand gegen die Favoriten aus der 8a. Ein 4:0 war mehr als deutlich und spiegelte die geschlossene Mannschaftsleistung der 7a wider.

Auch die Plätze 5 bis 8 wurden ausgespielt. Sie gingen an die Klassen 8b1 (5. Platz), 8b2 (6. Platz), Klasse 10 (7. Platz) und Klasse 7b (8. Platz). Die zuvor hoch gehandelte Klasse 10 konnte die vielen krankheitsbedingten Ausfälle ihrer Jungs nicht ganz kompensieren.
 
 

Trotzdem gebührt den 4 Mädchen der Klasse, die für die fehlenden Jungen einsprangen, höchstes Lob für ihr engagiertes Mitspielen und für die Bereitschaft, sich im Kampf mit den ehrgeizigen Jungs der anderen Teams zu messen. Hier ist sehr positiv zu vermerken, dass alle Jungen bemüht waren, den Mädchen spieltechnisch sehr fair gegenüberzutreten.

Die große Freude über den Turniersieg war der 9b bei der abschließenden Siegerehrung deutlich anzumerken.

Jürgen Peters, Konrektor

 
                       
                       

 

 

 

 

Sieg der Klasse 9a2 beim Volleyballturnier der Flattichschule

         
 

Insgesamt 6 gemischte Mannschaften sowie eine reine Mädchenmannschaft traten am 27. April im diesjährigen Volleyballturnier gegeneinander an. Gespielt wurde im Austragungsmodus „Jeder gegen Jeden“. Ein Spiel dauerte jeweils 15 Minuten und wurde in 2 Sätzen ausgetragen. Die Schülerinnen und Schüler gingen mit großem Ehrgeiz in das Turnier und es wurde bis zum Schluss engagiert um jeden Ball gekämpft. Das war teilweise sehr nervenaufreibend.

Schließlich setzte sich im packenden Finalspiel die gemischte Mannschaft der 9a2 gegen die reine Mädchenmannschaft der Klasse 10 durch und wurde stolzer Turniersieger. Platz 3 belegte die Mannschaft der Klasse9a1, den vierten Platz teilten sich die Klassen 9b und 7b. Platz 5 ging an Klasse 7a und Platz 6 an Klasse 8b.

Nach der Siegerehrung fand traditionsgemäß das beliebte Spiel „Schüler gegen Lehrer“ statt, das in diesem Jahr die Lehrer für sich entscheiden konnten. So ging ein spannender und sehr sportlicher Vormittag zu Ende.

Edith Sautter


Das Siegerteam
 
                       
                       
                       

 

 

  Pressetext und Foto aus der Stuttgarter Zeitung / Strohgäu Extra vom 12.05.2012  
     
   
                       
  zum Vergößern bitte anklicken              
                       
                       
                       

 

 

 

Sozial kompetent! - Das Frühstück der „Meister“

 
 

Im Rahmen unseres Kompetenztrainings besuchten die Schüler und Schülerinnen der Klasse 5b gemeinsam mit ihrer Lehrerin Frau Stahl unter der Leitung von Frau Bungert und Frau Richter den „Aktivpark Bergheide“. Es ging nun unter dem Motto „Gemeinsam durch die stürmische See“ über einen gefährlichen Abenteuerparcours.

 
 

Aber so eine Seefahrt macht ganz schön hungrig und genau hier kam das „Frühstück der Meister“ ins Spiel. Bereits im Unterricht hatten die Schüler für einen Teil des Trainings die Verantwortung übertragen bekommen: Ganz ohne Hilfe der Erwachsenen übernahm die Klasse die Aufgabe, für das gemeinsame Frühstück zu sorgen.

Einzelne Schüler schlüpften in die Rolle der „Meister“ und „Meisterinnen“ und konnten so ihr Organisationstalent unter Beweis stellen. Sie mussten ein Team zusammenstellen, ihre Arbeit koordinieren, die für ein Frühstück notwendigen Dinge besorgen und schließlich das Frühstück vor Ort organisieren. So gab es beispielsweise einen „Meister der Sitzmöbel und der Dekoration“, sowie „Meisterinnen der Unterhaltung“ und des leiblichen Wohls. Zu guter Letzt gab es die „Meisterin der Meister“, die den gesamten Ablauf mit Argusaugen überwachte und ihren Mitschülern mit Rat und Tat zur Seite stand.
 
                 
 

Es dauerte keine Viertelstunde und vor uns eröffnete sich eine liebevoll gestaltete Frühstückstafel. Alle ließen es sich schmecken und waren von den zusätzlich dargebotenen Sketchen beeindruckt. Alles in allem eine hervorragende Leistung unserer Fünftklässler. Gestärkt an Leib und Seele ging es dann weiter auf der „Reise durch die stürmische See“.

