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  Schuljahr 2015/16          
             
  Werkrealschule            
                 

 

  Baggerschaufel und Maurerkelle      
         
An einem sonnigen Mittwoch Ende Oktober machte sich die „Natur-und-Technik“-Gruppe der Klasse 8 zusammen mit den Lehrern Herrn Vogt und Herrn Werner auf den Weg zum „Ausbildungszentrum Bauberufe“ nach Geradstetten. Bei unserer Ankunft kurz nach 10 Uhr wurde uns der Ablauf des Tages erklärt. Daraufhin bekamen wir von zwei Auszubildenden Stempelkarten für mehrere Stationen. Und schon ging es los: Unsere erste Herausforderung war es, ziemlich lange Nägel in einen Dachbalken zu „befördern“. Während ein Teil von uns seinen Handabdruck in Beton verewigte, konnten die anderen auf eine Torwand schießen oder den Herstellungsprozess von Stahlbetonpfeilern beobachten. Bevor wir uns zum Baggerfahren begaben, errichteten wir zuerst eine Mauer aus Mörtel und Ziegelsteinen. Gott sei Dank musste diese keinen Sturm überstehen. Das Bedienen der Baggerschaufel überforderte das
 

Feingefühl von einigen. Wir durften noch ein paar Messinstrumente ausprobieren, bevor wir schließlich ein 8 Meter hohes Baugerüst bestiegen. Zum krönenden Abschluss wurden wir mit Würstchen und Brötchen verwöhnt. Dermaßen gestärkt traten wir mit unserem neuen Wissen den Heimweg an.

Jonas, David, Marius und Max, Klasse 8

 
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  M+E-Arbeitgeberverbände stellen Berufe mit neuem Truck vor  
     
   
         
 

Waren bisher immer Info-Busse zur Vorstellung der Metall-und Elektroberufe an die Flattichschule gekommen, sah man in diesem Jahr – am 23.10.2015 - zum ersten Mal einen nagelneuen Doppeldecker-„InfoTruck“ im Schulhof stehen.

Der Truck bietet im Gegensatz zu seinem Vorgänger problemlos Platz für eine ganze Klasse. Im unteren Bereich des hochmodernen Fahrzeuges werden M+E-typische Arbeitsplätze und Tätigkeiten vorgestellt. So demonstriert ein Aufzugsmodell anschaulich die Vorteile einer intelligenten IT-Steuerung. Daneben erzeugt eine CNC-gesteuerte Fräsmaschine bei richtiger Programmierung ein Werkstück. Wer mehr über M+E-Berufe erfahren möchte, kann sich an zwei mannshohen Touch-Screen-Bildschirmen Informationen zu Berufen und Ausbildungsstellen in der Umgebung holen.

Neu sind im Obergeschoss eine Multi-Touch-Wand und ein Multi-Touch-Table. Diese „multimedialen Meisterstücke“ ermöglichen bis zu sechs Schülern gleichzeitig, sich an verschiedenen Orten eines virtuellen Industrieunternehmens aufzuhalten, sich über die Tätigkeiten an diesem Ort im Unternehmen zu informieren oder Arbeitsaufträge aus Berufen abzuarbeiten. Die High-Tech-Geräte brachten sowohl ausgesprochene „Multimedia-Profis“ als auch multimediale Laien zum Stauen. Bleibt auf jeden Fall die Hoffnung, dass dieser Truck mit seinen tollen Möglichkeiten alle Schülerinnen und Schüler, die ihn besuchten, in der Berufswahl ein Stück weitergebracht hat.

Wolfgang Werner

 
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Volkstrauertag – den Ermordeten zum Gedenken

     
 

In Korntal-Münchingen fanden in diesem Jahr auf den Friedhöfen in beiden Stadtteilen Gedenkfeiern für die Opfer des Zweiten Weltkriegs statt. Dabei wurden neue Gedenktafeln für die aus Korntal-Münchingen stammenden Euthanasieopfer angebracht. In Münchingen werden auf der Tafel die Namen von acht Frauen und Männern aus Münchingen genannt, die der nationalsozialistischen Rassenhygiene zum Opfer fielen.

