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  Schuljahr 2013/14          
             
  Werkrealschule            
                 


 

Mit Schwung ins neue Schuljahr - Einführungswoche der Klasse 5

 

Am Montag nach den Sommerferien trafen wir uns im Musiksaal der Schule. Wir setzten uns auf die Stühle und sahen gespannt zu, wie die Sechstklässler uns etwas vorspielten. Von einer AG wurden Popsongs auf Englisch gesungen. Danach haben wir uns eine kurze Rede von Herr Schoner angehört. Er begrüßte uns an der Flattichschule.
Danach führte uns unsere Klassenlehrerin Frau Dörr in unser Klassenzimmer. Dort saßen wir in einem großen Kreis und machten Kennenlernspiele. Die Schulsozialarbeiterin Frau Bungert war auch dabei. Am Ende des Tages bekamen wir unsere Bücher, den Stundenplan und die Materialliste. Schnell ging der erste Schultag zu Ende.

Francesca, Jenny, Katerina, Luna-Sophie

     
 

Am Dienstag haben wir eine Schulhausrallye gemacht. Das hat total Spaß gemacht. Wir lernten wichtige Personen und Orte an der neuen Schule kennen. Plötzlich ging der Feueralarm los. Wir gingen zusammen zu unserem Aufstellplatz auf dem Fußballplatz. Zurück im Klassenzimmer spielten wir ein Schnelligkeitsspiel, bei dem wir uns Bälle zuwerfen mussten. Außerdem planten wir unser Frühstück für Donnerstag. Unsere Lehrerin zeigte uns, wo die Mensa ist und wo wir Essensmarken bekommen. Danach hat unsere ganz Klasse in der Mensa gegessen. Dann durften wir nach Hause.

Erduan, Luca, Nikolaj, Patrick

 
     
 

Am Mittwoch waren wir den ganzen Tag unterwegs. Wir fuhren mit dem Bähnle, der S-Bahn und mit der U-Bahn zum „Haus des Waldes“ in Stuttgart-Degerloch. Begleitet wurden wir von Frau Bungert und Frau Reichert. Auf dem Weg dorthin haben wir Klassenfotos und Einzelfotos im Wald gemacht. Als wir ankamen, gab es viel zu entdecken. Draußen gab es viele Klettermöglichkeiten. Frau Bungert hatte ein Schwingseil dabei, unter dem wir nach und nach durch mussten. Manche schafften es sogar in Gruppen mit dem Seil zu hüpfen. Im Haus waren ausgestopfte Tiere, Tierpfoten und vieles zum Thema Wald und Holz zu sehen. Es war ein schöner Tag.

Alina, Michelle, Natalie, Nathalie

 
     
   
         
         
 

Am Donnerstag haben wir gemeinsam gefrühstückt. Jeder musste eine Kleinigkeit mitbringen. Zuerst richteten wir einen großen Gruppentisch hin, damit alle Platz hatten. Dann bauten wir unser Buffet auf. Einige Fachlehrer kamen auch dazu, um uns kennenzulernen. Nachdem alles wieder aufgeräumt war, gestalteten wir Steckbriefe. Der Vormittag verging im Flug.

Alessio, Kadir-Can, Nicolas, Valentina

 
     
 

Am Freitag haben wir uns mit Frau Dörr über die Aufgaben eines Klassensprechers unterhalten und welche Eigenschaften er haben sollte. Nach der großen Pause gingen wir dann los zu einer kurzen Ortsführung durch Münchingen mit Stadtführer Herrn Gaukel. Start war am Heimatmuseum. Dort konnte man alte Kutschen, ein Skelett und viele andere alte Sachen anschauen. Herr Gaukel führte uns außerdem zur Kirche, zu einem Schloss mit Wappen und zum Backhäusle. Zum Schluss durften wir in einen Brunnen und einen Gulli schauen. Natürlich wurde ein Gitter davor gelegt, dass keiner reinfällt. Die erste Schulwoche ging viel zu schnell vorbei.

Anton, Justin, Kudsi, Nico

 
   

 

 

 

1000 Euro von der Wiesheu-Stiftung für Schülerfirma!

 
 

Zu Beginn des Schuljahres war die Überraschung groß: Die Karlheinz und Marga Wiesheu-Stiftung aus Burgstetten bei Backnang bedachte die Schülerfirma Sommerbäckerei der Flattichschule mit einer großzügigen Zuwendung in Höhe von
1000 Euro.

 
 

Karlheinz und Marga Wiesheu übergaben am vergangenen Donnerstag in einer kleinen Feierstunde in der Flattichschule den Spendenscheck an Schulleiter Werner Schoner und an die Vertreter der Schülerfirma Sommerbäckerei. Üblicherweise fördert die Wiesheu-Stiftung innovative Ansätze in Wissenschaft und Forschung aus dem Bereich Lebensmittel mit den Schwerpunkten Bäckerei und Metzgerei. Frau und Herr Wiesheu, die ihr ganzes Arbeitsleben lang der Entwicklung von Ladenbacköfen widmeten und damit große wirtschaftliche Erfolge feierten, waren von dem Projekt der Schülerfirma so begeistert, dass sie diese Spende spontan zur Verfügung stellten. Herr Wiesheu führte an, dass der Gedanke der Verbindung von ökonomischen, praktischen und lokalen Aspekten den besonderen Reiz der Schülerfirma Sommerbäckerei ausmache und die Jugendlichen sicher nachhaltig im Umgang mit Lebensmitteln und deren Wertschätzung beeinflusse. In seiner Rede machte er den Schülern deutlich, dass man auch ohne Studium wirtschaftlich erfolgreich sein kann, wenn man sich immer wieder anstrengt und sich neue Ziele setzt. Genau dies werde auch durch die Schülerfirma gefördert. In der Hoffnung, dass noch viele Schüler von diesem Projekt profitieren werden, wünschte er allen Projektteilnehmern weiterhin viel Freude und Erfolg.

 
     
 

Sowohl die Schulleitung als auch die Mitglieder der Schülerfirma mit ihrem Leiter Wolfgang Werner bedankten sich herzlich für die großzügige Spende. Von diesem Geld kann sich die Schülerfirma nun weiteres Zubehör für die Schülerbäckerei anschaffen.

