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  Schuljahr 2012/13          
             
  Werkrealschule            
                 


  Unsere neuen Fünfer                  
                           
 

Am Montag, den 10. September 2012 fand in der Flattichschule für 23 Schüler aus Korntal-Münchingen, Neuwirtshaus, Müllerheim, Schwieberdingen und Stammheim die Aufnahmefeier in die fünfte Klasse statt. Frau Stahl und Herr Weskamp hatten mit ihren beiden sechsten Klassen ein fantasievolles und abwechslungsreiches Begrüßungsprogramm vorbereitet, das sowohl von den Fünftklässlern als auch von ihren Eltern begeistert aufgenommen wurde. Rektor Werner Schoner hieß die „Neuen“ herzlich willkommen und Klassenlehrerin Frau Hilber begleitete sie im Anschluss an die Feier in ihr zukünftiges Klassenzimmer.

 
                           
 

In der ersten Schulwoche dann verschafften ein Schulhausquiz und ein gemeinsamer Mensabesuch den Schülern die notwendige Orientierung in der neuen Umgebung. Durch gemeinsame Aktionen und Spiele halfen unsere Schulsozialarbeiterin Frau Richter sowie Frau Hilber den Fünftklässlern dabei, schnell zu einer Klassengemeinschaft zusammenzuwachsen und auch die Eltern erhielten die Gelegenheit, sich bei einem speziellen Abend in netter Atmosphäre näher kennenzulernen.

 
         
 

Stadtführer Herr Gaukel brachte den Kindern durch eine interessante Führung den Stadtteil Münchingen näher. Von dieser Führung waren alle hellauf begeistert - genauso wie vom gemeinsamen Frühstück im Klassenzimmer.

„Ich finde, die erste Woche war einfach zu überstehen.“… so das kurze Resümee eines Schülers.

Unser herzlicher Dank gilt der Kreissparkasse Ludwigsburg für die Geschenke zum Schulstart unserer Fünftklässler.

Gabriele Hilber

 
         

 

 

  Projekt mit den Klassen 9a und 9b der Flattichschule: "Barrierefreies Münchingen"  
     
  Presseartikel aus der Stuttgarter Zeitung, "Strohgäu Extra", vom 28.09.2012:  
     
   
             
             

 

 

 

Apfelsaftpressen beim Obst- und Gartenbauverein Münchingen

         
 

Am 9. Oktober 2012 besuchten wir, die Koch- und Back-AG der Flattichschule, den Obst- und Gartenbauverein Münchingen. Herr Gruwe erklärte uns am Anfang, was der Obst- und Gartenbauverein macht.

   
 

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Anschließend stiegen wir auf den Anhänger eines Traktors und fuhren über die Felder bis zu dem Grundstück, auf dem wir dann die heruntergeschüttelten Äpfel aufsammelten. Zwischendurch probierten wir die reifen Äpfel, die viel besser schmeckten als sie aussahen. Wieder beim Obst- und Gartenbauverein, schütteten wir die Äpfel in kaltes Wasser, um sie zu waschen.  
                         
  Wir teilten uns auf und fingen an, mit kräftigem Kurbeln die Äpfel in einer großen Apfelraspel kleinzuraspeln. Die Maische kam anschließend in eine alte Presse und durch starkes Drehen konnten wir den Saft herauspressen. Danach probierten wir den Saft, der hervorragend schmeckte. Wir durften sogar Apfelsaft mit nach Hause nehmen.    
                         
 

Nochmal herzlichen Dank an Herrn Gruwe, Herrn Hettinger, Herrn Bauer und Herrn Schneider für diesen tollen Tag und an den Vereinsvorsitzenden Herrn Pohl für die Organisation unserer Aktion.

Loreta (8a) und Luana (7a)

 
                         

 

 

  SCHÖN                    
                       
 

Die Zehner in der Jahresausstellung des Kunstvereins Korntal-Münchingen

 
 

Freitagmorgen in der Korntaler Stadthalle.

 
 

Die Schülerinnen und Schüler aus dem Kunstkurs der beiden zehnten Klas­sen stehen zwischen den Stellwänden der Jahresausstellung des Korntal-Münchinger Kunstvereins und begutachten die ausgestellten Werke und Objekte.

 
 

Die magisch beleuchtete Bilderwand von Bodo Nassal mit den Ansichten zerstörter Häuser zieht immer mehr junge Betrachter in ihren Bann.
Wieso wirkt diese Arbeit so anziehend und gleichzeitig auch bedrohlich ?

Wie sind die schwarz-weißen Bilder von Hedwig Goller entstanden ?
Eine Schere war hier am Werk - und viel Geduld .

O. T. ???
Geben Künstler ihren Arbeiten keine Titel , um sie interessanter zu machen ?

Welche Überlegungen stehen hinter den Preisangaben für die einzelnen Werke ?

   
 

Und was ist zu tun, um selbst als Schüler/in hier ausstellen zu können ?

 
  Fragen.               Antworten.  
     
 

Die Begegnung mit aktueller zeitgenössischer Kunst findet ihren Abschluss in der Stellungnahme: Das ist mein Lieblingsbild.
Frau Aegli Kuczera wäre sicher begeistert. Den größten Zuspruch erhält ihr Bild mit dem Titel „Eitelkeit führt ins Verderben“ .

Albrecht Lannes

 
                       

 

 

  Aktion Aufschrei                
                       
 

„Jeder Deutsche, der noch einmal eine Waffe in der Hand hält, dem soll die Hand abdorren!“ zitierte Paul Russmann – der Sprecher der Kampagne „AKTION AUFSCHREI - stoppt den Waffenhandel“ - den ehemaligen Verteidigungsminister Franz Joseph Strauß. Nie wieder Krieg von deutschem Boden aus, waren sich alle Deutschen nach 1945 einig. Herr Russmann stattete uns, der 10 b, einen Besuch ab und beantwortete uns im Rahmen der Unterrichtseinheit „ Friedenssicherung“ viele Fragen.

 
   
         
 

Was haben Sie in der Zeit, in der Sie sich für den Frieden einsetzten, erreicht?, lautete eine Frage.

Ich habe mit erreicht, dass Daimler über EADS offiziell keine Anti-Fahrzeug-Minen mehr herstellt, und UNICEF Daimler wegen seiner Rüstungsaktivitäten nicht sponsert. Mit über 30 000 Unterschriften haben wir dazu beigetragen, dass es zu einem Abkommen kam, das Anti-Personen-Minen und Streumunition verbietet.