Bürgermeister Dr. Joachim Wolf hielt in der Aussegnungshalle die Gedenkrede. Dabei schlug er einen weiten Bogen von den Opfern des Zweiten Weltkriegs bis hin zu den zu den Menschen, die heute auf der Flucht vor Bomben und Bürgerkrieg zu uns kommen. Wir haben das Privileg, seit 70 Jahren in Frieden zu leben. Das Leid, das unser Volk über die Völker Europas gebracht hat, verpflichtet uns auch heute noch zur Verurteilung von Krieg und Gewalt.

 
  Mit offenen Armen und Herzen

In diesen Tagen werden wir täglich mit den Meldungen aus den weltweiten Kriegsgebieten konfrontiert. Wir stehen noch unter Schock von den Terroranschlägen in Paris. Der Terror, vor dem so viele Menschen aus Syrien fliehen, wird nach Europa getragen.

Unsere Nächstenliebe sollte uns ermutigen, den Menschen vorbehaltlos zu helfen, die aufgrund von Krieg und Gewalt zu uns flüchten. Ein Beispiel können unsere Großeltern sein, die nach dem Zweiten Weltkrieg Flüchtlinge aufgenommen haben und mit ihnen zusammen eine friedliche Heimat aufgebauten. Viele Bürgerinnen und Bürger in Korntal-Münchingen engagieren sich mit offenen Armen und Herzen für die Hilfesuchenden.

 
 

Den Ermordeten zum Gedenken

     
  Zum Gedenken an die Euthanasieopfer hatten die Schülerinnen und Schüler einer Ethikklasse der Flattichschule Münchingen einen Beitrag vorbereitet. Sie stellten eines von acht Schicksalen der Ermordeten in den Mittelpunkt. Auf berührende Weise näherten sie sich der 1913 geborenen Marie Haun. Erinnerten an ihre Jugend, an ihre Schwierigkeiten in der Schule und an ihre Einweisung in ein Heim. Sie fühlte sich dort wohl. Doch dann erlahmte sie an Armen und Beinen. Textiles Arbeiten war ihr nicht mehr möglich. Sie wurde nach Grafeneck mit einem der berüchtigten grauen Busse gebracht und dort 1940 ermordet. 10 654 Menschen fielen in Grafeneck der Rassenhygiene der Faschisten zum Opfer. Marie Haun und fünf weitere Mitbürger aus Münchingen waren unter den in Grafeneck Ermordeten.  
         
     
         
 

Dieses erschütternde Schicksal stellten die Schülerinnen und Schüler der lebensbejahenden Utopie von John Lennon gegenüber. Sie sangen das Lied Imagine“. Darin heißt es: „Imagine all the people living life in peace. You may say I´m a dreamer, but I´m not the only one.“ Plakate mit Textzeilen streckten sie den Zuhörern entgegen und forderten sie auf, gemeinsam mit ihnen das Lied noch einmal zu singen. Träumen – und Utopien entwickeln, in gemeinschaftlichem Tun, das gibt Kraft und öffnet die Herzen.

Michael Seehoff, Autor&Blogger www.lerchenflug.de

 
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  Orte der Zuflucht      
         
 

Die Ethikgruppe der Klassen 10a und 10b der Flattichschule machte sich auf den Weg, um einen dieser Orte live kennenzulernen, in denen Flüchtlinge untergebracht sind.

Ein Haus in der Paulinenstraße in Stuttgart, das früher ein Hostel für Rucksacktouristen war, war unser Ziel. Das frühere Inter-Hostel beherbergt heute 75 Flüchtlinge: Eritreer, Iraker, Syrer und Jesiden, vor allem junge Männer und auch Familien.

Frau Cuk vom Caritasverband Stuttgart begrüßte uns im Aufenthaltszimmer, dort warteten schon einige junge Männer gespannt. In Zweierteams befragten wir in englischer Sprache unsere Interviewpartner. Ein Jeside zeigte uns Fotos von seiner Frau und seinen zwei Söhnen im Zelt auf der Flucht. Sie alle befinden sich immer noch im Flüchtlingslager. Wenn es möglich ist, telefoniert er ein- oder zweimal die Woche mit seiner Frau. Er ist traurig.