Wolfgang Werner

 
         

 

 

 

„KOMÜKA“ – Talentabend

   
     
         
 

„Was nie fehlt, sind die ganz jungen Menschen auf der Bühne. So wie die elf-oder zwölfjährigen Mädchen aus der Flattichschule mit ihrem orientalischen Fächerschleiertanz . Die Darbietung zeigt, wie intensiv sich die jungen Damen darauf vorbereitet haben, vor 250 Menschen aufzutreten – DSDS auf Münchingerisch. In Konkurrenz zu den Semiprofis ist das zwar nicht preisverdächtig, aber sehr anerkennenswert ,“ schrieb Klaus Wagner in der Stuttgarter Zeitung nach dem Talentabend vom 20.9.2013.

Oder wie im Amtsblatt der Stadt Korntal-Münchingen zu lesen war: „Ordentlich glitzerte es nach der Pause, als das junge Tänzerteam der 6. und 7. Klasse der Flattichschule auf die Bühne kam. Orientalischer Tanz einmal anders – die futuristische Musik, auf die getanzt wurde und die langen Fächertücher kamen bei der Menge gut an.“

Ganz herzlich möchte sich die Arbeitsgemeinschaft Orientalischer Tanz bei dem Fotografen Herrn Wiemers bedanken, der die wunderbaren Bilder der Schule kostenlos zur Verfügung stellt.

Dagmar Müller-Buchalik

 
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Koch- und Back-AG beim Obst- und Gartenbauverein Münchingen

 

Am 1. Oktober 2013 besuchten wir, die Koch- und Back-AG der Flattichschule, den Obst- und Gartenbauverein Münchingen, um selbst Apfelsaft herzustellen. Vom Vereinsheim aus fuhr uns Herr Bauer mit dem Traktor aufs Feld. Aufgrund des geringen Ertrags in diesem Jahr, brauchten wir zwei Anläufe, um schließlich auf einer Streuobstwiese zweieinhalb große Körbe Äpfel zu ernten.

   
         
 

Zurück beim Gartenbauverein wuschen wir die Äpfel. Herr Raad und Herr Wemmer zeigten uns, wie man sie mithilfe einer Raspel zerkleinert, bevor wir selbst kräftig kurbeln durften. Anschließend pressten wir die Äpfel in einer Presse mit viel Muskelkraft zu frischem Apfelsaft. Jeder durfte probieren und auch noch etwas Saft mit nach Hause nehmen. Er schmeckte sehr lecker.

Ein herzliches Dankeschön an die Herren des Obst- und Gartenbauvereins für diese tolle Aktion.

Die Koch- und Back-AG der Flattichschule

 
         
         

 

 

 

Klassenfahrt nach München

   
 

„Das Konzentrationslager Dachau war das erste KZ gleich nach der Machtergreifung Hitlers 1933. Es diente in erster Linie zur Inhaftierung politischer Gegner des NS-Regimes.“ Die Schüler und Schülerinnen der Klasse 9a der Flattichschule mit ihren Lehrerinnen Claudia Epple und Juliane Karow hörten gespannt zu, was der Touristenführer ihnen beim Rundgang durch das Konzentrationslager Dachau erzählte. Nach der Führung traten alle sehr betroffen den Rückweg zum Hostel an, das uns 2 Nächte beherbergte. Der erste Tag auf unserer Klassenfahrt nach München vom 16.-18.09.2013 endete dann noch in einem nächtlichen Spaziergang in der Innenstadt und einem gemütlichen Abendessen.

 
         
         
 

Am nächsten Tag stand das Deutsche Museum auf dem Programm. Danach ging es zur Universität und die SchülerInnen konnten vor Ort den Lichthof sehen, in den 1943 Hans und Sophie Scholl ihre Flugblätter warfen. Danach stand eine Stadtbesichtigung an und alle konnten die Münchener Innenstadt unsicher machen und sich den Marienplatz mit Rathaus, Odeonsplatz mit Feldherrenhalle oder auch die Frauenkirche anschauen. Am späten Nachmittag war eine Führung durch die Bavaria Filmstudios geplant. Die Klasse hatte viel Spaß beim Gang durch die Kulissen ihnen bekannter Filme und Serien und sie lernten die Tricks der „Blue Screen“ bzw. „Green Screen“ kennen.

 
         
   
         
 

Der dritte Tag brachte für alle Sportler und Sportbegeisterte den Höhepunkt: Die Führung durch die Allianz-Arena mit interessanten Einblicken in das Stadion, in Mannschaftsräume, in Presse- und Konferenzsäle.

Erschlagen von so vielen Eindrücken traten wir die Heimreise mit dem ICE an. Gerne wären einige länger geblieben, aber die Erinnerung bleibt in jedem Fall.

Juliane Karow

 
         

 

 

 

„Das, worauf es ankommt, ist dein Gewissen…“

   
 

Eindringlich spricht Sophie Scholls Mutter diesen Satz, der sich wie ein roter Faden durch das Theaterstück „Sophie Scholl – Widerstand des Gewissens“ zieht. Denn immer wieder geht es auf der Bühne des Gemeindezentrums der Evangelischen Brüdergemeinde Korntal um die Treue zu sich selbst, um das eigene Gewissen. Nach der anfänglichen Begeisterung für die Hitlerjugend hatte das Geschwisterpaar Hans und Sophie Scholl angesichts des Krieges und unter dem Einfluss von Gegnern der
NS-Ideologie mit ihrer Studentenorganisation „Die weiße Rose“ zum Widerstand gegen das Naziregime aufgerufen und dies schließlich mit dem Leben bezahlt.

 
         
 

Obwohl oder gerade auch weil die Neunt- und Zehntklässler der Flattichschule über den geschichtlichen Hintergrund des Theaterstückes bereits informiert sind, lassen sie sich bereitwillig ein auf diese packende Inszenierung des „Gospel Art Studio München“, die sie immer wieder überrascht, mit in das Geschehen einbezieht, zum Nachdenken bringt und auch bestürzt: „Ich habe gesehen, wie es früher war, als Hitler das Land regierte. Es muss furchtbar gewesen sein“ (Vanessa). „Mich hat am meisten beeindruckt, wie die Geschwister Scholl bis zum Ende für ihr Ziel gekämpft haben“ (Xhemail). „Als sich Hans und Sophie Scholl kurz vor ihrer Hinrichtung von ihren Eltern für immer verabschieden mussten, das hat mich sehr berührt“ (Loreta). „Wir sollten mehr wertschätzen, dass wir heute anders leben dürfen“ (Ilir).