Eigentlich braucht man Waffen, wenn es irgendwo auf der Welt zu todbringenden Eskalation kommt. Was meinen Sie?

„Nein, man braucht keine Waffen, mit Waffen werden Kriege oft nur schlimmer! Die Menschen sollen sich unterhalten, wenn sie ein Problem, einen Streit haben.“

Das sieht die Bundesregierung etwas anders. Alleine schon der Haushaltskasse wegen, die sich durch Waffenexporte aufbessern lässt. Deutschland ist der größte Rüstungsexporteur Europas und liegt hinter der USA und Russland weltweit an dritter Stelle der Waffenlieferanten . U-Boote und Kriegsschiffe, Kampfjets und Militärhubschrauber, Panzer und Raketenwerfer, Sturmgewehre und Maschinenpistolen, Lizenzen zur Waffenproduktion und ganze Rüstungsfabriken werden weltweit geliefert. „Wir wollen die Geschäfte mit dem Tod beenden und den Waffenexport stoppen. Deshalb fordern wir eine Klarstellung von Artikel 26, Abs.2 des Grundgesetzes ,“ so Paul Russmann.

 
     
     
 

Tarek aus unserer Klasse meinte: “Warum Krieg, wenn wir alle miteinander befreundet sein könnten? Warum unschuldige Seelen töten für Geld, Land, Ehre, Reichtum oder Ansehen? Mein Ansehen bekommen die, die es schaffen, einen Konflikt ohne Waffen zu klären und sich danach einig sind!“

Karoline Armbruster, 10b
Klassenlehrerin Dagmar Müller-Buchalik

 
                       

 

  Wahlpflichtfach Natur und Technik Klasse 8 beim „Infotag Bauausbildung“ in Geradstetten      
                       
 

Am 24. Oktober 2012 fuhren wir, die Klasse 8a/b, im Rahmen des Wahlpflichtfaches „Natur und Technik“ zum „Infotag Bauausbildung“ ins „ Ausbildungszentrum Bau “ nach Geradstetten.

Dort wurden wir von Azubis in Empfang genommen. Es waren Jungs aber auch einige Mädchen unter den Azubis. In zwei Gruppen führten sie uns durch die Ausstellung. Es gab viele Mitmachstationen, an denen wir die unterschiedlichsten Bauberufe kennenlernten. Für jede Aktion, bei der wir mitmachten, gab es ein Puzzleteil, das wir später noch brauchten.

 
  Wir teilten uns in Gruppen auf und flitzten los. Beim „Gerüstbau“ durften wir auf ein 6 Meter hohes Gerüst klettern. Wir durften einen Bagger bedienen und damit einen Fußball in verschiedene Eimer versenken. Mit einer hydraulischen Zange konnte man ganz leicht schwerste Steine heben und umsetzen. Es gab auch die Station „Baggersimulator am Computer“. Das war ganz schön schwierig. An der Station „Fliesenleger“ klebte jeder von uns eine Fliese auf. Unsere Fliese durften wir nach Hause mitnehmen. Genauso wie unseren Handabdruck, den wir an der Station „Betonbauer“ angefertigt hatten. Weiter ging es noch zum Zimmermann. Dort konnten wir Nägel in einen Balken klopfen und einen Schlüsselanhänger mit unserem Namen aus Metall anfertigen. In der Cafeteria unterhielten wir uns dann bei belegten Brötchen und Getränken.  
         
 

Am Ende gaben wir die gesammelten Puzzleteile ab und bekamen dafür ein Mäppchen mit Bleistift und Lineal geschenkt. Es hat uns sehr gut gefallen, dass wir so viel selbst machen konnten. Vielen Dank nochmals an die Mitarbeiter des Ausbildungszentrums, die sich so viel Mühe mit uns gegeben haben.

Wahlpflichtfach Natur und Technik, Klasse 8a/b

 
                       
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Spindeldrehzahl s

           
  Vier Achtklässler stehen vor einer CNC-Fräsmaschine an Bord eines 17 Meter langen Gelenkbusses und überlegen. Die Koordinaten für x-, y- und z-Achse haben sie bereits eingegeben. Doch nichts geht. Berater Herr Turner gibt den Schülern schließlich den entscheidenden Tipp. Ach so! Die Spindeldrehzahl s fehlt noch! Kurze Zeit später setzt sich die Maschine in Gang und fräst die soeben programmierte Acht zur Freude der Jugendlichen binnen weniger Sekunden tief in einen kleinen Metallwürfel hinein.  
     
                 
                       
 

Auch dieses Jahr war das sogenannte „ M+E Infomobil“ wieder einen Tag lang zu Gast auf dem Schulhof der Flattichschule und informierte Schüler und Schülerinnen der Klassen 8-10 vor Ort über Ausbildungsberufe und Arbeitsformen in der Metall- und Elektro-Industrie. Ausgestattet mit 5 Experimentierstationen und modernster Multimediatechnik bot es die einmalige Gelegenheit, kurzzeitig in die Berufswelt dieses Industriezweiges einzutauchen und Technik hautnah zu erleben.

 
 

Fast unnötig zu erwähnen, dass die Achtklässler „ihren Metallwürfel“ stolz von dannen trugen.

Brigitte Wutsch

 
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Süß, lecker und hübsch!

                 
 

An zwei Vormittagen durften Schülerinnen und Schüler der Klasse 8b der Flattichschule im Backhaus Trölsch einmal werkeln wie richtige Bäcker: Begeistert, eifrig, sorgfältig und höchst konzentriert verzierten und verpackten sie unter fachkundiger Anleitung von Chefin Denise Trölsch stattliche Lebkuchenhäuschen, die nicht zuletzt auch wegen ihres individuellen und fantasievollen Designs reißenden Absatz bei unseren Grundschülern fanden: Da standen nämlich beispielsweise Gummibärchen im Zuckerguss-Schnee vor dem Haus und viele bunte Schokolinsen schmückten das „verschneite“ Dach.

 
     
         
                           
                           
 

An dieser Stelle noch einmal ein herzliches Dankeschön an unseren Bildungspartner „Backhaus Trölsch“ , der uns die Häuschen freundlicherweise zum Verkauf für die Klassenkasse zur Verfügung gestellt hat. Auf Wunsch der Achtklässler wird ein Teil der Einnahmen für einen guten Zweck gespendet.

