Der rote Faden der Präventionsarbeit

 
                   
                   
                   
 

Faire Klasse  

Die Schüler werden darin unterstützt, soziale Kompetenzen aufzubauen, z.B. die Kommunikationsfähigkeit. Die Beziehungen innerhalb der Klasse sollen gefestigt werden. Somit soll auch das Selbstvertrauen und das Wir-Gefühl gestärkt werden Themen sind u.a.: Gefühle kennen lernen, eigene Gefühle in schulischen Situationen wahrnehmen und benennen können, auf Gefühle der Mitschüler achten, Konfliktsituationen in der Schule erörtern, Lösungen für Konflikte entwickeln und in Rollenspielen ausprobieren, Ich-Botschaften kennen lernen, „Nein“ sagen lernen, Hilfe holen in Konfliktsituationen.

Die Projektdauer wird individuell und bedarfsorientiert mit dem Klassenlehrer vereinbart.

 
   
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Echt Stark

Das Projekt dient der Prävention von Gewalt, Suchtverhalten und von sexuellem Missbrauch. Ziele des Projektes sind die Förderung der Kommunikations- und Beziehungsfähigkeit, die gewaltfreie Lösung von Konflikten, die Stärkung der Fähigkeit, eigene Gefühle wahrzunehmen, wichtig zu nehmen und auszudrücken, ein positives Körpergefühl zu entwickeln, „Nein“ zu sagen, Grenzen zu setzen und zu akzeptieren, sich Hilfe zu holen, die Förderung der Selbständigkeit und Selbstverantwortung, Genussfähigkeit und die Steigerung der Frustrationstoleranz.

   
               
  Inhalte des Projektes:  
     
  Einheit 1:     Wer sind wir – wer seid ihr?  
        Kennen lernen und Vertrauen aufbauen  
           
  Einheit 2:     Gemeinsam sind wir stark!        
        Problemlösen in der Gruppe, Kooperationsspiele, Teamfähigkeit        
           
  Einheit 3:     Eine Zauberstunde gegen Kloß im Hals und Stein im Bauch!  
        Gefühle, Geheimnisse, Hilfe holen  
           
  Einheit 4:     Gut gebrüllt Löwe!  
        Körperbewusstsein, Grenzen setzen, und Nein sagen können  
           
  Einheit 5:     Erwerb des ECHT-STARK-Diploms  
        Die Highlights der vergangenen Einheiten als „Abschlussprüfung“  
           
           
  > Bericht dazu  
           
         
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Das Trainingsprogramm ´ Prima Klima `

 
 

Teamarbeit wird hier groß geschrieben

 
 

Grundsätzlich agieren Kinder mit Kopf, Hand und Herz: Sie sollen über sich, ihre Klassensituation und ihre Befindlichkeit nachdenken und miteinander ins Gespräch kommen.

Während der Arbeit sollen die Kinder in unterschiedlichen Konstellationen zusammen arbeiten. Starre Gruppen werden aufgebrochen, die Bereitschaft zur Zusammenarbeit gefördert und Neues voneinander erfahren.

Dabei ist mir eine Methoden- und Materialvielfalt wichtig. Zu einem guten Klassenklima gehört es, dass man gegenseitig die eigenen Fähigkeiten kennen lernt und diese einsetzt.

  Es folgt eine Auseinandersetzung mit Taten und Worten, die angenehme und unangenehme Gefühle auslösen, damit unser Klassenselbstvertrauen wachsen kann. In der Künstlerwerkstatt stehen neben dem gemeinsamen Arbeiten, Lob und Anerkennung sowie die Verantwortung für das gemeinsame Ergebnis im Vordergrund.  
           
         
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  SELBSTBEHAUPTUNGSTRAINING „STUPS“ (WRS), Löwenstark(GS)    
                 
 

Ein Kompetenztraining zur verbalen und körperlichen Gewaltprävention

   
                 
           
  Ziel:    

Die Kinder sollen ihre individuellen Fähigkeiten und Fertigkeiten entwickeln und einsetzen können, ihre Gefühle und Befindlichkeiten wahrnehmen und situationsbezogen ausdrücken und für ihre Entscheidungen Verantwortung übernehmen. STUPS ist ein ganzheitliches Programm und arbeitet auf der kognitiven, Handlungs-, Körper- und Kontaktebene.

 
  Dauer:     6 Doppelstunden Training, eine Doppelstunde Auffrischung, Info-Veranstaltung und Schnuppertraining für Eltern, in kleinen Gruppen, getrennt nach Mädchen und Jungen  
           
  Zu den Inhalten gehören: Aufwärmspiele und Atemübungen, Regeln für kritische Situationen, Übungen zur Körpersprache: Nähe – Distanz, Rollenspiele, Handlungs- und Verhaltens-Training, Gespräche und Übungen zur sprachlichen Abgrenzung und Durchsetzung, Gelenkte Fantasiereisen für Gelassenheit und Sicherheit und Selbstvertrauen  
           
         
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Der Klassenrat tagt !