An dieser Stelle noch einmal herzlichen Dank an Manuel Liesenfeld von der Brüdergemeinde Korntal, der für die hervorragende Organisation dieser Theater-Schulwoche verantwortlich war und an den Förderverein der Flattichschule für die großzügige finanzielle Unterstützung.

Brigitte Wutsch

Fotos: Evangelische Brüdergemeinde Korntal

 
       

 

 

 

„Chefsessel – die andere Seite“

     
  Welche Bewerbungsunterlagen sortieren wir aus? Warum? Welchen Bewerber laden wir zu einem Vorstellungsgespräch ein? … Eine Gruppe von Neuntklässlern darf den „Chef“ spielen und brütet im Sitzungssaal des Korntaler Rathauses über einem Stapel von Unterlagen. Man versucht gemeinsam zu einer Entscheidung zu kommen. Gar nicht so einfach, plötzlich „auf der anderen Seite“ zu stehen … Die Schüler durchlaufen im Rahmen des Planspiels „ Ready-steady-go – ab in den Job !“ gerade einen von insgesamt acht Workshops zur Berufsbildung und Lebensplanung. Organisiert und veranstaltet wird dieses überaus wichtige Projekt alljährlich von den Jugendhäusern Korntal-Münchingen in Kooperation mit der Flattichschule.
 
         
   
         
 

Etwas nervös waren die Neuntklässler am Morgen im Rathaus erschienen, um sich verschiedenen praktischen Aufgaben zu stellen; der „Chefsessel“ war nur eine davon. Vor allem das Vorstellungsgespräch hatte schon im Vorfeld für viel Aufregung gesorgt, denn hier saßen die Jugendlichen echten Personalberatern von Unternehmen aus der Region gegenüber. „Ich hatte mich nicht genügend vorbereitet…“ resümierte ein Kandidat etwas zerknirscht seinen Auftritt, … „aber jetzt weiß ich genau, was ich besser machen muss.“ Neben der Beratung durch eine Vertreterin der Bundesagentur für Arbeit gab es noch viele weitere Stationen, anhand derer den Schülern der Klasse 9 äußerst konkrete Hilfestellungen für den nicht immer einfachen Übergang zwischen Schule und Beruf vermittelt wurden.

 
         
 

An dieser Stelle sei allen Referenten, den Mitarbeitern und Helfern der Jugendhäuser Korntal-Münchingen sowie vor allem der Leiterin des Organisationsteams Sylvia Donato und der Stadtverwaltung im Namen der Klassen 9a und 9b noch einmal ganz herzlich gedankt.

Brigitte Wutsch

 
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Das „InfoMobil“ der Metall- und Elektroindustrie an der Flattichschule

   

Am 7.11.2013 steht unseren Schülern mit dem „InfoMobil“ der Arbeitgeberverbände der Metall- und Elektroindustrie geballte Kompetenz in Form eines drei Meter breiten und zehn Meter langen Gelenkbusses einen Schulvormittag lang auf dem Schulhof zur Verfügung. Die beiden Leiter des Infomobils, Herr Turner und Herr Schneider, können ihr Wissen verschiedenen Gruppen des Faches „Natur und Technik“ aus den Klassenstufen 8 bis 10 in Sachen Metall- und Elektroberufe nahebringen. Neben Berufsbildern, die vorgestellt wurden, wird auch kräftig selbst gearbeitet. So programmieren die Zehntklässler den Fräsvorgang für einen Würfel. Wir danken Herrn Turner und Herrn Schneider für die wertvollen Einblicke in die Berufswelt dieses Industriezweiges.

Wolfgang Werner
         
         
       

 

 

 

Herstellen von Lebkuchenhäuschen bei der Bäckerei Trölsch GmbH

   
 

Acht Schülerinnen und Schüler der Klassen 8a/8b besuchten am Dienstag, 19.11.2013 und Donnerstag, 21.11.2013 das Backhaus Trölsch in Korntal-Münchingen, um Lebkuchenhäuschen herzustellen.

Bei unserem ersten Treffen verzierten wir die Lebkuchenhäuschen, die von den Auszubildenden der Bäckerei Trölsch vorgebacken worden waren, mit vielen verschiedenen Süßigkeiten. Es gab Gummibärchen, Schokolinsen und viele andere Leckereien im Angebot. Wir wurden dabei von Chefin Denise Trölsch höchstpersönlich unterstützt und betreut. Das hat uns besonders gut gefallen.

 
         
 

Beim zweiten Treffen packten wir die mittlerweile getrockneten Häuschen mit durchsichtiger Folie ein und schmückten sie mit bunten Schleifen. Auch hier hat uns Frau Trölsch hilfreiche Tipps gegeben. Am Ende sahen alle Hexenhäuschen unterschiedlich aus, da jede Gruppe selbst entscheiden konnte, wie sie die einzelnen Häuschen verziert und verpackt.

Uns allen hat die Aktion sehr viel Spaß gemacht. Wir bedanken uns bei unserem Bildungspartner Bäckerei Trölsch GmbH und vor allem bei Denise Trölsch, die sich so viel Zeit für uns genommen hat.

Nun werden wir unsere Lebkuchenhäuschen an der Schule verkaufen, um unsere Klassenkassen etwas aufzufüllen.

Ylberina Ramosaj und Daniel Siegle, Klasse 8b

 
       

 

 

  Impressionen von den Kreativtagen an der Schule für Ergotherapie in
Stuttgart-Weilimdorf vom 19.-21.11.2013
 
     
     
         
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Schmetterlinge im Bauch

   
 

Paul hat sich in Paula verliebt. Und umgekehrt. Eigentlich klingt das nach schöner Romanze, wären da nicht die vielen Unsicherheiten, Irrungen, Wirrungen, Ängste und Hemmungen, die den beiden Teenagern immer wieder den Weg zueinander verbauen. „ Was heißt hier Liebe? “ – ein Stück über Liebe und Sexualität für Leute in und nach der Pubertät – ist eine der erfolgreichsten Produktionen des Theaterhauses Stuttgart und ist in Zeiten medialer Scheinaufklärung immer noch brandaktuell. Fasziniert und konzentriert verfolgen die Schülerinnen und Schüler der Klasse 9b die Geschichte von Paul und Paula, die zum ersten Mal die große Liebe erleben – mit allem was dazugehört: Mit den Schmetterlingen im Bauch, den eigenen Minderwertigkeitskomplexen, dem ersten Kuss, den Problemen zu Hause, den Rückschlägen beim gegenseitigen Erobern und schließlich mit dem „Ersten Mal“.