Brigitte Wutsch

 
     
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  Adventsaktion im Abacco Hotel                
                           
  Wie auch im vergangenen Jahr bieten die Auszubildenden des Abacco Hotels in der Lobby ab dem ersten Advent wieder Glühwein, Punsch und Plätzchen für ihre Gäste an. Allerdings wurden in diesem Jahr die Plätzchen gemeinsam mit Schülern der Flattichschule in der Küche des Hotels gebacken. Die Schüler aus der siebten und zehnten Klasse nehmen daher dann auch am hoteleigenen Adventsmarkt teil.  
                           
         
                           
  In den Adventswochen können sich die Hotelgäste – jeweils von Montag bis Donnerstag - an Gebäck und Getränk erfreuen und sollen kräftig spenden. Der Erlös geht, gemeinsam mit einer Spende der Flattichschule, an den Reitbetrieb „Kassiopeia“ auf der Karlshöhe in Ludwigsburg. Dieser ermöglicht therapeutisches und erlebnispädagogisches Reiten für Menschen mit und ohne Behinderung.  
                           
  Miljana Marijanovic                    
                           
                           
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Initiative „Ausbildungsbotschafter“

     
 

Claudio ist im 3. Lehrjahr in der Ausbildung zum Holzmechaniker und hat aus seiner Firma „neuform-Türenwerk“ ein Modell mitgebracht. Locker und auf Augenhöhe mit seiner Zuhörerschaft erklärt er den Achtklässlern der Flattichschule mithilfe dieses Anschauungsobjektes den Aufbau eines Türflügels.

Wie schon unsere Zehntklässler zwei Wochen zuvor bekamen im Dezember nun auch die Schülerinnen und Schüler der Klassen 8a und 8b im Rahmen der Initiative „Ausbildungsbotschafter“ die Gelegenheit, authentische Einblicke in interessante Ausbildungsberufe zu erhalten.

Genauso wie Claudio sind auch Vanessa, Ömer, Chantal, Alan und Kayla junge Auszubildende, die als sogenannte „Ausbildungsbotschafter“ – jeweils begleitet von Koordinatorinnen der Industrie- und Handelskammer Ludwigsburg – direkt in Schulen gehen, um den Schülern ihre persönlichen Erfahrungen mit ihrer Ausbildung zu präsentieren. Und so berichten beispielsweise Vanessa und Chantal als angehende Kauffrauen für Bürokommunikation gekonnt über ihren Arbeitsalltag und über Karrieremöglichkeiten in ihrem Beruf. Von Kayla erfahren die Schüler Näheres über ihre Ausbildung zur Feinwerkmechanikerin und Ömer und Alan stellen den Beruf der Fachkraft für Lagerlogistik vor. Die abschließende Fragerunde zeigt, wie motiviert und interessiert die Achtklässler bei der Sache sind. Der Funke ist eindeutig übergesprungen und dem ein oder anderen sind vielleicht sogar berufliche Perspektiven nach dem eigenen Schulabschluss aufgezeigt worden – ein wichtiger Aspekt in dieser Phase der Berufsorientierung.

 
       
             
 

Allen Auszubildenden sowie den Koordinatorinnen Frau Sanio und Frau Vieth an dieser Stelle noch einmal herzlichen Dank für ihr Engagement.

Brigitte Wutsch

 
             

 

 

Ausbildungsbotschafter in Klasse 10

     
 

Statt Unterricht stand für die Schülerinnen und Schüler der Wirtschaft- und Informationstechnologie-Gruppe aus Klasse 10 am 22.11. der Besuch von drei Ausbildungsbotschafterinnen der IHK Ludwigsburg auf dem Plan. Die drei jungen Damen, die alle noch in der Ausbildung stecken, waren gekommen, um ihre Berufe anschaulich und jugendnah vorzustellen. Dass es Unterschiede und Gemeinsamkeiten zwischen verschiedenen kaufmännischen Berufen gibt, wussten zwar einige der Flattichschüler schon, aber welche genau, konnten dann Frau Natalie Graf, Industriekauffrau bei der Mann+Hummel GmbH, Ludwigsburg, Alexandra Covaciu, Bürokauffrau bei der Zaiser GmbH, Hemmingen und Jessica Hildenbrand, Kauffrau im Groß- und Außenhandel bei Volkswagen OTLG, Ludwigsburg bei ihren Vorträgen den Schülerinnen bestens vermitteln. Eines machten die drei jungen Damen besonders deutlich: Egal, welchen Beruf man erlernt, ohne eigenes Engagement kommt man im Berufsleben nicht voran. Dass die Informationen bei den Schülerinnen und Schülern gut ankamen, zeigte der lang anhaltende Beifall am Ende der Veranstaltung.

Wolfgang Werner

 

 

 

 

Es „zischt“

                 
 

„ZiSch“ – die Aktion „ Z eitung i n der Sch ule“ - hat voll zugeschlagen: Drei Wochen lang erhalten alle Schüler und Schülerinnen der Klassen 8a und 8b täglich eine druckfrische Ausgabe der „Stuttgarter Zeitung“.

 
       
                           
 

Welche Informationen finde ich wo? Auf welchem Weg kommt der Redakteur an seine Informationen? Was ist ein Leitartikel? Was unterscheidet den Kommentar von der Reportage? Diese und viele andere Fragen beantwortet das Projekt „Zeitung in der Schule“, das eine ebenso lehrreiche wie auch spannende Abwechslung zum Unterricht bietet.

 
   
     
 

Dass die Sprache einer Zeitung nicht immer leicht zu verstehen ist, das haben die Achtklässler schnell festgestellt. Aber ob Klimagipfel, Wirtschaftskrise oder Nahostkonflikt: Dass die Schüler seit neuestem viel besser über tagespolitische Ereignisse informiert sind und diese auch besser verstehen können, macht die mitunter anstrengende Lektüre eindeutig wieder wett. Die Zeitung – ein etwas anderes „Schulbuch“ im Unterricht.

Brigitte Wutsch

 

 

 

 

Rutschpartie

               
 

Am letzten Freitag vor den Weihnachtsferien stand zur Freude unserer Werkrealschüler endlich wieder einmal „Flattich on ice“ in der „Eiswelt Stuttgart“ auf dem Stundenplan.

 
 

Nachdem das Verteilen der Schlittschuhe äußerst zügig über die Bühne gegangen war, stürzte man sich so schnell es eben ging - aber glücklicherweise nicht kopfüber - aufs glatte Element.