Förderung der Eigenverantwortlichkeit unserer Schüler

 
           
 

Der Klassenrat ist ein wichtiger Bestandteil des schulischen Miteinanders in unseren Klassen. Er unterstützt das positive Klima in den Klassen, dient der Gewaltprävention und fördert die kritische Auseinandersetzung mit der Umwelt.

Im Klassenrat haben die Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit sich über ihre Probleme und Sorgen zu äußern. Konflikte mit Mitschülern können hier geklärt und Unstimmigkeiten besprochen werden. Vorschläge zur Lösung von Konflikten kommen dabei von den Schülerinnen und Schülern der Klasse.

Der Klassenrat bietet ebenso Raum für Abstimmungen, für das Äußern von Wünschen und insbesondere auch für das Aussprechen von Freude und Lob.
 
         
 

Konfliktlösungen oder Beschlüsse werden schriftlich fixiert, damit sie später noch einmal nachvollziehbar sind.

In der Regel wird in jeder Klasse einmal wöchentlich getagt. Die Organisation des Klassenrats ist überwiegend abhängig von der jeweiligen Klassenstufe: Ist zu Beginn noch der Lehrer der Leiter des Klassenrats, so sollen die Schülerinnen und Schüler mit zunehmendem Alter befähigt werden den Klassenrat selbst zu leiten.  Es werden Elemente aus der Erlebnispädagogik mit eingearbeitet.

 
         
 

Der Klassenrat vermittelt Kompetenzen

  • personale Kompetenzen:
    Identitätsentwicklung (Selbst- und Fremdwahrnehmung), Emotionalität (Umgang mit Gefühlen),Konzentrationsfähigkeit, Selbststeuerungsfähigkeit, Eigenverantwortlichkeit, Selbstvertrauen (Erfahrung von Selbstwirksamkeit).

 

  • soziale Kompetenzen:
    Kommunikationsfähigkeit, Empathie, Konfliktfähigkeit, Teamfähigkeit, Verantwortungsbereitschaft, Toleranz, Akzeptanz.

 

  • methodische Kompetenzen:
    Konfliktlösung, Protokolle verfassen, Gesprächsleitung, Planung von Abläufen.

 

  • fachliche Kompetenzen:
    Inhalte Deutsch (Kommunikationstheorie, Wortschatz)
 
         
       
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Erwachsen werden

Ein Trainingsprogramm von „Lion´s Quest“ für junge Menschen
     
         
  Immer häufiger beobachten wir in den Schulen, dass es Kindern und Jugendlichen schwer fällt, sich in einer Gruppe zurechtzufinden und mit sich selbst und anderen förderlich umzugehen. Diese Schüler scheinen in ihrer Selbstwahrnehmung gestört, haben Schwierigkeiten im Umgang mit Gleichaltrigen und Erwachsenen oder gehen mit Gefühlen oft unangemessen um. Vielen fehlt ein gesundes Selbstvertrauen, Einfühlungsvermögen, Rücksichtnahme und Konfliktfähigkeit; dagegen zeigen sie verstärkt Aggressionen, Suchtverhalten oder andere soziale Auffälligkeiten.  
         
 

„Erwachsen werden“ ist ein anerkanntes weltweites Trainingsprogramm, dessen Wirksamkeit wissenschaftlich belegt ist und kontinuierlich aus der Praxis heraus weiterentwickelt wird. Es steht im Einklang mit den Beschlüssen der Kultusministerkonferenz, die soziales Lernen und die Vermittlung von Werten als Erziehungsauftrag der Schulen definieren.

 
 

Welche Werte vermittelt „Erwachsen werden“? Eine angemessene Selbsteinschätzung, die Fähigkeit zu reflektiertem Handeln, die Entscheidung ohne Sucht, mit Toleranz, Achtung und Respekt vor anderen Menschen, Verantwortung für das eigene Handeln übernehmen, soziale In­tegration und soziales Engagement.

Welche Ziele verfolgt das Programm? „Erwachsen werden“ hat sich zum Ziel gesetzt, die persönlichen, sozialen und kommunikativen Kompetenzen junger Menschen in der Pubertät (10 bis 15 Jahren) zu fördern.

 
         
 

Zu diesen Lebenskompetenzen, die es dem Einzelnen ermöglichen sollen, die Anforderungen des täglichen Lebens erfolgreich zu bewältigen, gehören:

Selbstwahrnehmung, der Umgang mit Gefühlen, Empathie, kommunikative Kompetenz, Beziehungskompetenz, Entscheidungskompetenz, kritisches und kreatives Denken, Problemlösungskompetenz, Stressbewältigung.