 
       
       
 

Humorvoll, lebendig, stets entwaffnend unverblümt und mit viel Musik fesseln die vier Schauspieler das jugendliche Publikum bis zur letzten Sekunde. Sie beziehen die Schüler mit ein und klären nebenbei noch über Verhütung und AIDS auf. Alle Neuntklässler sind restlos begeistert: „Die Vorstellung war genial und lustig.“, „Die Schauspieler haben Dinge gemacht und gesagt, die ich nie erwartet hätte“, „Die jungen Darsteller haben das super und mit viel Pepp gemacht.“, „Gut, dass so ein Stück aufgeführt wird!“.

Brigitte Wutsch

Fotos: Regina Brocke

 
       

 

 

  Impressionen von den Kreativtagen an der Schule für Ergotherapie in
Stuttgart-Weilimdorf vom 19.-21.11.2013
 
         
     
         
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Flattich schlittert ganz schön…

     
 

Laufen bis die Füße schmerzen? Kein Problem - allerdings nur, wenn es sich um das „Schlittschuh-Laufen“ handelt. In der „Eiswelt Stuttgart“ gab es für unsere Schülerinnen und Schüler der Werkrealschule in diesem Jahr erfreulicherweise genügend Platz zum Schlittern und Rutschen, zum eleganten Gleiten oder auch zum vorsichtigen Vorantasten an der Bande entlang. Zwischendurch eine heiße Tasse Schokolade gefällig? Keine Zeit!
Schnell wieder aufs Eis!

Brigitte Wutsch

 
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Let's party!!!

     
   
         
 

Aus dem Musiksaal wurde eine Tanzfläche, in der Aula konnte man Süßes kaufen, im Schwarzlicht leuchteten Neonknicklichter, DJ Michi spielte coole Songs…

Am Mittwoch, den 12. Februar 2014 lud die SMV ab 17 Uhr alle Dritt- und Viertklässler und ab 18.30 Uhr alle Werkrealschüler zur Neondisco ein. Viele Grundschüler hatten sich teilweise sehr originell verkleidet und deshalb gab es neben einem „Tanzbattle“ auch noch die Prämierung des schönsten Kostüms. Am Verkaufsstand gab es neben Süßigkeiten auch noch Neonknicklichter zu kaufen, aus denen man dann Armreife, Ohrringe, Blumen, Lichterschwerter und vieles mehr basteln konnte.

Die SMV dankt allen Gästen für die tolle Party!

Alexandra Luib

 
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Medienpädagogisches Projekt „Facebook & Co“

     
 

An zwei Vormittagen veranstaltete Medienreferentin Silvia Bösl einen Workshop für die Fünft- und Sechstklässler der Flattichschule, der zum Ziel hatte, die Schüler für das Thema Medienkompetenz zu sensibilisieren und gleichzeitig die eigene Medienkompetenz im Umgang mit dem sozialen Netzwerk „Facebook“ zu stärken.

 

Die Jugendlichen bekamen die Aufgabe, eine Art „Facebook-Profil“ von sich auf Papier zu erstellen, dieses auf Tischen auszubreiten und damit allen Mitschülern zugänglich zu machen. So wurde den Schülern unmittelbar bewusst, wie viel von ihrer Privatsphäre plötzlich offenbart wurde. Silvia Bösl machte den Kindern eindrücklich klar, was es bedeuten kann, den eigenen vollständigen Namen in Kombination mit der Adresse, private Fotos oder sonstige persönliche Angaben im Netz preiszugeben.

In einer weiteren Übung erhielten einige Schüler die Aufgabe, die Musikvorliebe von Mitschülern negativ zu kommentieren. Bei der anschließenden Sichtung der Kommentare reagierten einige der bewerteten Schüler doch sehr betroffen.

         
 

Silvia Bösl gelang es durch ihre sehr anschauliche Vorgehensweise, den Kindern die Gefahren und Vorteile von Facebook darzulegen. In einem gemeinsamen Klassenpflegschaftsabend der Klassen 5 und 6 informierte sie auch die Eltern beider Klassen, wie sie ihre Kinder im verantwortungsvollen Umgang mit Facebook qualifiziert steuern und unterstützen können.

An dieser Stelle sei Frau Bösl für die kompetente Durchführung dieses wichtigen Projekts noch einmal ganz herzlich gedankt.

Gabriele Hilber, Patricia Dörr, Klassenlehrerinnen der Klassen 5 und 6
 
       
         

 

 

 

Viel mehr als eine Lesung

     
  „Plötzlich ist es dunkel. Wir sind verschüttet, sagte jemand…“ Über hundert Schülerinnen und Schüler aus den Klassen 8-10 sitzen still im Musiksaal der Flattichschule und hängen gebannt an den Lippen Peter Grohmanns, der aus seiner Biografie „Alles Lüge außer ich“ liest, der eigentlich mehr erzählt als liest, der gestikuliert, beschwört, aufsteht, durch die Reihen läuft, sich wieder hinsetzt, lacht, einmal fast weint, leise spricht, dann wieder ganz laut - und immer weiter erzählt, packend bis zur letzten Minute und stets authentisch.  
         
  Peter Grohmann, Schriftsteller und Kabarettist, geboren 1937 im damaligen Breslau, hat seine Lebenserinnerungen niedergeschrieben und nimmt die Jugendlichen mit auf eine Reise in seine Kindheit gegen Ende des Zweiten Weltkrieges, nimmt sie mit in die Zeiten der Bombennächte, der Flucht, der Entbehrungen und des Neubeginns nach Kriegsende. Es gelingt ihm von Anfang an, das junge Publikum mit jedem seiner Worte zu berühren. Denni aus Klasse 9b untermalt die Lesung mit passender Klaviermusik und lässt uns so zwischendurch immer wieder kurz durchatmen.  
         

„… Als Peter Grohmann so gerührt war, hat man mit ihm mitgefühlt. Er hat auch erreicht, dass man ins Nachdenken kommt und dankbar ist. Ich fand ihn super“, schreibt Büsra aus Klasse 9.

Ein herzliches Dankeschön dem Förderverein der Flattichschule für die finanzielle Unterstützung sowie unserer Kulturbeauftragten Dagmar Müller-Buchalik, die diese für uns alle beeindruckende Veranstaltung auf den Weg gebracht hat.