In beiden Hallen wurde die „eisige“ Party bis zur letzten Minute voll ausgekostet und obwohl die eine oder andere Rutschpartie auch einmal auf dem „Allerwertesten“ endete, lautete das einhellige Urteil unserer Schlittschuhläufer am Ende dieses Vormittags kurz und bündig: „Es war toll!“

Brigitte Wutsch

 
                       
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Ganz Groß und ganz Klein beim gemeinsamen Backen in der Schulküche

         
 

Die Klassenstufe 9 führte im Rahmen des Wahlpflichtfaches Gesundheit und Soziales eine Backaktion mit der Grundschulförderklasse durch.

Die Kleinen wurden dazu in zwei Gruppen aufgeteilt. Während eine Gruppe gemeinsam mit den Neuntklässlern den Teig für verschiedene Muffinsorten vorbereitete, bastelte und malte die andere Gruppe unter Aufsicht der „Großen“ im Klassenzimmer der Grundschulförderkinder. Nach einer Unterrichtsstunde wurden die Gruppen getauscht. Zu guter Letzt füllten alle gemeinsam die vielen Muffinförmchen mit Teig und die Neuner durften am Ende die Schulküche sauber machen.

M. Marijanovic

 
                       
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Klasse 7b auf historischer Spurensuche in Esslingen

 
     
   
                       
  Geschichte begegnen kann man an vielerlei Stellen. So auch auf dem Mittelaltermarkt in Esslingen am Neckar. Am Mittwoch, den 19. Dezember 2012 machte die Klasse 7b gemeinsam mit ihren Lehrerinnen Frau Dörr und Frau Campos den Mittelaltermarkt unsicher. Im Vorfeld hatte ein Organisationsteam aus vier Schülern die Hin- und Rückfahrt organisiert. Diese Experten führten uns schnellen Schrittes an unser Ziel. Dort angekommen erkundeten die Schüler in Kleingruppen den Markt und mussten dabei einige knifflige Aufgaben der Mittelalterrallye lösen.  
                       
     
         
 

Sie beobachteten alte Handwerkstechniken und bestaunten zahlreiche Stände, an denen die Waren wie vor vielen hundert Jahren angepriesen wurden. Die Klasse musste zum Abschluss beim Baumstammsägen Teamgeist zeigen und erhielt als Belohnung die abgesägte Baumstammscheibe mit dem eingebrannten Esslinger Wappen.

Am letzten Schultag vor den Weihnachtsferien wurden die strahlenden Sieger der Mittelalterrallye belohnt: Marvin, Ylberina, Milena, Merve und Catharina freuten sich über ihren Sieg und erhielten ein kleines Geschenk.

C. Campos und P. Dörr

 
         
                       

 

 

 

Teilnahme am Schülerkongress „Global Eyes – für eine zukunftsfähige Welt“

     
  Im Rahmen des WAG-Unterrichts peppten wir, einige Schülerinnen und Schüler der Klasse 7b, zusammen mit zwei Studentinnen Second-Hand-Kleidung auf: Wir kürzten Hosen, bügelten Perlen und Aufnäher auf und nähten Oberteile um. Die so entstandenen Outfits waren für eine Modenschau anlässlich des Schülerkongresses „Global Eyes“ in Stuttgart bestimmt, der am 11. Januar 2013 im Rathaus in Stuttgart stattfand.  
                       
     
         
 

An diesem Vormittag gab es zuerst einige Informationen zu verschiedenen Projekten, bei denen es um Nachhaltigkeit geht. Danach fand die Probe für die Modenschau statt und auch ein Interview mit dem SWR durfte nicht fehlen. Nach einer Mittagspause ging es ans Schminken und Umziehen. Bei der anschließenden Modenschau liefen die 8 Schüler und Schülerinnen vor einem großen Publikum. Es gab viel Beifall und zum Glück stolperte niemand.

Das Projekt hat gezeigt, dass alte Kleider nicht immer in den Müll gehören. Mit Ideen und etwas Mut kann man daraus tolle Sachen herstellen.

C. Vogt

 

 

 

 

Lahmacun

             
 

Aus unserer Schulküche strömte am vergangenen Dienstag ein ganz besonderer Duft. In der Koch-und Back-AG war Frau Aka, die Mutter unserer Schülerin Ceren aus Klasse 8a zu Gast, um mit uns „Lahmacun“, eine Art türkische Pizza, zuzubereiten. Dazu brachte sie eine Schüssel Hefeteig und den schon zubereiteten Belag aus Hackfleisch, Tomatenmark, Zwiebeln und Gewürzen mit. Aus dem Teig durften alle kleine Kugeln formen, anschließend zu einem tellergroßen Fladen auswellen und mit der Hackfleischmasse bestreichen. Ein Blech nach dem anderen wurde in die Öfen geschoben, um die insgesamt 40 Lahmacunfladen auszubacken. Frau Aka erklärte, dass man Lahmacun traditionell mit Zitrone beträufelt, aufrollt und dann aus der Hand isst. Es schmeckte so lecker, dass innerhalb kürzester Zeit kein Krümelchen mehr übrig war und jeder unbedingt das Rezept haben wollte.

 
 
 
                       
 

Ein ganz herzliches Dankeschön an Frau Aka! Der Nachmittag war für die Schülerinnen und Schüler aus den Klassen 5-8 eine große Bereicherung.

Antje Engelhardt

 
                   

 

 

   
  Backstube statt Klassenzimmer            
                       
  Immer wieder ein ganz besonderes Ereignis stellt für unsere Achtklässler der Flattichschule ihr Betriebspraktikum dar, das ihnen im Rahmen der Schulkonzeptes „Berufswegeplanung“ praxisnahe Einblicke in die Arbeitswelt und Hilfestellung für die spätere Berufswahl vermitteln soll.  
                       
  Ende Januar war es endlich soweit: Noch etwas unsicher und mit einem „komischen Gefühl“ in der Magengegend traten die 41 Schülerinnen und Schüler ihren einwöchigen Dienst in verschiedenen Betrieben in Korntal-Münchingen und Umgebung an, um nun einmal fernab des Schulalltags und ganz auf sich gestellt eigene Erfahrungen und Eindrücke vor Ort zu sammeln. Ganz unterschiedliche Anforderungen galt es während dieser Zeit zu erfüllen: Vom traditionellen Bäckerhandwerk über Bürotätigkeiten bis hin zum pflegerischen Bereich war alles geboten.  
                       