 

Christiane Bungert, Schulsozialarbeit

 
                 
                 

 

 

 

Eine beeindruckende Stadt - Abschlussfahrt nach Berlin

   
  Erster Tag
Es war 7.30 als wir uns aufgeregt durch den ICE drängelten bis wir unsere reservierten Plätze fanden. Nach sieben Stunden kurzweiliger Fahrt die lang ersehnte Durchsage „In wenigen Minuten treffen wir in Berlin Hauptbahnhof ein!“ Aufregung und Freude machte sich unter uns, den Schülern und Schülerinnen der 9b, breit. In der Hauptstadt der BRD angekommen, starteten wir mit unserem straffen Zeitplan.
 
                       
 

Um 16.00 standen wir vor einem riesigen Gebäudekomplex, dem Jüdischen Museum , wie uns unsere Klassenlehrerin Frau Müller-Buchalik erklärte. Nach einer rund zweistündigen Führung durch das bizarre Haus, ergänzt mit einem Workshop zum Thema „ Überleben mit Musik, die Geschichte des Coco Schumanns“ hatten wir alle mächtig Hunger und machten uns schnell auf den Rückweg zum Hotel. Nach einem reichhaltigen Abendessen stand das Brandenburger Tor auf dem Programm. Als wir dort eintrafen, war es schon dunkel, doch das Tor war hell erleuchtet, majestätisch erhob es sich über allem. „Wahnsinn!“ „Toll!“ riefen einige. Diesen Anblick wird wohl keiner von uns so schnell vergessen. Nach diesem ersten intensiven Tag versanken wir müde in unseren Betten.

 
 

Zweiter Tag
7.30, die Wecker klingelten. Schnell richteten wir uns und frühstückten, dann ging es zum Reichstag, zum Paul Löbe Haus und zum Plenarsaal, zur Kuppel über dem Reichstag. Im Paul Löbe Haus durften wir mit Herrn Steffen Bilger, einem Bundestagsabgeordneten aus dem Landkreis Ludwigsburg, sprechen. Zwischen diesen festen Terminen blieb uns noch Zeit zum Einkaufen. Souvenirshops an jeder Ecke machten es uns leicht Mitbringsel für unsere Familie zu finden.

Bei Madame Tussauds trafen wir auf viele Stars in Form von Wachs. Es war sehr spaßig sich neben Einstein, Oli Kahn oder Dirk Nowitzky in Pose zu stellen. Stolz über die neu geschossenen Fotos ließen wir die Sehenswürdigkeiten hinter uns und gingen zufrieden zu Bett.

 
 

Dritter Tag
Am folgenden Tag führte uns der Weg in die Bernauer Straße. Wir standen vor der Originalmauer. Von 12.00 Uhr bis 12.30 Uhr nahmen wir in der Kapelle der Versöhnung an einem Gottesdienst für ein Maueropfer teil. Drei aus unserer Klasse gestalteten die Andacht mit. Maike meinte, die Geschichte von dem erschossenen Maueropfer habe sie den ganzen Tag noch verfolgt.

Die East Side Gallery und das Stasigefängnis waren weitere Höhepunkte unserer Reise. Zu erfahren wie Menschen gefoltert wurden, das war erschreckend.

Zurück in unseren Zimmern waren wir alle fertig. Uns brannten die Füße, die Köpfe rauchten von den vielen neuen Infos. Fünf aus unserer Klasse sind aber doch noch in die Disco „Matrix“ gegangen, eine Schülerdisko, die sehr gründlich aufpasst, wer rein kommt und wer nicht. Gute Musik und Tanzen taten dann doch noch sehr gut. „Mir hat es in Berlin sehr gut gefallen, ich würde auch sehr gerne wieder hinfahren! Die Fußschmerzen lohnten sich.“ (Julia Nickel)

Wir möchten uns bei Frau Müller Buchalik, unserer Klassenlehrerin und Frau Nied, unserer MNT Lehrerin, sehr herzlich für diese schöne Abschlussfahrt bedanken!

Die Klasse 9b

Sonja Bub und Julia Nickel

 
  > Zur Bildergalerie   Videosequenzen zu          
                 
      > Stasigefängnis Hohenschönhausen Teil 1      
                 
      > Stasigefängnis Hohenschönhausen Teil 2      
                 
            > Gedenktafel Opernplatz Berlin      

 

 

 

Das „Landfrauenprojekt“ der Flattichschule

         
 

Bei diesem Kommunikationsprojekt geht es darum, dass die Schülerinnen und Schüler lernen, mit ihnen unbekannten Menschen - in diesem Fall mit den Münchinger Landfrauen - selbständig Kontakt aufzunehmen.