Merve (Kl. 10b) meinte: “Für mich war der Ausflug etwas sehr Besonderes, denn ich habe sehr viel dazugelernt. Als ich über das Thema „Flüchtlinge“ in der Zeitung und in den sozialen Netzwerken gelesen habe, hat es mich nicht so interessiert. Doch, wenn man mit einer Person, die so etwas selber erlebt hat, redet, tut es einem wirklich im Herzen weh. Ich hoffe, dass diese Zeit bald vorbei geht und die Welt wieder eins wird.“

 
 

Abubaker (Kl. 10a) ergänzte: “Ich fand es sehr gut, dass wir da hingegangen sind, dass wir die Erlaubnis hatten, mit einigen Flüchtlingen ein kleines Interview zu führen. Wir schenkten jedem eine Kleinigkeit. Wir haben Ibrahim, unserem syrischen Gesprächspartner, eine Tafel Schokolade geschenkt und eine Postkarte. Ich habe drauf geschrieben „Ich wünsche dir alles Gute im Leben“. Ibrahim konnte den Text selber lesen, wir mussten ihn nicht auf Englisch sagen. Unser Gesprächspartner hat sich gefreut wegen der Schokolade und der Karte. Er hat sich auch sehr herzlich bedankt. Mensch ist Mensch, egal ob Jude, Moslem oder Christ.“

Dagmar Müller-Buchalik

 
  > Film von Merve Özer, Klasse 10b    
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Mit Schwung in die Kurven … und in die Ferien!

   

Kurz vor den Weihnachtsferien wollten sie es noch einmal wissen: Unsere Schülerinnen und Schüler der Klassen 3 – 10 begaben sich letzten Freitag trotz fast frühlingshafter Außentemperaturen wieder einmal aufs Glatteis. Drinnen - in den Hallen der „Eiswelt Stuttgart“ - war der Frühling allerdings ganz schnell vergessen. Schlittschuhe an, Handschuhe an und nichts wie ab in eine der beiden Eishallen.

   
         
 

Binnen kurzer Zeit sah es dort aus wie in einem „Wimmelbuch“: Große, kleine, schnelle, langsame, mutige, verzagte, sich an die Bande klammernde, rasende, sich drehende, sich auf Pinguine, Zwerge und andere Laufhilfen stützende, schwitzende aber immer glückliche Schlittschuhkünstler glitten da kreuz und quer übers Eis. „Was? Wir müssen schon gehen? Bitte nur noch EINE Runde!“ Also gut.

Brigitte Wutsch

 
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Mit Handwerk gestalten

     

Drei Schülergruppen der Klassenstufen 8-10 kamen kurz vor Weihnachten in den Genuss des außergewöhnlichen Workshops „Mit Handwerk gestalten“. Dieses Pilotprojekt der Handwerkskammer Region Stuttgart in der Bildungsakademie in Stuttgart-Weilimdorf war für die Jugendlichen bereits im Vorfeld sehr spannend, da keiner so recht wusste, was ihn erwarten würde.

Unter der fachlichen Leitung der Künstlerin Rose Fiedler aus Rutesheim gestalteten die Schüler aus einfachem Bindedraht Figuren. Ganz bewusst verzichtete Frau Fiedler darauf, die Schüler mit exakten Handlungsschritten zu „gängeln“. Nach dem Hinweis: „Jetzt bekommt jeder eine Rolle Draht… und so könnte das Ergebnis aussehen… Macht mal!“ … konnte sich jeder von seiner Fantasie und der eigenen Intuition leiten lassen - anfänglich meist mit einem skeptischen Blick und kritischen Äußerungen („Das wird ja doch nichts!“) über das eigene Werk. Was am Anfang jedoch nur ein Stück Draht war, entwickelte sich langsam zu einer Figur bis hin zu einer richtigen Skulptur. Die entstandenen Drahtfiguren waren schließlich so vielfältig wie die Schüler selbst. Keine glich der anderen und doch waren sie alle wahre Meisterwerke.

Besonders stolz waren die Schüler darauf, dass es ihnen gelungen war, mit ihren Händen etwas herzustellen, was nicht nur ihnen selbst gefiel.

Vielleicht wird die im Workshop gemachte Erfahrung, dass handwerkliches Arbeiten auch Spaß machen kann, später bei der Berufswahl für die Schüler von Nutzen sein.

Unser herzlicher Dank gilt Rose Fiedler und der Handwerkskammer Region Stuttgart, die diesen Workshop ermöglicht haben.

Wolfgang Werner

Fotos: Brigitte Wutsch

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  > Drahtfiguren in der Kunstgalerie      

 

 

 

Draußen frostig – drinnen tropisch!