   
                       
 

„Nach jedem Arbeitstag freute ich mich auf mein Bett, weil ich müde war und mir die Beine weh taten…“ Das oft lange Stehen machte einigen Praktikanten zwar etwas zu schaffen, doch wurde ansonsten fast durchweg nur positiv und begeistert vom etwas anderen Alltag in Firmen, Kindergärten oder Arztpraxen berichtet. Ein herzliches Dankeschön gilt allen Betrieben, die unsere Achtklässler während ihres Praktikums so freundlich und engagiert betreut haben.

Brigitte Wutsch

 
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  Staub aufgewirbelt          
                       
 

„Our mails and telephone calls to the prison Kilmainham Goal, to you the Lord Mayor of Dublin and the German ambassador have raised quite a dust. Therefore our little present for you is a DUSTER. On the duster you can see the head of a man called “Flattich”. He was born three hundred years ago. Flattich was a priest and educationalist. He helped the poor people a lot. The text here on the duster means: Flattich 300 years - but not a bit dusty. This little present is not worth a lot but it is a symbol for cleaning and good will. Thank you Mr Lord Mayor for inviting us.” Diese Rede hielt Karoline Armbruster aus der 10b im Oak Room des Mansion House, der Residenz des ersten Bürgers von Dublin.

 
  Bei unserer Studienfahrt nach Dublin wollten wir gerne das Kilmainham Goal besuchen, ein geschichtsträchtiges Gefängnis, an dem die Anführer des Easter Rising - sie kämpften für ein unabhängiges Irland - 1916 hingerichtet wurden. Das Gefängnis war uns verwehrt, über Monate schon ausgebucht, deshalb lud uns der Oberbürgermeister als Anerkennung für unser hartnäckiges Bemühen in das Mansion Haus ein.  

Lord Mayor of Dublin Naoise Ó Muirí erhält aus der Hand von Klassensprecher Tarek Osenstetter ein Flattichstaubtuch.

 
 

Er zeigte uns das Haus mit seinen offiziellen Räumen. Lord Mayor teilte uns mit, dass es im Haus spukt, gelegentlich wackeln die Kronleuchter. „Wer glaubt von euch an Geister?“ war seine Frage. Es hob sich nur eine Hand - die des Lord Mayor.

Dagmar Müller-Buchalik, Klassenlehrerin der Klasse 10b

 
                       
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Berufswegeplanung Klasse 7

         
 

Am Dienstag, 26.02.2013, kam Frau Mihajlovski von der Handwerkskammer Region Stuttgart zu uns in den Unterricht. In einem einstündigen Vortrag mit Filmbeispielen lernten wir die unterschiedlichen Ausbildungsberufe im Handwerk kennen. Nach ihren ausführlichen Erklärungen auf unsere Fragen stellte sie uns am Ende mit einem Fragebogen auf die Probe. Da wir alle gut aufgepasst hatten, konnten wir die Aufgaben gemeinsam lösen und verabschiedeten uns schließlich mit einem großen Dankeschön von Frau Mihajlovski.

   
                       
 

Schon am nächsten Tag ging es mit der Berufswegeplanung zum Thema Handwerk weiter. Frau Sailer–Mahr, Ausbildungsleiterin bei der Firma WOLFF & MÜLLER in Stuttgart und der Azubi Yannik Seefried, ein ehemaliger Flattichschüler, stellten uns mit Hilfe von PowerPoint, vielen Werkzeugen und Materialien das Berufsbild des Maurers ausführlich und gut verständlich vor. Wir durften alles anfassen und ausprobieren und es wurde uns nicht langweilig. Am Ende konnte sich jeder am Nagelbalken versuchen und bekam für seine Bemühungen eine kleine Belohnung. Vielen Dank für die zwei tollen Maurerstunden.

Klasse 7

                       

 

 

 

Handwerk einmal anders - Einblicke in die Ergotherapie

         
  Die Klassen 7 der Flattichschule durften jeweils drei Vormittage im März die Schule für Ergotherapie in Stuttgart-Weilimdorf besuchen. Dort wurden wir alle sehr freundlich begrüßt und erfuhren, was eine Ergotherapie ist und was sie bewirken kann. Es werden beispielsweise behinderte Menschen handwerklich gefordert und motiviert, Patienten mit einem Schlaganfall werden wieder ins alltägliche Leben zurückgeführt, begleitet und unterstützt.  
     
 
     
 

Unsere Geschicklichkeit wurde auch gleich getestet, indem wir Körbe aus Peddigrohr flochten und sogenannte „Klatsch- und Fadenbilder“ für Postkarten herstellten. In den Pausen wurden wir von der Schule für Ergotherapie mit Getränken versorgt. Etwas Süßes hatten wir Flattichschüler fleißig hergestellt und mitgebracht. Ab dem zweiten Tag kamen sich alle in Gesprächen etwas näher und die Atmosphäre wurde offener und so erfuhr man mehr über sein Gegenüber.

Der Beruf eines Ergotherapeuten erfordert Geduld, Sensibilität, Aufmerksamkeit und Leidenschaft. Dieser Beruf vermittelt einem sicher ein tolles Gefühl, wenn man die Erfolge bei den Patienten sieht. Es waren drei interessante Tage mit viel Spaß. Die Klassen 7a und 7b sagen DANKE für die tolle Zeit!

Ioannis und Tomik, Klasse 7b

 
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Achtung! Vollbremsung!

           
 

Obwohl sich alle Achtklässler nach Anweisung von Peter Fuchs bewusst im Schulbus festhalten, fällt die angekündigte Vollbremsung des 12 Meter langen Fahrzeugs bei 30 km/h doch für alle weit heftiger aus als gedacht. Es wird kurz laut. Viele sind erschrocken. Nicht auszudenken, was passieren könnte, würde man sich nicht richtig festhalten und der Bus schneller fahren. Erste Lektion gelernt.

Täglich nutzen viele unserer Schülerinnen und Schüler den Bus, um zur Schule zu fahren. Doch an Haltestellen und innerhalb der Busse herrscht oft ungeduldiges Gedränge, eine Situation, die schnell gefährlich werden kann. In Zusammenarbeit mit der Polizei führt die OVR - die „ Omnibusverkehr Ruoff GmbH “ - daher an zwei Vormittagen ein kostenfreies Schulbustraining für die Flattichschüler der Klassen 1-8 durch.