 
 

Als Frau Rau-Lehleuter vom Landfrauenverein die Klassen 6a (F. Hilber) und 6b (F. Dörr) in der Schule besuchte, hatten die Kinder noch keine Vorstellung, was sie bei diesem Projekt erwarten würde. Nach dem Treffen waren sie neugierig und konnten ihren Besuch bei den Landfrauen kaum noch erwarten.

Zwei Sechstklässler waren jeweils einer Landfrau zugeteilt. Damit auch die Gastgeberinnen sich im Vorfeld schon etwas auf ihre jungen Gäste einstellen konnten, hatten die Kinder fleißig Steckbriefe über sich verfasst.
   
                       
 

Das selbständige Anrufen und Vereinbaren eines Termins stellte für manch einen Schüler schon das erste kleine Hindernis dar. Auch wie man sich an der Haustür vorstellen sollte, war nicht immer klar und wurde daher in der Schule in kleinen Rollenspielen geübt. Am schwierigsten war es für die Kinder, den Weg zu ihrer Landfrau zu finden.

 
                       
 

Am Donnerstag, den 27.6.2012, trafen sich alle Beteiligten noch einmal zu einem „Dankeschön-Kaffeeklatsch“, denn die Schüler waren vom Nachmittag und dem gemeinsamen Kochen und/oder Backen mit „ihrer Landfrau“ genauso begeistert wie umgekehrt. Alle Landfrauen sind nach diesen positiven Erfahrungen bereit, auch im nächsten Schuljahr wieder für dieses sinnvolle Projekt zur Verfügung zu stehen.

Wir möchten uns noch einmal bei Frau Rau-Lehleuter und ihren Landfrauen sowie bei Herrn Werner, der dieses Projekt ins Leben gerufen hat, ganz herzlich bedanken.

Gabriele Hilber

 
                     

 

 

 

Besuch beim Bildungspartner Abacco-Hotel

         
 

Am Freitag, den 29.6.2012 begrüßten Verkaufsleiterin Antje Warthmann und ihre Assistentin Katja Cheema die Klassen 6a und 6b der Flattichschule am Haupteingang des Abacco-Hotels in Münchingen. Frau Warthmann stellte die beiden Auszubildenden Daniela Lindner und Celine Bauz vor, die sich bereits im dritten Ausbildungsjahr befinden sowie Salem, einen Schüler der Klasse 8b, der dort bereits ein Praktikum absolviert hatte.

 
                       
 

Unter der Führung der Auszubildenden lernten die Schüler die Bereiche Hotelhalle, Wellness, Bankett, Etage, Küche und Restaurant kennen. Anhand einer Laufkarte mussten an den verschiedenen Stationen Fragen zum Hotelbetrieb beantwortet werden, denn am Ende lockte die Auslosung eines Gewinners.

 
                       
 

Der Achtklässler Salem berichtete im Laufe der Führung begeistert über sein Praktikum und präsentierte stolz einen Tisch, den er selbst eingedeckt hatte. Nach diesem informativen Rundgang war bei vielen Schülern das Interesse an einem solchen Praktikum ebenfalls geweckt.

Zum Schluss warteten schon kühle Getränke und Süßigkeiten auf die Schüler und ihre Lehrerinnen und die Angestellten des Abacco-Hotels erhielten einen begeisterten und dankbaren Applaus. Auch von Seiten der Flattichschule nochmals unser herzlicher Dank.

Gabriele Hilber

 
                     

 

 

 

Der Weg ist das Ziel

             
 

Berufswegeplanung ist zweifelsohne ein Stück Lebensplanung und nimmt daher seit langer Zeit eine zentrale Funktion im Schulcurriculum der Flattichschule ein. Und so waren vergangenen Mittwoch wieder zahlreiche Vertreter von Unternehmen, Behörden und Institutionen der Region sowie viele Eltern der Einladung unserer Achtklässler und der Schule zu einem Präsentationsabend der besonderen Art gefolgt: Zehn Wochen lang hatten die Schülerinnen und Schüler jeweils dienstags ein Tagespraktikum in verschiedenen Betrieben absolviert und zusätzlich noch ein einwöchiges Praktikum durchlaufen. Grund genug nun all jenen zu danken, die die Praktikanten immer wieder so engagiert betreuen und ihnen zu zeigen, welche wichtigen Erkenntnisse und Fertigkeiten aus den Praktika mitgenommen wurden.