     
   
         

Ein „Coconut Banana“ gefällig? Oder lieber einen „Orange Cooler“? Welches der fruchtigen Erfrischungsgetränke man auch wählte - es passte auf jeden Fall perfekt zum Motto der diesjährigen Schuldisco: „Beach-Party“! Am Mittwoch, dem 3. März waren Groß und Klein zu dieser tropischen Veranstaltung unter (zugegebenermaßen nicht ganz echten) Palmen eingeladen. Die SMV der Flattichschule hatte unter Leitung der Verbindungslehrer Alexandra Luib und Michael Vogt für das nötige Ambiente sowie für Verpflegung und Musik gesorgt und alles andere ergab sich dann sozusagen von selbst. Musik und Licht perfekt, die Stimmung klasse und die Tanzfläche voll! „Wann gibt´s die nächste SMV-Disco?“

Brigitte Wutsch

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Rascheln im Blätterwald

     
         
 

Optisch und akustisch ein ganz neuer Eindruck im Klassenzimmer: 25 Achtklässler blättern interessiert und konzentriert in ihrer Tageszeitung. Es raschelt beim Umblättern. Ansonsten ist kein Geräusch zu hören. Zwei Wochen lang und noch dazu kostenlos erhielten die Jugendlichen täglich die „Stuttgarter Nachrichten“ und waren von Tag zu Tag begeisterter von diesem Projekt. Die Zeitungslektüre wurde fächerübergreifend in den jeweiligen Unterricht miteinbezogen: Deutsch, Geschichte, Erdkunde, Wirtschaftslehre, Politik – alle Fächer waren permanent tangiert. Immer war man bestens im Bilde, das Thema „Landtagswahl“ war plötzlich kein rotes Tuch mehr, sondern total spannend, die „Flüchtlingskrise“ war ganz nah und unter der sog. „Balkanroute“ konnte man sich nun ganz konkret etwas vorstellen. Ein gutes Gefühl für die Schüler, über tagespolitische Ereignisse informiert zu sein, mitreden zu können. Viele Fremdwörter verloren durch dieses wertvolle Projekt ihren Schrecken, Worthülsen verwandelten sich in Inhalte und Zusammenhänge wurden klar. Das machte die mitunter auch anstrengende Lektüre absolut wett und alle waren enttäuscht, als Jonas und Sebastian unser letztes Zeitungspaket mit hoch ins Klassenzimmer brachten.

„Ich komme mir irgendwie so erwachsen vor“, meinte ein Schüler einmal unvermittelt während des Lesens und sah dabei ganz stolz aus.

Brigitte Wutsch

 
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Fünf Polizisten für die High School?!

     

„Hi class!“, so begrüßt der Student Johnny Lux die Schülerinnen und Schüler der Klasse 8 , die ihn bereits mit großer Spannung erwarten. Kein einziges deutsches Wort wird in den nächsten 60 Minuten fallen, denn Johnny berichtet anschaulich und natürlich auf Englisch von seinem Jahr als Austauschschüler an einer großen High School in der Nähe von Dallas in Texas. Und da gibt es in der Tat viel zu erzählen und zu zeigen. Wichtige Vokabeln rund um das Thema „American High Schools“ sind im Vorfeld im Englischunterricht erarbeitet worden, so dass es den Schülern leicht fällt, Johnnys Ausführungen zu folgen und vor allem auch Fragen an ihn zu stellen.

         
 

Fast-Food-Restaurants und sogar eine eigene Polizeistation mit fünf Polizisten innerhalb des Schulgebäudes? Ein eigenes riesiges Schul-Football-Stadion mit 18 000 Plätzen? Der zentrale Korridor in der Schule fast eineinhalb Kilometer lang? Unbelievable! Die Schüler sind baff. Als Johnny dann noch die sogenannte „cap and gown“, die man in den USA vielerorts zur Abschlussfeier trägt, aus einer Tüte hervorzaubert, ist die Begeisterung groß. „Who wants to put it on?“ Jessica darf die schwarze Robe samt Hut anziehen. Großes Gelächter.

Irgendwann fällt niemandem mehr auf, dass gar kein Deutsch gesprochen wird. Lernziel erreicht. Thanks a lot, Johnny!

Brigitte Wutsch

 
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  Beim 63. Europäischen Wettbewerb 2016 wurde Ibrahim Karaman, Klasse 8 , für seine gestalterische Arbeit zum Thema „Frieden ist eine Kunst“  im Rahmen der Europatagsfeier in der Albert-Buddenberg-Halle in Münchingen mit einem Preis ausgezeichnet. Die Flattichschule gratuliert ganz herzlich!    
         