Peter Fuchs, örtlicher Betriebsleiter der OVR moderiert das jeweils einstündige Training und Tina Otterbach, Jugendsachbearbeiterin beim Polizeirevier Ditzingen ergänzt seine Ausführungen durch interessante Hinweise auf Straftatbestände aufgrund von Sachbeschädigungen und anderen Delikten. Dem ganzen Team sei an dieser Stelle noch einmal recht herzlich gedankt.

 
 
                       
 

Der Trainingsbus fährt uns wieder vor die „Haustür“. Wohl geordnet steigen die Jugendlichen diesmal aus. Die nächste Gruppe steht bereits gespannt in den Startlöchern.

Brigitte Wutsch

 
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Volleyball- und Fußballturnier der Klassen 7-10 der Flattichschule

         
                       
 

Der 26. April stand für unsere Werkrealschüler der Klassen 7 bis 10 ganz im Zeichen des Sports. Bereits um 8:00 Uhr richteten die Schüler/innen der Klassen 7a und 10a die Sporthalle und den Tartanplatz für ein Volleyball- und Fußballturnier.

Anstatt bei schwierigen Matheaufgaben ins Schwitzen zu kommen, spielte man einen ganzen Vormittag lang auf dem Tartanplatz Fußball und in der Halle Volleyball. Petrus rundete das Ganze noch ab, indem er den Turnierbeginn mit strahlend blauem Himmel und Sonne umrahmte. Dass im Laufe des Vormittags zahlreiche Wolken hinzukamen nahmen die Sportler/innen im Außenbereich wohlwollend zur Kenntnis und freuten sich über kühlenden Schatten.

 
  9 Fußballmannschaften sowie 8 Volleyballteams traten pünktlich um 8:30 Uhr zum Turnierbeginn an und kämpften engagiert und begeistert um die Platzierungen.

Im Fußball spielten nach einer Vorrunde die 6 besten Mannschaften weiter um den Sieg. In der Zwischenrunde qualifizierten sich die besten Vier für den Einzug in die Endrunde. In den Endspielen begegneten sich dann im Spiel um Platz 3 bereits zwei Top-Teams der Klassen 8a und 9a, wobei die „Großen“ der 9a nach einem spannenden 7-Meter- Schießen den Sieg für sich verbuchen konnten. Im Endspiel standen sich schließlich zwei Mannschaften der Klasse 9b gegenüber. Das Spiel endete mit einem deutlichen 3:0 Sieg für die Mannschaft 1. Spielführer Salem konnte den begehrten Wanderpokal von Schulsprecher Eftimios entgegennehmen.

 
   
  Siegermannschaft Fußball: Klasse 9b 1   Siegermannschaft Volleyball: Klasse 10a  
         
 

Beim Volleyball gab es auch sehr interessante Spiele und begeisternde Spielabläufe. Die von Mädchen geführten Teams durften bis zu drei Jungs zur Unterstützung mit anmelden und so begegneten sich meist gemischte Mannschaften. Am Ende spielten die Mannschaften der Klassen 10 ein Endspiel auf hohem Niveau, das die Klasse 10a für sich entscheiden konnte. Bei der anschließenden Siegerehrung wurde den Schüler/innen der Wanderpokal für Volleyball überreicht.

So endete um 12:45 Uhr ein sportlicher Tag und alle konnten in ihr wohlverdientes Wochenende gehen.

Michael Vogt

 
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Unternehmenspräsentation der SIEGLE+EPPLE GmbH & Co. KG

         
 

Einen Unterrichtsvormittag besonderer Art erlebten 15 Schüler aus Klasse 8 und 9 sowie Rektor Werner Schoner, Techniklehrer Michael Vogt und Wolfgang Werner, Ansprechpartner für Berufswegeplanung. Das Stuttgarter Unternehmen SIEGLE+EPPLE GmbH & Co. KG, einer der Weltmarktführer im Bereich Klimatechnik , hatte dazu eingeladen, das Unternehmen und die dort vertretenen Ausbildungsberufe näher kennenzulernen.

 
   
   
 

Zunächst wurde die Gruppe mit Firmenbussen an der Schule abgeholt und nach Ditzingen-Heimerdingen an den Produktionsstandort des Unternehmens gebracht. Hier erfuhren wir durch den Personalchef des Unternehmens Frank-Gert Pfeiffer Näheres zu den Ursprüngen, zur Entwicklung sowie zur Produktpalette des Unternehmens. Besonders beeindruckend für die Schüler war, dass die Klimatechnik nicht nur im Porsche- und im Mercedes-Benz Museum von der SIEGLE+EPPLE GmbH & Co. KG realisiert wurde, sondern viele imposante Gebäude weltweit mit der Klimatechnik aus Stuttgart-Weilimdorf ausgestattet sind. Anschließend stellte Ausbildungsmeister Gregor Walz die Ausbildungsberufe des Konstruktionsmechanikers und des Betriebselektronikers vor. Angelo Di Lella führte in die Tätigkeiten des technischen Systemplaners ein.

 
   
     
 

Nach einer kleinen Frühstückspause mit Brezel und Getränk durfte jeder in der Ausbildungsabteilung sein handwerkliches Geschick beim Biegen eines Stiftehalters in Form eines Elefanten unter Beweis stellen. In zwei Gruppen ging es anschließend durch die Produktionshallen. Was zuvor mit Worten erklärt worden war, konnte nun in „natura“ gesehen werden:

> Überall standen riesige Metallgehäuse, die nach Baukastenprinzip montiert werden. Versehen mit elektrischen Motoren und Ventilatoren entstehen fertige Klimasysteme, die beim Kunden nur noch aufgestellt werden müssen. Beeindruckend war auch die riesige Stanz– und Biegemaschine, die wie von Geisterhand geleitet große Metallplatten ausstanzte bzw. diese in die entsprechende Form bog.

Nach diesem Rundgang wurden wir in der Unternehmenszentrale in Stuttgart-Weilimdorf zu einem leckeren Mittagessen im obersten Stock des neuerbauten Verwaltungsgebäudes im Mitarbeiter-Casino eingeladen. Danach konnten wir direkt vor Ort ein Produkt der Firma SIEGLE+EPPLE in Betrieb sehen: In der Heizungszentrale des Neubaus wurden wir in die Grundzüge einer geothermischen Heizungs-und Lüftungsanlage eingeführt, die komplett auf fossile Energieträger verzichtet und trotzdem zu jeder Jahreszeit für angenehme Temperaturen sorgt. Ein Blick über die Schultern der technischen Systemplaner ließ uns erahnen, wie komplex Systeme im Bereich Klimatechnik sein können.