Dementsprechend werden die Inhalte in sieben Themenblöcke eingeteilt:

1. Meine Klasse

2. Stärkung des Selbstvertrauens

3. Mit Gefühlen umgehen

4. Die Beziehung zu meinen Freunden

5. Mein Zuhause

6. Ich entscheide für mich selbst

7. Ich weiß, was ich will.

 
       
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Erlebnispädagogische Aktion im Aktivpark Bergheide

 
  Im Rahmen des Trainings der sozialen Kompetenzen besuchen wir mit den Klassen 5, 6 und 7 den „Aktivpark Bergheide“. Hier kann die Klasse in einer anderen Umgebung - in der Natur - zeigen, was sie schon alles gelernt hat und in wieweit sie als Team zusammenarbeiten kann.

Die Aktionen werden von dem Sozialpädagogenteam geplant.

Eine themenzentrierte Reflektion findet zwischen den Bewegungswellen und in der Schule nach ungefähr einer Woche statt! Hierbei wird Wert darauf gelegt, dass die Schüler zu den spielerischen Aktionen den Transfer zur Schule als Lern- und Arbeitsort und Schulklasse vollziehen können. Die Klasse wird von der Klassenlehrerin begleitet und unterstützt.
 
         
         
 

Ein kurzer Bericht gibt Einblick in die Arbeit: „Wir arbeiten Hand in Hand – gemeinsam durch die stürmische See!“

 
 

Es war ein echtes Erlebnis, trotz Wind und Wetter haben sich die Schüler und Schülerinnen hoch motiviert ein Glanzstück in Sachen Teamarbeit geliefert. Die Teammitglieder haben sich von Aufgabe zu Aufgabe gesteigert, Anregungen aufgenommen und in der Umsetzung neuer Herausforderungen angewendet.

Nun aber zu unseren Erlebnissen…

Wir haben auf unserer Reise einen Schatz geborgen, sind mit den Inseltaxis über die stürmische See gelangt, haben eine sehr wacklige Insel ins Gleichgewicht gebracht und haben uns blind nach den Klängen einer Trommel durch den Dschungel gekämpft.
 
         
  Ein wunderbares Frühstück der „Meister und ihrer Gehilfen“ hat uns die Kraft und Stärke für die nächsten Etappen gegeben. So haben wir den elektrischen Zaun ins verbotene Land überwunden und haben die Mauer zu unserer Burg erklommen. Es war eine besondere waghalsige und abenteuerliche Reise. Jeder Einzelne wurde mit seinen Stärken gebraucht und so haben wir die „Reise durch die stürmische See“ gemeistert!  
         
       
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Knigge/UFO (Umgangsformen)

 
 

Das Projekt findet zur Vorbereitung des Sozialpraktikums statt.

Ziele : Informationen über den „ersten Eindruck“, Training des Kontakttelefonats und einer Begrüßungssituation, passendes Erscheinungsbild (Kleidung, Frisur, Körperpflege), Körpersprache, klientenorientierte Sprache, „Small talk“, Tischsitten, Höflichkeit (sich vorstellen, duzen – siezen)
 
         
       
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Projekt „Zivilcourage“ (Gewaltprävention/ Mobbingprävention)

 
 

Ziel des Projektes ist es, verschiedene Handlungsmöglichkeiten in Konfliktsituationen kennen zu lernen und in Rollenspielen zu erproben. Die Schüler sollen lernen, Konflikte gewaltfrei zu lösen, sich ggf. von gewalttätigen Schülern abzugrenzen und Hilfe zu holen. Zudem werden konstruktive Verhaltensweisen in Bedrohungssituationen besprochen und ausprobiert.

 
       
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Medienkompetenztraining: Umgang und Gefahren der neuen Medien

 
 

Die Schüler bearbeiten in Kleingruppen verschiedenste Fragestellungen im Umgang mit den neuen Medien und präsentieren ihre Ergebnisse vor der Klasse. Dabei geht es um Vorteile und Gefahren in der Nutzung des Handys, Internets und von Computerspielen.

Ein weiteres Ziel ist das Training in der Kleingruppenarbeit. Die Schüler sollen eine Selbsteinschätzung ihrer Rolle in der Gruppe mit ihren Stärken und Fähigkeiten erbringen. Nach der Kleingruppenarbeit findet eine Reflektion der Gruppenarbeit mit Fremdeinschätzung der einzelnen Schüler statt.

 
   
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Ready-Steady-Go

 
  Dieses Projekt konfrontiert die Schüler der Klasse neun mit der Realität der Arbeitswelt. Die Mitarbeiter der Jugendzentren in Korntal-Münchingen planen und führen mit Personalchefs aus der Wirtschaft, den Lehrern und der Schulsozialarbeit dieses Bewerbungsplanspiel durch. Was kostet das Leben, welche Schule kommt als nächste, wie fühlt man sich auf dem Chefsessel, habe ich Teamkompetenzen und wie präsentiere ich mich bei einem Vorstellungsgespräch. Dies und mehr sind unsere Themen. Insbesondere das Vorstellungsgespräch wird durch Videoaufzeichnungen nachbereitet.    
     
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