Brigitte Wutsch

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Lernziel Sozialkompetenz im „aktivparkBergheide“

     
 

Die Schülerinnen und Schüler der Klasse 5 der Flattichschule haben dank ihrer engagierten Klassenlehrerin während des Schuljahres bereits viel gelernt. Neben dem schulischen Lernen wird aber in unserer Schule auch viel Wert auf den Erwerb sozialer Kompetenzen gelegt. Jede Kasse wird daher von einer Schulsozialarbeiterin, die auch zertifizierte „Erlebnispädagogin“ ist, im „aktivparkBergheide“, einer Einrichtung der Caritas Stuttgart, betreut.

So haben sich die Fünftklässler auf den Weg gemacht, um einen Vormittag lang an Themen wie Vertrauen, gegenseitigem Zuhören und sozialem Miteinander in der Klasse zu arbeiten.

 

Rücksichtnahme und Verantwortung auf- und füreinander waren bei den Übungen mit den „Trollies“, dem „Schatz im Säuresee“, dem „Blindlauf“ sowie bei der Überwindung des „heißen Drahts“ und der „Wall“ ein absolutes Muss. Die Schüler waren nicht nur in sportlicher Hinsicht gefordert, auch Mut und Ausdauer waren so manches Mal gefragt. Ein großes Lob gilt den „Meistern“ und ihren „Gehilfen“, die ganz alleine ein tolles und leckeres Frühstück mit witzigem Unterhaltungsprogramm zauberten.

Die Schüler haben alle Herausforderungen – gemeinsam – gemeistert. Voller Stolz konnten sie neue Stärken an sich selbst und an ihren Mitschülern entdecken. Als Schulsozialarbeiterin kann ich nur sagen: „Gut gemacht!“

 

Christiane Bungert, Schulsozialarbeiterin

     
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Firma Wolff & Müller zu Gast in den siebten Klassen

     
 

Im Rahmen der Berufswegeplanung stand während der Wochen zwischen Fasching und Ostern in den siebten Klassen das Thema Handwerk im Mittelpunkt.

Nach einer Einführung durch einige Vertreter der Handwerkskammer hatten die Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit, ein Schnupperpraktikum in einem Handwerksbetrieb oder in einem anderen Berufszweig zu absolvieren. Etwa die Hälfte der Siebtklässler nutzte dieses Angebot und bekam z.B. einen Einblick in den Beruf der Floristin, Modedesignerin, Bürokauffrau oder Erzieherin und des KFZ-Mechatronikers oder einer Tierarzthelferin.

Der Besuch der Firma Wolff & Müller stellte einen weiteren Höhepunkt dar. Die Ausbildungsleiterinnen Frau Anschütz und Frau Rogawska und Janik Seefried, ein Auszubildender zum Maurer im 2. Lehrjahr - zugleich ein ehemaliger Schüler unserer Schule -, informierten sehr anschaulich und praxisorientiert über den Beruf des Maurers. So erfuhren die Schüler beispielsweise, welche Werkzeuge ein Maurer benutzt, welche Schutzkleidung nötig ist und welche Fähigkeiten in diesem Beruf gefragt sind.

 
 

Immer wieder wurden die Schüler miteinbezogen und durften z.B. den Kunstraum ausmessen, überprüfen, ob Mauern gerade sind, Schutzkleidung tragen, mit großen Schraubzwingen einen Balken festschrauben und zu guter Letzt in einem Wettbewerb riesige Nägel in einen Balken schlagen. Der Umgang mit Hammer und Nagel stellte sich als schwieriger heraus als erwartet und mancher Nagel war nicht mehr zu retten.

Ein herzliches Dankeschön an die Firma Wolff & Müller, Frau Anschütz, Frau Rogawska und Jannik, die sich so viel Zeit genommen haben, um uns diesen interessanten Einblick in das Berufsbild des Maurers zu geben.

 
       
 

In den Wochen darauf setzten sich die Schülerinnen und Schüler mit weiteren Handwerksberufen auseinander, hielten Kurzreferate über Berufe, die weniger bekannt sind und suchten in einer Rallye die ortsansässigen Handwerksbetriebe.

Antje Engelhardt

 
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  Sportturnier der Klassen 7-10 im Mai 2014    
         
   
         
  Siegermannschaft Volleyball Siegermannschaft Fußball Erster und zweiter Platz Fußball  
         
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Grenzüberschreitender Schülerwettbewerb

         
  Was haben der Pop Art Künstler Andy Warhol, die berühmte Tennisspielerin Martina Hingis, die als jüngste Weltranglistenerste in die Geschichte einging und einer der bekanntesten Politiker des Prager Frühlings, Alexander Dubcek, gemeinsam? Ihre Wurzeln liegen in der Slowakei. Mit dem Wettbewerb „ Gemeinsam in Europa, Baden Württemberg & die Slowakei“ will das Kultusministerium das Interesse junger Menschen gewinnen, sich mit einem Binnenstaat im östlichen Mitteleuropa zu beschäftigen. Zwischen Baden-Württemberg und der Slowakei gibt es Verbindendes z.B. eine gemeinsame Siedlungsgeschichte, denn viele Deutsche, die Karpatendeutschen, lebten mehr als 800 Jahre in der Slowakei.  
                Andy Warhol  
                   

Prominentester Vertreter der Karpatendeutschen ist der zweite Staatspräsident der Slowakei, der von 1999 bis 2004 die Geschicke des Landes lenkte. Ja und wie heißt dieser?

a) Oskar Marcy b) Walther Greschner c) Rudolf Schuster oder d) Boris Prokopic ?

Die Schüler/innen der 7a der Flattichschule konnten alle Fragen mit Hilfe des Internets beantworten. Ihre fleißige Recherche wurde vom Kultusministerium mit einem Geldpreis von 150 € belohnt. Alle Fragen richtig! Frau Engelhardt, die Klassenlehrerin der 7a, unterstützte das Projekt „Slowakei“, indem sie ihre Schülerinnen der Koch-AG ein slowakisches Menü, das aus drei Gängen bestehen sollte, in der Küche zaubern ließ. Jede Schülerin erhielt vom Kultusministerium einen Buchgutschein über 50 €, der von Rektor Schoner überreicht wurde.
 
                   
         
 

Nun, wer kennt schon das slowakische Nationalgericht „ Bryndzove halusky?“ Woraus besteht dieses Nationalgericht? Es schmeckt auf jeden Fall anders und… sehr gut!

Dagmar Müller-Buchalik, Projektbetreuerin
 

 

 

  Wir sehen rot!!!!!      
         