Bevor die Gruppe wieder nach Münchingen zurückgebracht wurde, bedankte sich Rektor Werner Schoner mit einem kleinen Präsent bei den Firmenvertretern für die hochinformative Veranstaltung in sehr angenehmer Atmosphäre. Ein langer Beifall zeigte zum Schluss, dass sowohl Schüler als auch Lehrer von der Veranstaltung begeistert waren.

Wolfgang Werner

 
     

 

 

 

„Dort, wo man Bücher verbrennt…

   

… verbrennt man am Ende auch Menschen.“ Thomas spricht dieses Zitat Heinrich Heines laut, deutlich und mit Nachdruck ins Publikum. Es ist still im Musiksaal der Flattichschule. In einer beeindruckenden Gedenkveranstaltung zum 80. Jahrestag der Bücherverbrennungen vom 10. Mai 1933 tragen Schülerinnen und Schüler aus den Klassen 8-10 Gedichte, Informationstexte und Musikstücke vor, allesamt vorher in den verschiedenen Klassen erarbeitet, geprobt und schließlich zu einer berührenden Feier zusammengefügt. Die Idee dazu hatte die Kulturbeauftragte der Flattichschule Dagmar Müller-Buchalik. Sie war es auch, bei der die Fäden für dieses besondere Ereignis zusammengelaufen waren und die die unterschiedlichen Puzzleteile zu einem gelungenen Ganzen zusammengefügt hatte.

       
 

Und so lauschen über 100 Jugendliche ihren Klassenkameraden da vorne auf der Bühne des Musiksaals: Gedichte von Erich Kästner, Bertolt Brecht und Kurt Tucholsky – allesamt Autoren, die auf der „Liste des undeutschen Geistes“ standen – werden gekonnt vorgetragen; dazwischen immer wieder kleine Musikstücke: Tarek spielt Gitarre, Eftimios singt eine Ballade und dann: „Kennst du das Land, wo die Kanonen blühen?“ von Erich Kästner. Nachdenkliche Stille. Zahlreiche weitere Schülerbeiträge folgen und bis zur letzten Minute lässt die Konzentration des Publikums nicht nach. „Was war das für eine Nacht, in der im Deutschen Reich die Bücher brannten?“ Am Ende der Veranstaltung können unsere Schüler diese eingangs gestellte Frage beantworten. Die Aktion 10ter Mai : Ein wichtiger Beitrag für die „Zukunft der Erinnerung“.

Allen Beteiligten sowie der Organisatorin Dagmar Müller-Buchalik noch einmal herzlichen Dank.

Brigitte Wutsch

 
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  Ein Kopf setzt sich durch: 300 Jahre Johann Friedrich Flattich          
                   
 

Ob auf den lila Luftballons, die viele Kinder stolz durch die Schule trugen, ob auf den Buttons, die Siebtklässler hergestellt hatten, ob auf Holz-Blumensteckern, die im Technikunterricht gesägt wurden oder ob auf den bunten Schul-T-Shirts: Überall war Flattichs Kopf präsent, denn es galt seinen 300. Geburtstag zu feiern. Was also lag da näher als ihm - dem Theologen, Pädagogen und Namensgeber der Flattichschule - ein ganzes Schulfest zu widmen?

Und so hatten sich Schüler, Eltern und Lehrer schwer ins Zeug gelegt, um unter dem Motto „300 Jahre Flattich“ ein rauschendes Fest vorzubereiten. In vielen Darbietungen der Klassen oder Arbeitsgemeinschaften spiegelten sich daher auch Flattichs Zeit und Leben wieder: Der Schulchor unternahm beispielsweise eine musikalische Zeitreise mit ihm, Zweitklässler ließen alte Kinderweisen erklingen, im Klassenzimmer der 3c wurde man in eine „Dorfschule vor 300 Jahren“ zurückversetzt und im Flattich-Quiz galt es Fragen zu Flattichs Vita zu beantworten. Viele weitere Aktionen und Vorführungen ließen die Zeit wie im Fluge vergehen.

 

Zum Gelingen dieses schönen Festes trug aber auch das hervorragende kulinarische Angebot bei, das die Eltern unserer Schüler gezaubert hatten. Wie schrieb Maxi aus Klasse 4a so treffend? „…Außerdem gab es genügend zu essen und alles schmeckte wirklich sehr lecker! Ich fand das Schulfest fabelhaft.“

An dieser Stelle noch einmal ein herzliches Dankeschön allen Beteiligten und insbesondere den Organisationsteams des Elternbeirats und des Fördervereins der Flattichschule.

Brigitte Wutsch

 
                   
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Unsere Sportskanonen!

     
         
  Die besten Sechs aus Grund- und Werkrealschule bei den diesjährigen Bundesjugendspielen  
         

 

 

 

Präsentationsabend der Berufswegeplanung 2013

 
„Was macht ein Oberflächenbeschichter?“ Thomas aus Klasse 8b erklärt es den gespannt lauschenden Gästen im vollbesetzten Musiksaal der Flattichschule beim Präsentationsabend der Berufswegeplanung am vorletzten Mittwoch. „Ein Oberflächenbeschichter bearbeitet Oberflächen wie z.B. hier diese verrostete Gusseisenplatte. Mit einem Sandstrahler den Rost wegstrahlen, Löcher bohren, die bearbeitete Platte in ein Reinigungsbad legen, 90 Min in ein Nickelbad tauchen…. Vom Ergebnis war ich verblüfft! Die Platte glänzt! Das hebt jetzt total gut“, so berichtet Thomas begeistert. Genauso souverän spricht Loreta aus Klasse 8a über das Fakturieren von Bestellungen. Sie hatte ihr Praktikum in einem großen Versandhaus für Friseurbedarf absolviert und als Facharbeit dieses Thema aus dem Rechnungswesen gewählt. Langanhaltender Applaus belohnt die gelungenen Vorträge unserer beiden jungen Referenten.
         
         
 

Seit über 10 Jahren beschreitet die Flattichschule neue Wege in der Berufswegeplanung. Diese Arbeit und das intensive Engagement aller Beteiligter, federführend unter dem ständigen Ansprechpartner Wolfgang Werner, fand Lob und Anerkennung in dem von der Industrie- und Handelskammer verliehenen Gütesiegel BORIS, so der Schulleiter Werner Schoner.