 
                       
  Schon zum vierten Male, so Rektor Werner Schoner in seiner Begrüßungsansprache, könne die Flattichschule zu solch einem Abend einladen. Grußworte im Namen der Stadt Korntal überbrachte anschließend Klaus Freitag, stellvertretender Amtsleiter des Hauptamtes. Nachdem der Koordinator der Berufswegeplanung Wolfgang Werner umfassend über die zahlreichen berufsbezogenen Projekte in den Klassenstufen 5-9 informiert hatte, war es nun an der Zeit, das Zepter den Hauptakteuren des Abends zu überreichen: Luca aus Klasse 8a, der sein Praktikum bei der Votteler Lackfabrik GmbH absolviert hatte, berichtete gekonnt über „Gebindegrößen in der Lackfabrik“ und Josephin aus Klasse 8b präsentierte souverän wichtige Aspekte der „Prothetik“. Ihr Praktikum im Gerlinger Sanitätshaus Glotz hatte der Schülerin interessante Einblicke in das Berufsfeld der Orthopädietechnik gewährt.    
                       
   

Im zweiten Teil des Abends gaben die Achtklässler den Gästen anhand ihrer mit viel Mühe und Sorgfalt gestalteten Plakate bereitwillig und kompetent Auskunft über ihre jeweiligen Praktikumsstellen. Das „hauseigene“ Buffet sowie die geschmackvoll dekorierte Aula der Flattichschule boten einen vortrefflichen Rahmen für diesen außergewöhnlichen Abend.

Ein herzliches Dankeschön allen fleißigen Helfern im Vorder- und Hintergrund, ohne die dieser Abend nicht möglich gewesen wäre.

Brigitte Wutsch

 
                       
  > zur Bildergalerie (Fotos: Foto-Studio Dillenburger, Ditzingen)          
                       
                     

 

 

 

 

Mit dem Berufswahlsiegel „BoriS“ ausgezeichnet

       
 
In einer aktuellen Feierstunde in der Handwerkskammer Stuttgart wurde die Flattichschule gemeinsam anderen Schulen der Region am 10. Juli 2012 mit dem „BoriS Berufswahl–SIEGEL Baden-Württemberg “ ausgezeichnet. Rektor Werner Schoner und der Ansprechpartner für die Berufswegeplanung Wolfgang Werner sowie Lehrerin Miljana Marijanovic nahmen die Auszeichnung entgegen.
 
                     
  Im April 2012 stellte sich die Flattichschule einer unabhängigen Jury bestehend aus Vertretern eines Wirtschaftsunternehmens, der Handwerkskammer der Region Stuttgart und der Schulverwaltung. Dieses Gremium musste im Rahmen eines mehrstündigen Audits von den herausragenden Aktivitäten zur Berufsorientierung in den Bereichen Unterricht, Praxiserfahrung, Nachhaltigkeit und Netzwerkarbeit überzeugt werden. Zwei Monate später lag das Ergebnis vor: Die Berufswegeplanung der Flattichschule wurde nahezu mit der Höchstpunktzahl bewertet. In der Begründung der Jury wird vor allem auf die Vielzahl der Maßnahmen in einem kontinuierlichen Aufbau ab Klasse 5 hingewiesen, bei denen jeder Schüler die Möglichkeit hat „etwas über und für sich zu entdecken, das ihm liegt, ihn interessiert und motiviert, an die eigene Berufswahl gezielter und selbständiger heranzugehen“.  
                       
 

Die Auszeichnung mit dem Berufswahlsiegel ist natürlich für die Schule eine besondere Motivation, das erreichte Niveau in der Berufswegeplanung zu halten und die Angebote zum Wohle der Schülerinnen und Schüler weiter zu verbessern. Das Berufswahlsiegel wird lediglich für die Dauer von drei Jahren vergeben und muss dann in einem Rezertifizierungsverfahren erneuert werden.

 
  > zurück zur Startseite  
     

 

 

 

Bundesjugendspiele 2012: Unsere Besten!

         
 

Kurz vor den Sommerferien erhielten die besten Sportler und Sportlerinnen der Flattichschule im Rahmen einer kleinen Feier ihre druckfrischen Ehrenurkunden – unterschrieben vom neuen Bundespräsidenten Joachim Gauck. Für die ersten Plätze spendierte die Schule zusätzlich jeweils noch ein Buch als Anerkennung.

Bei optimalem Wetter und bester Stimmung hatten Ende Juni 318 Grund- und Werkrealschüler an den Bundesjugendspielen teilgenommen und sich im Leichtathletik-Dreikampf gemessen. 66 Schüler errangen eine Ehrenurkunde und 127 Schüler eine Siegerurkunde.

Die Besten waren in diesem Jahr:

 
 

Grundschule Mädchen:

1. Judith Maier
2. Laura Elwert
3. Annika Schuler

Grundschule Jungen:

1. Jan Diehle
2. Sebastian Haag
3. Lukas Strohmayer

Werkrealschule Mädchen:

1. Vannessa Ruschitschka
2. Marika Küchle
3. Loreta Basile

Werkrealschule Jungen:

1. Daniel Sanchez Ruiz Diaz
2. Daniel Mogus
3. Anes Sirag

 
                       
 

Herzlichen Glückwunsch!

Edith Sautter