„Red ´n Hat“ – sinngemäß also „Rot mit Hut“ – so hieß das Motto, das sich die SMV der Flattichschule gemeinsam mit ihren Verbindungslehrern Alexandra Luib und Michael Vogt für den letzten Schultag vor den Pfingstferien ausgedacht hatte. „Und wir dürfen an diesem Tag wirklich unser Käppi im Unterricht auflassen?“ – so die ungläubige Anfrage einiger Schüler vor der Aktion. Ja, ihr dürft.

Und so begab es sich, dass an diesem Tag fast alle „rot“ sahen und rot aussahen und die eine oder andere Kopfbedeckung auch während der Unterrichtsstunden zum Tragen kam. Natürlich muss auch noch erwähnt werden, dass alle „Roten“ ein Eis zur Belohnung erhielten.

Eine nette und lustige Aktion für alle!

Brigitte Wutsch
 
         
         

 

 

 

Spargel und Erdbeeren – unsere Highlights im Monat Mai

 
 

Den „Lambada“ kennt man vielleicht noch als Tanz der 90er Jahre. Dass es sich hierbei neben „Korona“, „Sonata“ und „Clery“ aber auch um eine Erdbeersorte handelt, konnten die Schülerinnen und Schüler der Koch- und Back-AG am Dienstag vor den Pfingstferien auf dem Erdbeerfeld der Familie Stückel in Ditzingen erfahren.

Nach einer kurzen Einführung in den Erdbeeranbau und dem Verkosten der einzelnen Sorten durften die Schüler in die Erdbeerreihen ausschwärmen und selbst pflücken. In Nullkommanichts waren die mitgebrachten Gefäße und die Bäuche gefüllt. Aus den knapp 10 kg Erdbeeren kochten die Schülerinnen und Schüler nach den Ferien leckere Erdbeermarmelade; auch die Erdbeertorte schmeckte köstlich.

 
         
         
 

In den Wochen davor war der Spargel im Mittelpunkt unserer AG gestanden. Neben Spargelcremesuppe kam auch ein Spargel-Tomaten-Eier-Salat auf die Speisekarte. Zudem besuchten wir den Spargelhof „Hengel“ in Korntal-Münchingen, wo uns Frau Hengel den Spargelanbau erläuterte. Außerdem durften wir die aufwändige Arbeit an der Wasch- und Sortieranlage beobachten.

Herzlichen Dank an die Familien Stückel und Hengel, die uns diesen interessanten Einblick in die Arbeit regionaler Landwirtschaft ermöglicht haben.

Antje Engelhardt

 
         

 

 

 

Berlin, Berlin,...

     
 

… wir fahren nach Berlin. So tönte es am 28.4.2014 am Korntaler Bahnhof. Bei Nieselregen starteten wir unsere Klassenfahrt, die gleichzeitig unsere Abschlussfahrt war, und erreichten Berlin bei strahlendem Sonnenschein.

Zuerst bezogen wir unser Quartier in der Nähe des Bahnhofs und dann ging unser Programm los, dem wir so lange entgegengefiebert hatten. Zuerst zu Fuß vom Hauptbahnhof zum Alexanderplatz und wieder zurück. Am Brandenburger Tor überraschte uns ein Feuerwerk, als wäre es extra für uns abgefeuert worden.

In den nächsten drei Tagen häuften sich die Eindrücke von der ehemaligen DDR durch das Mauermuseum Bernauer Straße, das ehemalige Stasigefängnis Hohenschönhausen – sehr beklemmend - und das Mauermuseum Checkpoint Charlie. Abgerundet wurde dies durch einen weiteren Höhepunkt, dem Besuch des fantastischen Musicals „Hinterm Horizont“.

 
         
 

Auch ein Blick in die Vergangenheit - die Verfolgung der Juden im Dritten Reich - durfte nicht fehlen. So verweilten wir am Holocaust Denkmal und besuchten das Jüdische Museum.

Aber eine Fahrt nach Berlin, ohne das Reichstagsgebäude von innen gesehen zu haben, wäre unvollständig. Durch strenge Sicherheitskontrollen gelangten wir zu einer Informationsveranstaltung in den Sitzungssaal und dann auch auf die Kuppel mit der herrlichen Aussicht über die Stadt.

Die Klasse 9a genoss diese Zeit mit ihren Begleiterinnen Frau Karow und Frau Reichert und wäre am liebsten länger geblieben.

Juliane Karow

 

 

 

       
 

Firma Holzbau Küchle unterstützt Projektprüfung

     

Einer besonderen Aufgabe stellten sich vier Schüler der Klasse 9a der Flattichschule bei ihrer Projektprüfung. Durch ihr technisches Interesse motiviert wollten sie eine Überdachung für die Sitzgelegenheit beim Schulgrill herstellen. Bei einer ersten Begehung mit Maßband und Zollstock wurde schnell klar, dass eine Menge Material für das Vorhaben zu beschaffen war. Numan, Kevin, Wissem und Emre hatten eine lange Liste zusammengeschrieben. Zusammen mit ihrem Techniklehrer Herr Vogt besuchten sie einen Baumarkt, um die Kosten zu ermitteln. „Und womit decken wir das Dach?“ fragte Emre. Alle machten sich auf die Suche und man fand Bitumenmatten, die diesen Zweck erfüllen sollten. „Ich habe ein Praktikum bei der Firma Küchle gemacht“ erwähnte Wissem, „da haben wir ein Dach mit Ziegeln gedeckt.“ Am nächsten Tag kam er freudig in die Schule und konnte mitteilen, dass er bei Frau Küchle war, von der Idee erzählt hatte und diese spontan bereit war, die Schüler mit ihrer Firma bei ihrem Vorhaben zu unterstützen.


Bild v.l.: Numan, Emre, Wissem, Fr. Küchle, H. Küchle, H. Vogt
 

Das erste Treffen mit Herrn Küchle im Technikraum ließ die Schüler staunen. Da wurden Maße festgelegt, Materialien korrigiert, mit Pythagoras und Winkelfunktion gerechnet bis eine Skizze entstand, die alle wichtigen Maße beinhaltete.

„Ich möchte Technischer Systemplaner werden“ sagte Kevin, „ich könnte am PC einen maßstabsgetreuen Plan erstellen, nach dem wir arbeiten könnten“. Damit waren alle einverstanden. Herr Küchle stellte uns gebrauchte Ziegel zur Verfügung und gab uns einen Schnellkurs in Dacheindeckung. Da lernte sogar der Lehrer noch etwas dazu.