 

 

 

Sportturnier an der Flattichschule Münchingen

     
 

Zum traditionellen Sportturnier der Flattichschule traten am 29. April 2016 wieder hochmotivierte Fußballmannschaften an, um den begehrten Wanderpokal zu erringen.

 
  Nach einer Vorrunde konnten sich vier Teams durchsetzen, die um den Einzug ins Finale kämpften. Dort standen sich dann schließlich die Spieler der Abschlussklasse 10 und die Spieler unserer Internationalen Vorbereitungsklasse gegenüber. Die Schüler der Internationalen Vorbereitungsklasse sind aus ihren Heimatländern geflüchtet und leben erst seit wenigen Wochen oder Monaten in Deutschland. Sie haben sich besonders über den sportlichen Erfolg bei ihrem ersten Schulturnier gefreut.  
     

Nach einem spannenden Finalspiel musste der erste Platz durch ein 7-Meter-Schießen ermittelt werden. Dies konnte letztendlich die Klasse 10 für sich entscheiden. Bei der anschließenden Siegerehrung nahmen die stolzen Gewinner den Wanderpokal von der Turnierleitung entgegen.

Michael Vogt

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Volleyballturnier der Flattich-Werkrealschule am 29.4.2016

     

Parallel zum Fußballturnier fand in der Sporthalle unser Volleyballturnier statt. Es nahmen je zwei Teams aus den Klassen 7, 9 und 10 sowie ein Team aus Klasse 8 teil. Die Mannschaften setzten sich größtenteils aus drei Jungen und drei Mädchen zusammen.

Die hervorragende Organisation sorgte für einen reibungslosen Ablauf des Turniers sowie für eine entspannte Atmosphäre. Alle Schüler und Schülerinnen kämpften engagiert und sogar die Jüngsten aus Klasse 7 schlugen sich recht gut gegen die starken Zehntklässler.

Letztere gewannen das Turnier souverän und besiegten beim traditionellen Spiel „Lehrer gegen Schüler“ dann auch noch die Lehrermannschaft. Stolz nahmen sie den hochverdienten Wanderpokal entgegen.

Gabriele Hilber, Klassenlehrerin Kl. 7

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„Aus der Schatzkiste der Berufswegeplanung“

   
 

Zehn Wochen lang hatten die Achtklässler der Flattichschule jeweils dienstags ein Tagespraktikum in verschiedenen Unternehmen absolviert und zusätzlich im Februar noch ein einwöchiges Betriebspraktikum durchlaufen. Grund genug nun all jenen zu danken, die unsere Jugendlichen stets so engagiert betreuen und ihnen zu zeigen, welche wichtigen Erkenntnisse und Fertigkeiten aus diesen Praktika mitgenommen wurden. Und so waren vergangenen Mittwoch wieder zahlreiche Vertreter von Unternehmen, Behörden und Institutionen der Region sowie viele Eltern der Einladung der Schule zum traditionellen Präsentationsabend gefolgt, um sich vor Ort über die einzelnen Praktikumsfacharbeiten der Schüler zu informieren.

Bereits zum achten Mal könne die Flattichschule zu solch einem Präsentationsabend einladen, so Rektor Werner Schoner in seiner Eröffnungsansprache. Grußworte im Namen der Stadt Korntal-Münchingen überbrachte der Technische Beigeordnete Ralf Uwe Johann, bevor Lehrer Wolfgang Werner, Ansprechpartner und Koordinator der Berufswegeplanung, einen umfassenden Einblick in die zahlreichen berufsbezogenen Projekte der Flattichschule gab: Eine „Perle“ nach der anderen zog er aus seiner „Schatzkiste der Berufswegeplanung“. Auf sage und schreibe 170 Betriebe könne man inzwischen bei der Suche nach Praktikumsstellen zurückgreifen. Danach war es an der Zeit, das Zepter an zwei ganz besondere Referenten zu übergeben: David und Marius aus Klasse 8 präsentierten ihre Facharbeiten dem Publikum souverän und anschaulich. „Herstellung der Grundplatte eines Nussknackers an der Universalfräsmaschine“ und „Herstellung eines Windlichts“ – so lauteten ihre Themen und dementsprechend flogen einem nach kurzer Zeit die Fachbegriffe gerade so um die Ohren. Doch dank David und Marius konnten auch Nicht-Handwerker den Vorträgen bestens folgen.