Nach den Vorträgen im Musiksaal konnten sich die über 100 geladenen Gäste, die Vertreter der Firmen, Gemeinderäte, der Hauptamtsleiter der Stadt Korntal-Münchingen Michael Siegel und die Eltern eingehend über die einzelnen Facharbeiten der Achtklässler informieren. Die Themen waren während des Praktikums gemeinsam mit den jeweiligen Betreuern in den Betrieben entwickelt und von den Schülern zur Präsentation am eigenen Infostand vorbereitet worden. An den fleißig und sauber erstellten Plakatwänden standen chic gekleidete junge Experten. Sie gaben gerne Auskunft.

Das von Neuntklässlern und Lehrern gezauberte hervorragende Buffet sowie die festlich geschmückte Aula rundeten diesen außergewöhnlichen Abend vortrefflich ab. An dieser Stelle auch noch einmal ein herzliches Dankeschön an alle Betriebe, die unsere Praktikanten immer wieder so engagiert betreuen.

 
 

Dagmar Müller-Buchalik

     
 

Fotos: Foto-Team Dillenburger, Ditzingen
              Gerhard Weskamp
              Brigitte Wutsch

     
 

Wir danken Foto-Team Dillenburger, Ditzingen, für die Bereitstellung zahlreicher Fotos.

 
     
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Den Abschluss in der Tasche

           
 

Zehn festlich gekleidete junge Damen und Herren aus der Flattichschule stehen auf der Bühne der Albert-Buddenberg-Halle und begrüßen in ihrer jeweiligen Muttersprache die anwesenden Gäste. 10 Schüler, 10 Sprachen: Ein wahrlich internationaler Auftakt zur diesjährigen Abschlussfeier der Klassen 9a, 9b, 10a und 10b. International geht es weiter: Tarek und sein Vater an den Gitarren, Nicky (Percussion) und Mücahit (Tablah) stimmen die Gäste mit ihrem flotten Instrumentalstück perfekt auf den Abend ein. Während der darauf folgenden gefühlvollen Popballade – gekonnt gesungen von Xhemail und Eftimios – ist es mucksmäuschenstill im Saal. Und schon übergibt Karoline, die charmant durch den Abend führt, das Wort an Rektor Werner Schoner, der in seiner Rede so manches aus den zurückliegenden Schuljahren Revue passieren lässt und den Schülern viele guten Wünsche für ihre Zukunft mit auf den Weg gibt.

 
Zusammen mit den Klassenlehrern Wolfgang Werner (9a), Miljana Marijanovic (9b), Claudia Epple (10a) und Dagmar Müller-Buchalik (10b) überreicht Werner Schoner im Anschluss an seine Rede feierlich die Abschlusszeugnisse, Belobigungen und Preise an die Schulabgänger. Einen besonderen Preis erhält Sarah Escher aus Klasse 10b. Sie wurde als eine von landesweit 10 Preisträgern für ihre herausragenden Leistungen im Wahlpflichtfach Natur und Technik ausgezeichnet.
     
     
  Bevor es mit kurzweiligen Fotoshows und Filmen aus dem Schulleben der Neunt- und Zehntklässler weitergeht, bedanken sich die Schüler bei ihren Fach- und Klassenlehrern und Elternbeirat Wolfgang Escher spricht ein Grußwort im Namen der Eltern. Mit dem Song „Junimond“ lässt die kleine Band den Abend stimmungsvoll ausklingen.

„Und jetzt wird noch gefeiert!“ Stefan aus Klasse 10b sagt´s und strahlt über das ganze Gesicht.


Brigitte Wutsch
 
     
 

Folgende Schüler haben die Hauptschulabschlussprüfung mit Erfolg abgelegt:

Klasse 9a:
Luca Benz, Daniel Dieterle, Sascha Dietrich, Eftimios Karamanoglou, Kevin Müller,
Benjamin Scheffold, Lisa Schwanauer, Lukas Schwarz, Manuel Trost, Jan Ziegel
Eine Belobigung erhielten: Luca Benz, Sascha Dietrich, Eftimios Karamanoglou,
Lisa Schwanauer, Lukas Schwarz
. Mit einem Preis ausgezeichnet wurde Manuel Trost .

Klasse 9b:
Vivien Bittner, Albin Blinsson, Larisa Chiavola, Giovanni D´Atri, Salem Hajdari, Bernas Haydar, Timon Henke, Marcel Kaufhold, Mücahit Köker, Lejla Kurbardovic, Kai Matt, Mike Matt,
Linus Müller, Giulia Nuzzarello, Josua Schmidgall, Jasmin Schreiner, Josephin Schweiss,
Marco Urzi, Jurijana Zlatic
Eine Belobigung erhielten: Bernas Haydar, Marcel Kaufhold, Giulia Nuzzarello,
Jasmin Schreiner.
Mit einem Preis ausgezeichnet wurden Timon Henke und
Josephin Schweiss.

 
     
 

Folgende Schüler haben die Prüfung der Werkrealschule mit Erfolg abgelegt:

Klasse 10a:
Meltem Apaydin, Can Barut, Ruben Benitz, Alessandro Bongiovanni, Nathalie Dietrich, Sven Handloser, Arda Hüyüktepe, Jan Köhler, Tim Maver, Nadine Martens, Tobias-Marcus Mayer, Serdal Memoglu, Jennifer Mertes, Kristijan Milosavljevic, Maria-Debora Russo.
Eine Belobigung erhielt Jennifer Mertes . Mit einem Preis ausgezeichnet wurde Jan Köhler .

Klasse 10b:
Karoline Armbruster, Irfab Bajrami, Julian Bier, Sonja Bub, Ebru Celebi, Günay Cil,
Christopher Cummins, Dennis Elsässer, Ismail Epcimoglu, Sarah Escher, Lisa Mojzes,
Julia Nickel, Tarek Osenstetter, Nicky Pfeiffer, Stefan Schleehauf, Maria Somataridou,
Kaltrim Uka, Chantal Uliczka, Kim Vollmer
Eine Belobigung erhielten: Sonja Bub, Ismail Epcimoglu und Chantal Uliczka . Mit einem Preis ausgezeichnet wurden Karoline Armbruster, Sarah Escher und Julia Nickel .

Eftimios Karamanoglou (9a), Nathalie Dietrich (10a), Günay Cil (10b), Sarah Escher (10b) und Kaltrim Uka (10b) erhielten zusätzlich einen Klassensozialpreis für ihr großes Engagement zum Wohle ihrer Mitschüler und der Flattichschule.

 

 
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