Nach der Vorbereitungszeit nahm die 5-tägige Prüfung ihren Lauf. Arbeitsteilig ging es ans Werk. Wissem und Numan längten die Balken ab. Emre stach die ersten Aussparungen mit Stechbeitel und Hammer aus. Kevin fertigte Detailansichten der Holzverbindungen an. Die Zeit verging im Nu. Am Ende des zweiten Tags waren alle Balken und Verstrebungen abgelängt. Bohrungen wurden gesetzt, Balken gestrichen und Dachlatten gesägt. Nun wurde es spannend. Das Grundgerüst wurde gestellt. Mit schweren Bohrmaschinen wurden die Schrauben eingedreht. Während andere Schüler in die Pause gingen, mussten wir Balken festhalten und weiterarbeiten. Nun wurden die Streben angebracht, damit die Konstruktion stabil und gerade stehen bleibt. Mit der Wasserwaage richteten wir alles genau aus. Am vierten Tag lieferten uns Herr und Frau Küchle die versprochenen Ziegel. Wir bekamen genau erklärt, wie wir sie zu legen hatten. Während Numan und Kevin deckten, stellten Emre und Wissem den Ortgang - den seitlichen Abschluss der Dachfläche - her.

Am fünften Tag mussten wir nochmal abdecken, ein paar Dinge korrigieren und nochmals decken. Nun war es geschafft! Die Überdachung war fertig. Wir sind sehr stolz auf unsere Arbeit und freuen uns, wenn die überdachte Sitzgelegenheit in der Schule genutzt wird.

Michael Vogt mit Projektgruppe Klasse 9a

 
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„Mein Bild gehört mir“
   
         
   
   
         
 

Infobroschüre: „Wir, die Klasse 7a der Flattichschule, geben euch Antworten“

 
 

Welche Regeln gibt es bei der Verbreitung von Fotos? Was ist erlaubt? Was ist verboten? Wie kann man sein Bild bei facebook schützen? Welche Bilder darf ich legal aus dem Internet nehmen? Was versteht man unter „Creative Commons“?

Nachdem Schüler und Schülerinnen der Klasse 7a über mehrere Wochen an dem Thema „Mein Bild gehört mir“ gearbeitet haben, können sie jetzt fast jede Frage sicher beantworten. Nach § 22 Kunsturhebergesetz dürfen Bildnisse u.a. nur mit Einwilligung des Abgebildeten verbreitet und öffentlich zur Schau gestellt werden. Ausnahmen sind Personen aus der Zeitgeschichte z.B. der Bürgermeister oder die Bundeskanzlerin. Wer Personen ohne deren Einverständnis aufnimmt und die Aufnahmen verbreitet, macht sich strafbar.

Mit der Wettbewerbsarbeit , „Mein Bild gehört mir“, stellte sich die Klasse 7a der Flattichschule beim Schülerwettbewerb der Bundeszentrale für politische Bildung einer riesigen Konkurrenz. Fast 50 000 Jugendliche der 4.-11. Jahrgangsstufen aus Deutschland und Österreich haben beim Schülerwettbewerb 2013 mitgemacht. Die Jury, die sich aus Experten sowie Mitarbeitern einiger Kultusministerien zusammensetzte, war von der großen Resonanz beindruckt: 2216 im Team erarbeitete Projektergebnisse wurden zur Bewertung eingereicht. Das Thema „Mein Bild gehört mir“ hat die Schüler offensichtlich fasziniert und zu einer kreativen Leistung angespornt. Die Anstrengung wurde mit einem Preis belohnt.

Dagmar Müller-Buchalik
Idee zur Flyer-Gestaltung: Dagmar Müller-Buchalik

> Flyer zur Wettbewerbsarbeit

 
         
         

 

 

  Den Landfrauen sei Dank      
         

Auch in diesem Jahr erklärten sich wieder zwölf Landfrauen bereit, einen Nachmittag mit jeweils zwei Schülern bzw. Schülerinnen backend, kochend und erzählend zu verbringen. Bei diesem wundervollen Kommunikationsprojekt, das auch die Landfrauen immer als äußerst gelungen empfinden, können die Kinder üben, wie man sich am Telefon vorstellt, sich verabredet, einen Steckbrief verfasst, sich an der Haustür und in einer fremden Wohnung benimmt, eine Einladung formuliert und für die Landfrauen einen netten Dankeschön-Nachmittag organisiert und ausrichtet.

 

Dieses Jahr wurde dieser Nachmittag besonders nett und gemütlich, weil es möglich war, dass alle Schüler und Schülerinnen der 6. Klasse zusammen mit ihrer Klassenlehrerin Frau Hilber gemeinsam am Tisch sitzen und sich mit „ihrer Landfrau“ unterhalten konnten. Zuvor hatten die Kinder mit ihren Lehrerinnen Frau Hilber und Frau Frizler die Tische liebevoll gedeckt und dekoriert und ihren Landfrauen einen „Becher-Rap“ vorgeführt, von dem diese ganz begeistert waren.

Wir Lehrkräfte waren wieder einmal erstaunt und gleichzeitig sehr erfreut, wie gut es die Landfrauen auch dieses Jahr geschafft haben, dass sich auch die „Lausbuben“ und „Zicken“ vorbildlich benahmen.
 
       
  Hier nochmals ein riesiges Dankeschön für den engagierten Einsatz unserer Landfrauen. Es hat wieder einmal sehr viel Spaß gemacht.

Gabriele Hilber

 

 

 

 

Spannende Führung durch das Abacco Hotel

     
         
         
 

Nach einer herzlichen Begrüßung unserer Sechstklässler durch Frau Cheema, Assistentin Verkauf & Marketing im Abacco-Hotel, u.a. auch zuständig für das Projekt, bei dem Auszubildende Schulklassen das Hotel und seine verschiedenen Bereiche vorstellen, übernahm Gökhan Bayramlar, Auszubildender im zweiten Lehrjahr, die Führung durch das Hotel. Er hatte sie eigenverantwortlich geplant und ging sogleich gekonnt ans Werk.

ie Schüler der Klasse 6 der Flattichschule verfolgten zusammen mit ihren Lehrern Frau Hilber, Frau Frizler und Herrn Klopfer gebannt und interessiert, was Herr Bayramlar über das Tagungshotel, die Hotelküche, die Gästezimmer und den Wellnessbereich mit Fitnessraum, Sauna und Hallenschwimmbecken zu berichten hatte. Nebenbei waren wichtige Informationen zu notieren, denn am Schluss der Führung galt es ein Arbeitsblatt mit entsprechenden Fragen zu bearbeiten.
 