 
   
         
 

Im zweiten Teil des Abends gaben die Achtklässler den Gästen dann anhand ihrer mit viel Mühe und Sorgfalt gestalteten Plakate kompetent Auskunft über ihre jeweiligen Facharbeiten und Praktikumsstellen. Das hauseigene leckere Buffet sowie die geschmackvoll dekorierte Aula boten einen vortrefflichen Rahmen für diesen außergewöhnlichen Abend. Ein herzliches Dankeschön allen fleißigen Helfern im Vorder- und Hintergrund, ohne die dieser Abend nicht möglich gewesen wäre.

Brigitte Wutsch

 
  Fotos: Foto-Studio Dillenburger Ditzingen / Michael Vogt / Brigitte Wutsch    
         
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„Speisen wie Gott in Frankreich“

     

Ein riesig angelegtes Projekt, das sich Frau Bungert - die Sozialpädagogin an unserer Flattich-Werkrealschule - mit unserer Klasse 7 und unserer Klassenlehrerin Frau Hilber da vorgenommen hatte. Wochenlang arbeiteten die Schüler und Schülerinnen in vier verschiedenen Gruppen an diesem Projekt.

Gruppe 1 war für die Erstellung eines Vier-Gänge-Menüs zuständig, wobei die Schüler eine Speisekarte entwerfen und die entsprechenden Rezepte heraussuchen mussten. Gruppe 2 war für die Einladungen sowie für das Eindecken und Dekorieren der Tische zuständig. Gruppe 3 kümmerte sich um Benimmregeln. Die Mitglieder dieser Gruppe mussten der Klasse vorstellen, was bei einem offiziellen Essen erlaubt ist und was nicht. Gruppe 4 sorgte sich um den Dresscode. Wie soll man sich kleiden, frisieren bzw. gegebenenfalls schminken?

Am Montag, den 11.07.2016 wurde das Projekt von 10:20 Uhr bis 14:00 Uhr in unserer Schulküche umgesetzt. Wie gut, dass neben Frau Bungert und Frau Hilber auch Frau Vogt mit dabei war und so die Aufgaben und die Aufsicht verteilt werden konnten.

Während Frau Vogt mit der „Tischgruppe“ Tische und Stühle in den kühleren Flur vor der Schulküche schleppte, schnippelte Frau Bungert mit ihren zwei Gruppen Tomaten, Zwiebeln, Knoblauch und Gemüse für eine Tomatensuppe und mehrere Salatplatten. Frau Hilber pendelte zwischen zwei Gruppen, die Putengeschnetzeltes zubereiteten, Nudeln abkochten, eine Bratensoße zubereiteten und ganz viel Obst für einen Obstsalat schnitten.

     
         
 

Endlich war alles fertig und sah überaus dekorativ und lecker aus. Alle Schüler und Schülerinnen saßen zu Tisch, allerdings waren nur die Mädchen wirklich schick gekleidet, die meisten Jungen hatten ihren gewohnten Schlabberlook vorgezogen, mit dem sie wohl kein feines Lokal hätten betreten dürfen. Auch beim Servieren verhielten sich nicht alle so entsprechend, wodurch zwei ganz stürmische Jungen einem Mädchen, das gerade die heiße Tomatensuppe zu den Tischen bringen wollte, diese fast aus den Händen schlug. Da hieß es dann putzen und aufwischen.

Schließlich konnten alle die Speisen genießen, angefangen mit einer sehr leckeren Tomatensuppe, die restlos ausgelöffelt wurde. Auch vom Geschnetzelten, das zwar gut gewürzt, aber etwas trocken geraten war, blieb nichts übrig. Die Salatplatten waren auch sehr ansprechend und lecker angerichtet. Obwohl alle schon satt waren, fand jeder noch Platz für den köstlichen Obstsalat mit Schlagsahne. Ein gelungenes Essen. Danke an Frau Bungert, natürlich auch an Frau Vogt und Frau Hilber fürs Helfen.