         
 

Im „Paddock Club“ dann wartete eine kleine Überraschung auf die Schüler:
Es gab Häppchen, Getränke und als Erinnerung noch einen kleinen Schlüsselanhänger, über den sich alle sehr freuten. Einige Kinder durften schließlich unter fachkundiger Anleitung sogar noch einen Tisch decken.

 
         
 

Die Sechstklässler wären gerne noch länger geblieben, weil sie von der Führung und dem Hotel so begeistert waren. Deshalb überraschten sie Herrn Bayramlar und Frau Cheema ihrerseits mit einem „Becher-Rap“, den sechs Schüler und Schülerinnen gesanglich begleiteten.

Frau Cheema und Herrn Bayramlar sei an dieser Stelle noch einmal herzlich für diesen tollen Vormittag gedankt.

Gabriele Hilber , Klassenlehrerin der Klasse 6
 
         

 

 

 

Schulsanitätsfreizeit am Bodensee

     

Schüler des Schulsanitätsdienstes der Flattichschule verbrachten von Freitag, 17. Juli bis Sonntag, 19. Juli 2014 ihre erste Freizeit am Bodensee. Am Freitag nach der Schule fuhren wir, begleitet von zwei jungen Rettungsassistenten, unserer Ausbilderin Frau Klöpfer und der für den Schulsanitätsdienst an unserer Schule zuständigen Lehrerin Frau Groß in die Jugendherberge nach Überlingen.

Nachdem wir die Zimmer bezogen und zu Abend gegessen hatten, konnten wir für eine Stunde das hauseigene Hallenbad nutzen. Alle waren sofort begeistert und stürzten sich ins kühle Nass. Am Samstag unternahmen wir einen Ausflug nach Konstanz.
         
 

Nachdem wir mit dem Dampfer übergesetzt waren, schauten wir uns zunächst die Konstanzer Innenstadt an, aßen zu Mittag und besuchten gemeinsam das Aquarium „Sea Life“. Bevor es mit dem Dampfer wieder zurückging, stärkten wir uns noch mit einem leckeren Eis, das wir nach vielen Regenstunden endlich einmal bei strahlendem Sonnenschein genießen konnten.

Nach dem Abendessen in der Jugendherberge ging es vor dem WM-Spiel um Platz drei und vier nochmal ins  Hallenbad, das wir wieder ganz für uns allein hatten. Das war natürlich ein Riesenspaß und auch eine „Entschädigung“ für den vielen Regen.
 
         
   
         
         

Ein bisschen „trockener“ war es am Sonntag. Nachdem wir unsere Zimmer geräumt und gefrühstückt hatten, fuhren wir zunächst nach Salem und besuchten den sog. „Affenberg“. Die Affen kamen so nahe heran, dass man sie mit Popcorn füttern konnte. Das hat uns allen Spaß gemacht!  Nach einem kleinen Imbiss hieß es dann aber Abschied nehmen und am Sonntagnachmittag kamen wir wieder zu Hause an.

Diese Freizeit war trotz dem oft regnerischen Wetter gelungen und hat unsere „Sanis“ für die vielen Schulpausen, die sie für ihren wichtigen Dienst opfern, voll entschädigt!

Wir bedanken uns ganz herzlich für die Unterstützung des  Fördervereins der Flattichschule und des Malteser Hilfsdienstes, ohne die diese Freizeit nicht möglich gewesen wäre.

Für den Schulsanitätsdienst der Flattichschule

Sybille Groß
         

 

 

  Ein Hoch auf das, was vor uns liegt…      
         
  „… dass es das Beste für uns gibt. Ein Hoch auf das, was uns vereint! Auf diese Zeit!“…  
         
  Voller Begeisterung sangen unsere Neunt- und Zehntklässler dieses Abschlusslied auf der Bühne der bis zum letzten Platz gefüllten Albert-Buddenberg-Halle, nachdem sie dem Publikum ein fast zweistündiges kurzweiliges und perfektes Programm geboten hatten. Von Tänzen, einem lustigen Pappfiguren-Theater über Popsongs und Fotoshows bis hin zu einem echten Männerballett mit Tänzern in rosa Tüllröckchen war alles geboten. Im offiziellen Teil der Feier überreichte Rektor Werner Schoner gemeinsam mit den Klassenlehrern Juliane Karow (Kl. 9a), Brigitte Wutsch (Kl. 9b) und Wolfgang Werner (Kl. 10) die Abschlusszeugnisse an unsere Schulabgänger. Danach ließen es sich die Schüler nicht nehmen, ihren Fach- und Klassenlehrern mit persönlichen Geschenken für deren unermüdliche Arbeit zu danken.  
         
         
 

„Ein Hoch auf uns – auf dieses Leben! Auf den Moment, der immer bleibt…“ Ein Meer aus neonfarbenen Leuchtstäben unterstrich die positive Botschaft dieses Abschlussliedes und ließ den schönen Abend stimmungsvoll ausklingen.

Wir wünschen unseren Schülerinnen und Schülern alles erdenklich Gute auf ihrem weiteren Lebensweg.

Brigitte Wutsch

 
         
  Den Hauptschulabschluss haben bestanden:

Ceren Aka, Wissem Aouadi, Michael Fuchs, Pascal Glemser, Philipp Jauernig, Kevin Krause, Xhemail Bajrami, Dominic Benzel, Chakrit Chaiwong, Aylin-Angelina D´Alessandro, Thomas Eckbauer, Pia Haase, Eduard Klass, Jethro Schauer, Levin Setzer, Büsra Tanrikulu, Ilir Uka, Tobias Velm, Dominic Vogel, Xhemajl Asllani, Christian Di Luca, Büsra Gencoglu, Cansu Gözeri, Christoph Greiner-Perth, Tim Klötzl, Daniel Mogus, Janine Sonntag

Den Werkrealschulabschluss haben erlangt:

Vivien Bittner, Albin Blinsson, Larisa Chiavola, Sascha Dietrich, Salem Hajdari, Marcel Kaufhold, Kevin Müller, Linus Müller, Giulia Nuzzarello, Jasmin Schreiner, Josephine Schweiss, Janine Tomani, Manuel Tost, Jan Ziegel