Aber nun kam die Arbeit! Berge von Geschirr, dreckige Töpfe, fettige Pfannen und Schüsseln türmten sich in der Küche. Während alle anderen Klassen an der Schule hitzefrei hatten, erledigte die Klasse 7 zusammen mit Frau Bungert und Frau Hilber den Abwasch, trocknete ab, fegte, räumte ein. Endlich war auch das geschafft und die fleißigen Schüler und Schülerinnen konnten nach dem gelungenen Abschluss ihres Projekts satt und zufrieden nach Hause wandern.

Gabriele Hilber

 
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„Wir brechen auf - lass die Leinen los …“

     

Auch dieses Jahr verwandelte sich die Albert-Buddenberg Halle für 55 Schülerinnen und Schüler der Klassen 9a, 9b, 10a und 10b zu einem Ort des Aufbruchs und Neuanfangs.

Dunkle Anzüge, elegante Kleider und die sommerliche Dekoration sorgten für den feierlichen Rahmen der Veranstaltung. Rektor Werner Schoner begrüßte neben den Schülerinnen und Schülern die Eltern, Lehrerinnen und Lehrer sowie weitere Gäste. Im Anschluss daran folgte die Übergabe der Zeugnisse. Kritisch, aber auch humorvoll waren dabei die Worte, die Werner Schoner an die Jugendlichen richtete und einige nützliche Lebensweisheiten sowie bewegende Erinnerungen beinhalteten.

       
 

Nach einem reichhaltigen Buffet bedankten sich die Schülerinnen und Schüler ganz herzlich bei ihren Fach- und Klassenlehrerinnen und -lehrern und starteten mit ihrem abwechslungsreichen Programm durch: Mihriban und ihre Klasse 9b stimmten die Gäste mit dem Song „Rather be“ auf den Abend ein, es folgten Fotoshows der Klassenfahrten nach Berlin und an den Bodensee, ein Quiz und weitere Highlights, die die Zeit an der Flattichschule Revue passieren ließen.

Zum Abschluss kam dann doch ein wenig Wehmut auf, als sich die Schülerinnen und Schüler mit dem Song „Wir sind groß“ verabschiedeten. „Wir können das Buch selber schreiben, für immer bunteste Zeiten...“ In diesem Sinne wünschen wir allen Schülerinnen und Schülern alles erdenklich Gute für ihren weiteren Lebensweg.

Miljana Marijanovic

 
 

Folgende Schülerinnen und Schüler haben die Hauptschulabschlussprüfung erfolgreich abgelegt:

Fatlinda Avdyli, Lisa-Marie Bauer, Tim Bohn, Patricia Bühler, Luana Rita Calignano , Alexandros Fanaras, Pia Find, Fiorentino, Valentina Garofalo, Marie Grote, Elena Kaufhold, Mihriban Kilic, Nikita Krause, Detjon Kuqi , Ugur Can Kösebalaban, Jacqueline Meter, Celine Pawlowski, Qendrim Radoviqi, Rebecca Reichert, Caner Sarisoy, Katarina Schulte, Lisa Schüller, Luana Calandra Scialacomo, Tomik Shaomian, Anes Sirag, Renée Chantal Steiner, Ufuk Tosun, Marc Wenzel.

Folgende Schülerinnen und Schüler haben die Werkrealschulabschlussprüfung erfolgreich abgelegt:

Merjeme Asllani, Suat Celebi, Maria De Palo, Lukas Felser, Dilara Kalyoncu, Tamara Kopp, Simon Meyer, Vanessa Mietzker, Nico Mojzes, Anil Özcan, Mikail Özkurt, Mario Paulus, Milena Clarisse Peralta Santos, Fabian Purz, Ylberina Ramosaj, Elona Shala, Daniel Siegle, Sasha Daniel Sirbu, Ioannis Solomonidis, Lucas Steinhöfer.

Eine Belobigung erhielten Luana Rita Calignano, Maria De Palo, Tamara Kopp, Nikita Krause, Merve Özer, Mikail Özkurt, Qendrim Radovici, Ylberina Ramosaj, Milena Clarisse Peralta Santos, Luana Calandra Scialacomo, Lisa Schüller, Daniel Siegle, Reneée Chantal Steiner, Marc Wenzel. Einen Leistungspreis erhielten Lisa-Marie Bauer, Tim Bohn, Pia Find, Valentina Garofalo, Detjon Kuqi und Sasha Sirbu.

Außerdem erhielten Patricia Bühler, Lisa Schüller und Luana Calandra Scialacomo aus
Klasse 9a einen Klassensozialpreis.

 
     
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